Stadtverordnetenversammlung
31
2. Mai 2024
2. Mai 2024
Antragsteller
GRÜNE, SPD, FDP, Volt
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Gleichberechtigung in Frankfurter Schwimmbädern zu fördern, indem das Baden mit unbekleidetem Oberkörper für alle Menschen ermöglicht wird. Dies soll Diskriminierung aufgrund von Geschlechtsidentität abbauen und eine selbstbestimmte Wahl der Badebekleidung fördern.
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Beschluss
I. Der Magistrat wird gebeten, 1. in Frankfurter Schwimmbädern künftig für alle Menschen, auch für weiblich gelesene Personen, das Baden mit unbekleidetem Oberkörper zu ermöglichen; 2. Workshops für Bademeister*innen bzw. allen tätigen Mitarbeitenden der Bäder anzubieten, bei denen der Umgang mit Diskriminierung und hier im Besonderen heteronormativen Zuschreibungen thematisiert wird; 3. § 5 Absatz 3 der Haus- und Badeordnung der Frankfurter Bäder ist dahin gehend zu erweitern, dass die Formulierung: "Der Aufenthalt im Nassbereich der Bäder (Schwimmhallen, Becken der Freibäder) ist nur in üblicher Badekleidung gestattet", um den anschließenden Nebensatz: "die zumindest die primären Geschlechtsmerkmale bedecken muss.", ergänzt wird. (NR 893) II. Die Vorlage NR 911 wird abgelehnt.