Tierschutz umsetzen: Katzenschutzverordnung einführen
Beschluss zuNR_726_2023Stadtverordnetenversammlung
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2. November 2023
2. November 2023
Antragsteller
CDU
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Einführung einer Katzenschutzverordnung in Frankfurt, um das Leiden von wild lebenden Katzen zu verringern. Dies soll durch Kastrationspflicht und Registrierungspflicht erreicht werden. Die Maßnahme wird als notwendig erachtet, um die unkontrollierte Vermehrung und die schlechten Lebensbedingungen der Streunerkatzen zu bekämpfen.
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Beschluss
Die Vorlage NR 726 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. Die Drucksache lautet: "Der Magistrat wird aufgefordert, auf Basis des § 21 Absatz 3 der Delegationsverordnung des Landes Hessen vom 24.04.2015 (GVBl. I S. 190) in Verbindung mit § 13b Tierschutzgesetz ein Konzept für den Erlass einer Katzenschutzverordnung für das Stadtgebiet Frankfurt zu erarbeiten. Das Konzept soll insbesondere folgende Punkte enthalten: - Kastrationspflicht: Alle Katzen, die frei herumlaufen, sollten kastriert sein, um unkontrollierte Vermehrung zu verhindern. Dies ist sowohl im Interesse des Tierschutzes als auch zur Reduzierung von freilebenden Katzenpopulationen von großer Bedeutung. - Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht: Alle Katzen sollten mit einem Mikrochip gekennzeichnet und bei einer zentralen Datenbank (beispielsweise Findefix, Tasso) registriert werden. Dadurch können vermisste oder gefundene Katzen schnell ihren Besitzern zugeordnet werden und Missbrauch verhindert werden. In dem Konzept ist zudem eine Evaluation vorzusehen, in der Auswirkungen und der Erfolg der Maßnahme erhoben werden."