Papierflut reduzieren - digital first, paper second
Beschluss zuNR_716_2023Stadtverordnetenversammlung
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28. September 2023
28. September 2023
Antragsteller
GRÜNE, SPD, FDP, Volt
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, die Menge an gedruckten Broschüren ab 2024 um mindestens 10% zu reduzieren und die Verbreitung von Informationen papierlos zu gestalten. Dies soll durch ein effektives Qualitätsmanagement und die Förderung ressourcensparenden Arbeitens in den Ämtern erreicht werden.
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Beschluss
I. 1. Der Magistrat wird gebeten, ab dem Jahr 2024 die Menge an gedruckten Broschüren (d. h. sowohl die Anzahl der verschiedenen Broschüren als auch die Auflage der jeweiligen Broschüren) jährlich im Vergleich zum Vorjahr um mind. 10% zu reduzieren. 2. Wo immer möglich, soll die Verbreitung von Informationen papierlos, auf elektronischem Weg erfolgen. Hierzu sollen folgende Aspekte berücksichtigt werden: a) Es soll geprüft werden, ob eine Broschüre für die Darstellung des Sachstands überhaupt erforderlich ist, oder ob die zu ihrer Erstellung aufgewandten Ressourcen nicht anderweitig sinnvoller eingesetzt werden können. b) Ebenso soll der Postversand überprüft und entsprechend reduziert werden. c) Die stadtinterne Kommunikation soll möglichst per E-Mail erfolgen. d) Diese Umstellung soll alle Ämter der Stadt sowie die stadteigenen Gesellschaften umfassen. Mithilfe von Workshops soll das ressourcensparende Arbeiten in jedem Amt gefördert werden. Im Rahmen seiner Einflussmöglichkeiten soll der Magistrat auch entsprechend auf die Beteiligungsgesellschaften einwirken. e) Der gesamte Prozess des nachhaltigen Ressourcensparens soll durch ein regelmäßiges Qualitätsmanagement mit Berichten der Umsetzung jedes einzelnen Amtes begleitet und durch ein Ressourcenmonitoring langfristig und pro Amt überprüfbar gewährleistet werden. II. Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Dr. Schulz, Dr. Dürbeck, Hauenschild und Kube dienen zur Kenntnis.