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Papierflut reduzieren - digital first, paper second

Vorlagentyp: NRGRÜNESPDFDPVolt
52 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 SitzungenAngenommen

Zusammenfassung

Der Antrag zielt darauf ab, die Menge an gedruckten Broschüren ab 2024 um mindestens 10% zu reduzieren und die Verbreitung von Informationen papierlos zu gestalten. Dies soll durch ein effektives Qualitätsmanagement und die Förderung ressourcensparenden Arbeitens in den Ämtern erreicht werden.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Antrag

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

  1. Der Magistrat wird gebeten, ab dem Jahr 2024 die Menge an gedruckten Broschüren (d. h. sowohl die Anzahl der verschiedenen Broschüren als auch die Auflage der jeweiligen Broschüren) jährlich im Vergleich zum Vorjahr um mind. 10% zu reduzieren.
  2. Wo immer möglich, soll die Verbreitung von Informationen papierlos, auf elektronischem Weg erfolgen. Hierzu sollen folgende Aspekte berücksichtigt werden:

a. Es soll geprüft werden, ob eine Broschüre für die Darstellung des Sachstands überhaupt erforderlich ist, oder ob die zu ihrer Erstellung aufgewandten Ressourcen nicht anderweitig sinnvoller eingesetzt werden können.

b. Ebenso soll der Postversand überprüft und entsprechend reduziert werden.

c. Die stadtinterne Kommunikation soll möglichst per E-Mail erfolgen.

d. Diese Umstellung soll alle Ämter der Stadt sowie die stadteigenen Gesellschaften umfassen. Mithilfe von Workshops soll das ressourcensparende Arbeiten in jedem Amt gefördert werden. Im Rahmen seiner Einflussmöglichkeiten soll der Magistrat auch entsprechend auf die Beteiligungsgesellschaften einwirken.

e. Der gesamte Prozess des nachhaltigen Ressourcensparens soll durch ein regelmäßiges Qualitätsmanagement mit Berichten der Umsetzung jedes einzelnen Amtes begleitet und durch ein Ressourcenmonitoring langfristig und pro Amt überprüfbar gewährleistet werden.

Begründung

Die Verwaltung produziert jährlich Tonnen von Papier für Bürger*innen Magistrat, Ämter, Stadtverordnete, Ortsbeiräte, Ehrenbeamt*innen usw. Ein Großteil wandert mehr oder weniger beachtet zügig in den Abfall. Die Produktion und Verteilung von derartigen Drucksachen ist teuer und aufwändig (Ablage, Platzbedarf, Transportbedarf, Transportkosten). Es ergibt viel mehr Sinn, Schriftstücke in digitaler Form zu verteilen oder Internetadressen bekannt zu geben, um sie herunterzuladen. Adressat*innen sollten selbst entscheiden können, ob sie lokal ausgedruckt oder am PC lesen möchten. Der Magistrat sollte nach dem Motto "digital first, paper second" verfahren. Die bisherige Umsetzung einer ressourcensparenden Arbeit ist in den verschiedenen Ämtern nicht auf dem gleichen Stand. Für eine einheitliche Umsetzung ist daher ein funktionierendes Qualitätsmanagement essentiell. Dabei sind Personengruppen, die sich in digitalen Welten nicht zu Hause fühlen, zukünftig ganz besonders in den Blick zu nehmen, damit sie von diesen Maßnahmen nicht vom Informationsfluss abgeschnitten werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 10. Juli 2023Sie sind hier
    NRNR 716Papierflut reduzieren - digital first, paper second
    STVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
  2. 5. Juli 2024Antwort des Magistrats · nach 52 WochenBB 262Papierflut reduzieren - digital first, paper secondMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
Ausschusses für Personal, Sicherheit und Digitalisierung
Sitzung 20 · 25.09.2023
TO I, TOP 8
Angenommen
Der Vorlage NR 716 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPVoltFRAKTIONBFF-BIG
Ablehnung:
LinkeAfDÖkoLinX-ELF
Sonstige:
Gartenpartei (Prüfung und Berichterstattung)
Abstimmung im Original

Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Volt, FRAKTION und BFF-BIG gegen LINKE. (= Prüfung und Berichterstattung) und AfD (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 25 · 28.09.2023
TO I, TOP 9
Angenommen
a) Der Vorlage NR 716 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Dr. Schulz, Dr. Dürbeck, Hauenschild und Kube dienen zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu a)
Zustimmung:
GrüneCDUSPDFDPVoltFRAKTIONBFF-BIG
Ablehnung:
AfDÖkoLinX-ELFLinkeGartenpartei
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu a) GRÜNE, CDU, SPD, FDP, Volt, FRAKTION und BFF-BIG gegen AfD und ÖkoLinX-ELF (= Ablehnung) sowie LINKE. und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 78 · 09.10.2023
TO I, TOP 1
Angenommen
Der Vorlage NR 716 wird zugestimmt. Beschlussausfertigung(en): § 3796,

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Mitdiskutieren

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