Binding muss bleiben - Solidarität mit den Beschäftigten!
Beschluss zuNR_504_2022Stadtverordnetenversammlung
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20. Oktober 2022
20. Oktober 2022
Antragsteller
LINKE.
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, sich mit den Beschäftigten der Binding-Brauerei zu solidarisieren und die Schließungspläne der Radeberger Gruppe aufzugeben. Dies ist notwendig, um die 150 Arbeitsplätze in Frankfurt am Main zu erhalten und die lokale Wirtschaft in Zeiten von Rezession und Inflation zu unterstützen.
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Beschluss
1. Die Vorlagen NR 504 und NR 512 werden abgelehnt. 2. Die Stadtverordnetenversammlung im Römer bedauert das plötzliche Aus für die traditionsreiche Binding-Brauerei am Frankfurter Standort. Die Schließung des Produktions- und Abfüllbetriebs würde den Verlust von über 150 Arbeitsplätzen vor Ort bedeuten - die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung appelliert an die Verantwortlichen, ihre Entscheidung zur Schließung des Standortes zu überdenken. Außerdem erklären die Stadtverordneten ihren Willen, den Standort auch weiterhin für Gewerbeflächen zu sichern. Einer Änderung des Bebauungsplans 847, die die zur Verfügung stehende Fläche zur gewerblichen Nutzung reduziert, lehnen wir ab. Die Stadtverordneten appellieren an die Firmenleitung im Falle einer Aufgabe des Standortes sozialverträgliche Lösungen für die dort Beschäftigten zu finden sowie gemeinsam mit der Stadt Ideen für den von der Radeberger Gruppe aufgegebenen Standort zu entwickeln, um dort weiter Gewerbe in einem stabilen Branchenmix zu halten und auch für die Zukunft sichere Arbeitsplätze zu erhalten. (NR 513) 3. Die Wortmeldungen der Stadtverordneten Müller, Wehnemann, Ritter, Podstatny, Ringer, Nguyen, Pfeiffer, Paulsen und Christann sowie von Stadträtin Wüst dienen zur Kenntnis.