Städtepartnerschaften in Prag, Krakau und Budapest zur Unterstützung der Ukraine nutzen
Beschluss zuNR_410_2022Stadtverordnetenversammlung
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14. Juli 2022
14. Juli 2022
Antragsteller
GRÜNE, SPD, FDP, Volt
Beschluss
1. Aufgrund von Berichten ist bekannt, dass in Polen, der Tschechischen Republik sowie Ungarn vermehrt ukrainische Geflüchtete ankommen. Darum wird der Magistrat beauftragt, aktiv auf die Partnerstädte Prag, Krakau und Budapest zuzugehen und zu erfragen, welche Hilfen vor Ort benötigt werden, um anschließend im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten und Kapazitäten dezernatsübergreifend die dort angekommenen ukrainischen Geflüchteten bestmöglich zu unterstützen. 2. Darüber hinaus erklärt sich der Magistrat bereit, NGOs, Initiativen und Vereinen das Angebot zu unterbreiten, auf der Website Frankfurt-Hilft.de gelistet zu werden. Somit soll niedrigschwellig sichtbar werden, an welche Hilfs- und Spendenaktionen man sich wenden kann. Die Liste mit allen gebündelten Angeboten soll darüber hinaus auch an die vom Bund betriebene Website Germany4Ukraine.de weitergegeben werden. 3. Weiterhin wird der Magistrat gebeten, an zentral sichtbaren städtischen Gebäuden mit Fahnenmast sowohl die ukrainische als auch die EU-Flagge zu hissen. Dies soll bis Ende des russischen Angriffskrieges unverändert bleiben.