Photovoltaik über freistehenden Parkflächen installieren
Beschluss zuNR_371_2022Stadtverordnetenversammlung
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9. Juni 2022
9. Juni 2022
Antragsteller
GRÜNE SPD FDP Volt
Zusammenfassung
Der Antrag sieht vor, geeignete freistehende Parkflächen in Frankfurt für die Installation von Photovoltaikanlagen zu prüfen und die Möglichkeiten für eine effiziente Nutzung erneuerbarer Energie zu fördern. Ziel ist es, eine Prioritätenliste zu erstellen, um die Flächen optimal zu nutzen und die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge auszubauen.
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Beschluss
1. Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, welche frei stehenden Parkflächen (inkl. der obersten Etagen von Parkhäusern und Parkdecks ohne Dach) sich für eine Fotovoltaiküberdachung eignen. Dies soll in einem ersten Schritt für solche Flächen in städtischem Besitz, im Besitz stadteigener bzw. von Unternehmen mit städtischer Mehrheitsbeteiligung und für von der Stadt längerfristig angemietete oder gepachtete Flächen in Frankfurt gelten. Dabei sind auch die jeweiligen Kosten für die Erstellung der PV‐Überdachung zu ermitteln. 2. Für alle geeigneten Flächen ist ein Kataster zu erstellen und jeweils Zeit- und Kostenaufwand im Verhältnis zum möglichen Solarertrag auszuweisen. Ziel ist eine nach Effizienz sortierte Prioritätenliste der Maßnahmen. 3. Parkflächen, die sich bei erster Betrachtung als offensichtlich besonders gut geeignet für die Überdachung mit Fotovoltaikmodulen erweisen, sollen identifiziert und bevorzugt überprüft werden. Diese Flächen sollen in einer "Vorab-Liste" beurteilt werden in Bezug auf die jeweiligen Kosten und den möglichen Ertrag. Je nach Ergebnis ist dann die Entscheidung zu treffen, ob auf einigen dieser Flächen bereits PV-Anlagen installiert werden, bevor das komplette Kataster fertig gestellt ist. 4. Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen, ob zur Errichtung von PV-Überdachungen prinzipiell geeignete Parkflächen in einem öffentlichen Verfahren ausgeschrieben werden können. Unternehmen könnten dann die Errichtung von PV-Solardächern auf den aus ihrer Sicht am besten geeigneten Flächen anbieten. Der Magistrat könnte dann die wirtschaftlichsten Projekte beauftragen. 5. Zudem soll für jede Maßnahme geprüft werden, inwieweit der erzeugte Strom mit intelligenter Ladeinfrastruktur unmittelbar vor Ort für das Laden von Elektrofahrzeugen - Pkw wie Zweirädern - genutzt werden kann.