Photovoltaik über freistehenden Parkflächen installieren
Zusammenfassung
Der Antrag sieht vor, geeignete freistehende Parkflächen in Frankfurt für die Installation von Photovoltaikanlagen zu prüfen und die Möglichkeiten für eine effiziente Nutzung erneuerbarer Energie zu fördern. Ziel ist es, eine Prioritätenliste zu erstellen, um die Flächen optimal zu nutzen und die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge auszubauen.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat prüft und berichtet, welche freistehenden Parkflächen (inkl. der obersten Etagen von Parkhäusern und Parkdecks ohne Dach) sich für eine Photovoltaik-Überdachung eignen. Dies soll in einem ersten Schritt für solche Flächen in städtischem Besitz, im Besitz stadteigener bzw. von Unternehmen mit städtischer Mehrheitsbeteiligung und für von der Stadt längerfristig angemietete oder gepachtete Flächen in Frankfurt gelten. Dabei sind auch die jeweiligen Kosten für die Erstellung der PV-Überdachung zu ermitteln.
- Für alle geeigneten Flächen ist ein Kataster zu erstellen und jeweils Zeit- und Kostenaufwand im Verhältnis zum möglichen Solarertrag auszuweisen. Ziel ist eine nach Effizienz sortierte Prioritätenliste der Maßnahmen.
- Parkflächen, die sich bei erster Betrachtung als offensichtlich besonders gut geeignet für die Überdachung mit Photovoltaik-Modulen erweisen, sollen identifiziert und bevorzugt überprüft werden. Diese Flächen sollen in einer "Vorab-Liste" beurteilt werden in Bezug auf die jeweiligen Kosten und den möglichen Ertrag. Je nach Ergebnis ist dann die Entscheidung zu treffen, ob auf einigen dieser Flächen bereits PV-Anlagen installiert werden, bevor das komplette Kataster fertig gestellt ist.
- Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen, ob zur Errichtung von PV-Überdachungen prinzipiell geeignete Parkflächen in einem öffentlichen Verfahren ausgeschrieben werden können. Unternehmen könnten dann die Errichtung von PV-Solardächern auf den aus ihrer Sicht am besten geeigneten Flächen anbieten. Der Magistrat könnte dann die wirtschaftlichsten Projekte beauftragen.
- Zudem soll für jede Maßnahme geprüft werden, inwieweit der erzeugte Strom mit intelligenter Ladeinfrastruktur unmittelbar vor Ort für das Laden von Elektrofahrzeugen - Pkw wie Zweirädern - genutzt werden kann.
Begründung
Sämtliche Potentiale, die erneuerbare Energieerzeugung zu fördern, sind zu heben. Aber auch die Ausnutzung von Flächen muss durch Überbauung und Mischnutzung optimiert werden. Dafür bieten sich nicht zuletzt größere, frei liegende Parkplätze an: sie bilden große, zusammenhängend nutzbare Flächen, deren Überdachung mit Photovoltaik einen Beitrag zur dezentralen Stromversorgung leisten und die Erhitzung dieser oft komplett versiegelten Bereiche senken kann. Mit der Nutzung des Stroms vor Ort würde die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge ausgebaut.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 3. Mai 2022Sie sind hierNRNR 371Photovoltaik über freistehenden Parkflächen installierenSTVV-Antrag · GRÜNE, SPD, FDP, Volt
- 13. Januar 2023BB 42Photovoltaik über freistehenden Parkflächen installierenMagistratsbericht
- 26. Mai 2023BB 239Photovoltaik über freistehenden Parkflächen installierenMagistratsbericht
- 16. Oktober 2023BB 381Photovoltaik über frei stehenden Parkflächen installierenMagistratsbericht
- 15. März 2024BB 118Photovoltaik über freistehende Parkflächen installierenMagistratsbericht
- 29. Juli 2024BB 291Photovoltaik über freistehenden Parkflächen installierenMagistratsbericht
- 17. Februar 2025Antwort des Magistrats · nach 146 WochenBB 79Fotovoltaik über freistehende Parkflächen installierenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE., FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt und ÖkoLinX-ELF Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und FRAKTION (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG, FRAKTION und Gartenpartei
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, LINKE., FDP, ÖkoLinX-ELF, BFF-BIG und FRAKTION