Stadtverordnetenversammlung
13
9. Juni 2022
9. Juni 2022
Antragsteller
GRÜNE, SPD, FDP, Volt
Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Errichtung eines Mahnmals für die Opfer von Femiziden in Frankfurt am Main, um geschlechtsspezifische Gewalt im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern. Dies soll durch einen Künstlerinnen*wettbewerb und die Wahl eines zentralen, öffentlich zugänglichen Ortes geschehen. Ziel ist es, auf die fortwährenden Gewalttaten hinzuweisen und die Istanbul-Konvention umzusetzen.
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Beschluss
1. Der Magistrat wird aufgefordert, zum Gedenken an die Opfer von Femiziden und zur Verankerung geschlechtsspezifischer Gewalt im gesellschaftlichen Bewusstsein ein Mahnmal - oder eine andere beständige Form des Gedenkens - an einem zentralen und öffentlich zugänglichen Ort zu errichten. Zur Ausgestaltung des Mahnmals wird ein Künstlerinnen- bzw. Künstlerwettbewerb unter Federführung des Kulturdezernats, in Zusammenarbeit mit dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt und unter Beteiligung einer Jury ausgeschrieben. Dieser Jury sollen auch Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverordnetenversammlung angehören. (NR 368) 2. Die Beratung der Vorlage NR 399 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.