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Aggressive Lobbyarbeit an Frankfurter Schulen?

Vorlagentyp: V
39 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

Schulen? Immer mehr Firmen entdecken Schulen als ein ideales Einfallstor, um neue oftmals arglose Neukunden zu akquirieren. Unter dem Deckmantel einer Schulveranstaltung wird jungen Menschen Marketingmaterial mit dem Ziel untergeschoben, das Konsumverhalten langfristig zu beeinflussen. Zu diesem Zweck entsenden gewinnorientierte Unternehmen ihre Mitarbeiter an die Schulen, um Unterrichtsmaterialien zu erstellen, Lehrer fortzubilden, oder gar direkt Einfluss auf die Jugendlichen zu nehmen.

Inhalt

Auskunftsersuchen vom 03.11.2015, V 1499 entstanden aus Vorlage: OF 281/13 vom 20.10.2015

Betreff: Aggressive Lobbyarbeit an Frankfurter Schulen? Immer mehr Firmen entdecken Schulen als ein ideales Einfallstor, um neue oftmals arglose Neukunden zu akquirieren. Unter dem Deckmantel einer Schulveranstaltung wird jungen Menschen Marketingmaterial mit dem Ziel untergeschoben, das Konsumverhalten langfristig zu beeinflussen. Zu diesem Zweck entsenden gewinnorientierte Unternehmen ihre Mitarbeiter an die Schulen, um Unterrichtsmaterialien zu erstellen, Lehrer fortzubilden, oder gar direkt Einfluss auf die Jugendlichen zu nehmen. Dies vorausgeschickt, bittet der Ortsbeirat um die Beantwortung folgender Fragen: Haben Mitarbeiter von Unternehmen an der Schule Am Erlenbach und an der Anna-Schmidt-Schule bereits Schulbesuche durchgeführt? Welche Verbände/Stiftungen von der Privatwirtschaft entsenden Mitarbeiter an Frankfurter Schulen, um Einfluss auf Unterrichtsinhalte zu nehmen? Welche Schulen nutzen welche Verbände/Stiftungen zur Gestaltung von Lehrveranstaltungen? Welche Schulen in Frankfurt lassen Unterricht von Mitarbeitern aus Unternehmen durchführen? Der Magistrat wird aufgefordert, die Frankfurter Schulen bei der Erfüllung ihres pädagogischen Auftrags zu unterstützen und Lobbyarbeit auf dem Rücken unserer Kinder zu unterbinden. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 13

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Oktober 2015OFOF 281/13Aggressive Lobbyarbeit an Frankfurter SchulenOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 3. November 2015Sie sind hier
    VV 1499Aggressive Lobbyarbeit an Frankfurter Schulen?
    Anfrage
  3. 22. Januar 2016STST 188Aggressive Lobbyarbeit an Frankfurter Schulen?Stellungnahme
  4. 18. Juli 2016Antwort des Magistrats · nach 39 WochenSTST 942Aggressive Lobbyarbeit an Frankfurter Schulen?Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

VAnfrage des Ortsbeirats

Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.

  1. 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
  2. 2direkt an den Magistrat
  3. 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
  4. 4Magistrat antwortet (12 Wochen)

Frist: 12 Wochen

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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