Fehlende Betreuungsplätze für Grundschulkinder
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
Grundschulkinder Dass jetzt 33 Grundschulen vom Dezernat für Bildung und Frauen angeschrieben wurden, um sich für den "Pakt für den Nachmittag" ab dem kommenden Schuljahr zu bewerben, ist für alle Eltern erfreulich, die einen Betreuungsplatz für ihre Kinder brauchen und deren Kinder in eine dieser 33 Grundschulen gehen. Voraussetzung ist, dass diese Schulen zu denen gehören, bei denen dann nach den Sommerferien das Betreuungsangebot ausgebaut wird. Aus dem Ortsbezirk 6 wurden sieben Grundschulen aufgefordert, sich zu beteiligen. Es gibt im Frankfurter Westen jedoch Grundschulen, an denen bekanntermaßen dringender Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen besteht, die aber nicht für eine Beteiligung am Pakt vorgesehen sind. Aus Nied, Unterliederbach, Schwanheim und Goldstein ist überhaupt keine Schule angeschrieben worden, obwohl eben auch dort viele Plätze fehlen, etwa an der Karl-von-lbell-Schule oder der Friedrich-List-Schule. In Unterliederbach wird der Bedarf im Bereich der Karl-von-lbell-Schule zudem in den nächsten Jahren weiter zunehmen, weil im dortigen Neubaugebiet immer noch neuer Wohnraum für junge Familien entsteht. In Griesheim fehlen noch viele Plätze im Bereich der Boehleschule. Da für diese Schulen sonst bisher keine Maßnahmen genannt sind, die baldige Abhilfe in Aussicht stellen (zum kommenden Schuljahr oder wenigstens im nächsten Jahr), stellt sich natürlich die Frage, was der Magistrat diesen Eltern stattdessen anbietet bzw. wie lange, also wie viele Jahre, es noch dauern wird, bis auch hier genügend Plätze in der Grundschulbetreuung zur Verfügung stehen werden.
Inhalt
Auskunftsersuchen vom 10.02.2015, V 1260 entstanden aus Vorlage: OF 1251/6 vom 18.01.2015
Betreff: Fehlende Betreuungsplätze für Grundschulkinder Dass jetzt 33 Grundschulen vom Dezernat für Bildung und Frauen angeschrieben wurden, um sich für den "Pakt für den Nachmittag" ab dem kommenden Schuljahr zu bewerben, ist für alle Eltern erfreulich, die einen Betreuungsplatz für ihre Kinder brauchen und deren Kinder in eine dieser 33 Grundschulen gehen. Voraussetzung ist, dass diese Schulen zu denen gehören, bei denen dann nach den Sommerferien das Betreuungsangebot ausgebaut wird. Aus dem Ortsbezirk 6 wurden sieben Grundschulen aufgefordert, sich zu beteiligen. Es gibt im Frankfurter Westen jedoch Grundschulen, an denen bekanntermaßen dringender Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen besteht, die aber nicht für eine Beteiligung am Pakt vorgesehen sind. Aus Nied, Unterliederbach, Schwanheim und Goldstein ist überhaupt keine Schule angeschrieben worden, obwohl eben auch dort viele Plätze fehlen, etwa an der Karl-von-lbell-Schule oder der Friedrich-List-Schule. In Unterliederbach wird der Bedarf im Bereich der Karl-von-lbell-Schule zudem in den nächsten Jahren weiter zunehmen, weil im dortigen Neubaugebiet immer noch neuer Wohnraum für junge Familien entsteht. In Griesheim fehlen noch viele Plätze im Bereich der Boehleschule. Da für diese Schulen sonst bisher keine Maßnahmen genannt sind, die baldige Abhilfe in Aussicht stellen (zum kommenden Schuljahr oder wenigstens im nächsten Jahr), stellt sich natürlich die Frage, was der Magistrat diesen Eltern stattdessen anbietet bzw. wie lange, also wie viele Jahre, es noch dauern wird, bis auch hier genügend Plätze in der Grundschulbetreuung zur Verfügung stehen werden. Dies vorausgeschickt, bittet der Ortsbeirat den Magistrat um die Beantwortung folgender Fragen:
- Warum wurden keine Schulen in Nied, Unterliederbach, Schwanheim und Goldstein für den "Pakt für den Nachmittag" angeschrieben, zumindest nicht solche Schulen, an denen dringend mehr Betreuungsplätze benötigt werden?
- Was unternimmt der Magistrat, damit die Schulen, die nicht beim "Pakt für den Nachmittag" berücksichtigt werden, die aber dennoch dringenden Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen für Grundschüler haben, entsprechend ihrem konkreten Bedarf zeitnah ausreichend Betreuungsplätze erhalten? Wie lange müssen die Eltern z. B. in den Schulbezirken der Karl-von-Ibell-Schule, Friedrich-List-Schule und Boehleschule hierauf noch konkret warten? Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 18. Januar 2015OFOF 1251/6Fehlende Betreuungsplätze für GrundschulkinderOrtsbeiratsantrag · SPD
- 10. Februar 2015Sie sind hierVV 1260Fehlende Betreuungsplätze für GrundschulkinderAnfrage
- 18. Mai 2015Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 739Fehlende Betreuungsplätze für GrundschulkinderStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Mit einer Anfrage verlangt der Ortsbeirat vom Magistrat schriftlich Auskunft. Die zuständigen Ämter erarbeiten eine Stellungnahme. Der Magistrat muss innerhalb von zwölf Wochen antworten — sonst kommt die Anfrage erneut auf die Tagesordnung des Ortsbeirats.
- 1Ortsbeirat beschließt Anfrage
- 2direkt an den Magistrat
- 3Ämter erarbeiten Stellungnahme
- 4Magistrat antwortet (12 Wochen)
Frist: 12 Wochen