Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Fehlende Betreuungsplätze für Grundschulkinder

Vorlagentyp: STMagistrat
17 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 18.05.2015, ST 739

Betreff: Fehlende Betreuungsplätze für Grundschulkinder Der "Pakt für den Nachmittag" startet zum Schuljahr 2015/2016 mit einer Pilotphase und ist perspektivisch darauf ausgerichtet, dass alle Kinder mit entsprechendem Bedarf, verlässliche Angebote in ganztägig arbeitenden Schulen und Horten in Anspruch nehmen können. Es wird im Kontext der Ganztagsschulentwicklung in Frankfurt am Main auch weiterhin das Förderprogramm Erweiterte Schulische Betreuung mit einem Ausbauvolumen von jährlich 600 Betreuungsplätzen und in Kombination mit dem Pakt für den Nachmittag das Förderprogramm Offene Frankfurter Ganztagsschulen umgesetzt. Für die erfolgreiche Umsetzung des Paktes für den Nachmittag sind verschiedene Faktoren ausschlaggebend, so z.B. baulich-räumliche infrastrukturelle Voraussetzungen, die einem ganztägigen Aufenthalt von Kindern und Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern gerecht werden sowie die Bereitschaft der Schule bzw. des Kollegiums und konzeptionelle Weiterentwicklungen. Diese Kriterien können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in allen Schulen gewährleistet werden. Die Schulen in den aufgeführten Stadtteilen wurden aus unterschiedlichen Gründen nicht für eine kurz- bis mittelfristige Umsetzung des Paktes für den Nachmittag vorgeschlagen, daher ist eine differenzierte Darstellung notwendig: Schwanheim/Goldstein August-Gräser-Schule Es wurde gemeinsam mit dem Schulleitungsteam vereinbart, dass im ersten Schritt die Einrichtung einer Erweiterten Schulischen Betreuung mit 50 Betreuungsplätzen zum Schuljahr 2015/2016 forciert wird. Die Umsetzung ist in Gange. Die Schule möchte sich längerfristig als ganztägig arbeitende Schule weiterentwickeln. Goldsteinschule Die Goldsteinschule möchte als Einstieg in die Ganztagsschulentwicklung eine Erweiterte Schulische Betreuung etablieren. Leider konnte der ursprünglich vorgesehene Zeitplan zum Schuljahr 2015/2016 nicht eingehalten werden. Es hat sich gezeigt, dass die für Umbauten und Renovierungen notwendigen Kosten ein Volumen umfassen, das eine Vormerkung für den kommunalen Haushalt 2017 notwendig macht. Nach aktuellem Stand ist der Umsetzungstermin für die Erweiterte Schulische Betreuung daher noch offen. Minna-Specht-Schule Die Minna-Specht-Schule möchte sich auf die qualitative Weiterentwicklung der Erweiterten Schulischen Betreuung als ein Element von ganztägig arbeitenden Schulen konzentrieren. Der Ausbau an weiteren Ganztagsangeboten ist längerfristig geplant. Eine Aufstockung der Erweiterten Schulischen Betreuung von 60 auf 70 Betreuungsplätze ist zum 01.04.2015 erfolgt. Nied Keine der drei Grundschulen in Nied verfügt über die notwendige baulich-räumliche Infrastruktur, um perspektivisch für 50 % bis 100 % der Schülerinnen und Schüler Ganztagsangebote inklusive Essensversorgung umzusetzen. Fridtjof-Nansen-Schule Im ersten Schritt wurde daher zum 01.02.2015 eine Erweiterte Schulische Betreuung mit 40 Betreuungsplätzen eingerichtet. Friedrich-List-Schule Die Erweiterte Schulische Betreuung in der Friedrich-List-Schule verfügt über 60 Betreuungsplätze und kann voraussichtlich zum Schuljahr 2015/2016 um 20 auf insgesamt 80 Betreuungsplätze aufgestockt werden. Niddaschule In der Niddaschule wurde zum 01.02.2015 im ersten Schritt ebenfalls eine Erweiterte Schulische Betreuung mit 30 Betreuungsplätzen eingerichtet. Griesheim Berthold-Otto-Schule Die Berthold-Otto-Schule wurde für eine Teilnahme am Pakt für den Nachmittag priorisiert und hat sich vorerst gegen eine Umsetzung entschieden. Die Versorgungsquote liegt bei überdurchschnittlichen 65 %, zudem besteht das offene Angebot der "Arche e. V." im Stadtteil. Boehleschule In der Boehleschule sind die räumlichen Kapazitäten für eine Umsetzung des Paktes für den Nachmittag nicht vorhanden. Die Einrichtung einer Erweiterten Schulischen Betreuung ist zum Schuljahr 2015/2016 geplant. Die Versorgungsquote an Betreuungsplätzen für Grundschulkinder liegt bei lediglich 22 % und damit deutlich unter dem stadtweiten Durchschnitt von 50 %, so dass Lösungsansätze und bauliche Maßnahmen dringend notwendig sind. Eichendorffschule Die Eichendorffschule war ebenfalls für eine Teilnahme an dem Pakt für den Nachmittag priorisiert und hat ihre Entscheidung vorerst gegen eine Umsetzung getroffen. Aktuell verfügt die Erweiterte Schulische Betreuung über 80 Betreuungsplätze und kann bei Bedarf bei den weiteren Ausbauplanungen berücksichtigt werden. Karl-von-Ibell-Schule Mit Stand vom 01.11.2014 stehen im Schulbezirk der Karl-von-Ibell-Schule 82 Hortplätze und 87 Plätze in der Übermittagsbetreuung ("Ibella-Club") zur Verfügung; dem gegenüber sind 295 Kinder im Schulbezirk wohnhaft. Die Versorgungsquote an Betreuungsplätzen in Horten liegt damit bei lediglich 28 % und signifikant unter dem stadtweiten Durchschnitt von 50 %. Da Lösungsansätze dringend notwendig sind, wurde ein runder Tisch unter Beteiligung des Stadtschulamtes und Akteuren/Akteurinnen aus dem Schulbezirk initiiert. Momentan wird geprüft, ob in der Schule zum Schuljahr 2015/2016 eine Erweiterte Schulische Betreuung umgesetzt werden kann. Die Ergebnisse der Prüfung und damit auch die Anzahl der Betreuungsplätze, die im ersten Schritt geschaffen werden können, sind noch offen. Walter-Kolb-Schule Die Walter-Kolb-Schule agiert bereits als Schule mit Ganztagsangeboten Profil 2 und verfügt über eine Erweiterte Schulische Betreuung mit derzeit 46 Betreuungsplätzen. Zudem stehen im Schulbezirk 123 Hortplätze zur Verfügung.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 18. Januar 2015OFOF 1251/6Fehlende Betreuungsplätze für GrundschulkinderOrtsbeiratsantrag · SPD
  2. 10. Februar 2015VV 1260Fehlende Betreuungsplätze für GrundschulkinderAnfrage
  3. 18. Mai 2015Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 17 Wochen
    STST 739Fehlende Betreuungsplätze für Grundschulkinder
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen