Goldstein-Süd
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Am Försterpfad — 3 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 14.09.2026.
- Baustellenparkplatz - Am Försterpfad14.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Was ergab die Bedarfsanayse zur E-Ladeinfrastruktur18.05.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Baustellenparkplatz – Am Försterpfad05.05.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Stellungnahme des Magistrats vom 18.05.2015, ST 713
Betreff: Goldstein-Süd Vor Beginn planerischer Überlegungen zur Umgestaltung der Straße "Am Försterpfad" galt es nach Auffassung des Magistrats zunächst, die Aussicht auf Gelingen eines nachhaltigen Marktbetriebes zu prüfen. Hierzu wurde die Lage seitens der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt mbH, welche eine regelmäßige Abhaltung von Wochen- bzw. Erzeugermärkten in den Frankfurter Stadtteilen grundsätzlich begrüßt, wie folgt eingeschätzt: Der mobile Einzelhandel in Form eines mit ausgewogener Warenvielfalt ausgestatteten Wochenmarktes kann durchaus dazu geeignet sein, lokale Nahversorgungslücken weitestgehend zu schließen. Doch die auf den Märkten angebotenen Produkte liegen mehrheitlich, aufgrund ihrer hohen Qualität oder besonderen Beschaffenheit, im gehobenen Preissegment und erschließen dadurch erfahrungsgemäß nicht alle Käufergruppen. In der Folge können und wollen Anwohnerinnen und Anwohner das bereitgehaltene Wochenmarktangebot, abhängig von den lokalen Gegebenheiten, nicht ausnahmslos wahrnehmen. In der Stadtrandsiedlung Goldstein existierte auf der Parkfläche des Bürgerhauses an der Goldsteinstraße 314 bereits ein durch den "Verein für Kultur und Natur in Goldstein 1989 e.V." privat geleiteter Wochenmarkt, welcher vor 20 Jahren mit mehreren Marktteilnehmern begann, die allerdings aufgrund der mäßigen Kundennachfrage am Standort nicht nachhaltig festhalten konnten. Im Frühjahr 2014 beendete auch der seit 5 Jahren zuletzt verbliebene Metzger den Marktverkauf. Umfassende Bemühungen des Veranstalters, neue Händler zu gewinnen, blieben ohne Erfolg. Ergänzend hat die Wirtschaftsförderung Frankfurt Kontakt mit ausgewählten, von einem etwaigen Wochenmarkt betroffenen Unternehmen im Bereich Am Försterpfad aufgenommen. Im Einzelnen handelt es sich um zwei Kioske, zwei Bäcker, ein Café, einen Blumenladen sowie einen Supermarkt. Die überwiegende Anzahl der Unternehmen schätzt ein, dass die Kaufkraft im Gebiet zu schwach ist, um ein weiteres Versorgungsangebot in Form eines Wochenmarktes dauerhaft erfolgreich zu etablieren. Einige Unternehmer kämpfen selbst mit der eher schwachen Nachfrage im Gebiet. Die Einrichtung eines Wochenmarktes wird aus genannten Gründen überwiegend ablehnend bewertet. Aus stadtgestalterischer und stadträumlicher Sicht wird die Anregung, Am Försterpfad, einen Platz für einen Markt zu planen, seitens des Stadtplanungsamtes nicht für realisierbar gehalten. Die Am Försterpfad zur Verfügung stehenden Flächen werden als nicht ausreichend betrachtet, um an dieser Stelle einen Markt wirtschaftlich betreiben zu können. Vor dem Hintergrund dieser fachlichen Stellungnahmen sieht der Magistrat davon ab, die Straße "Am Försterpfad" neu zu gestalten und als Platz anlegen zu lassen. Dem gegenüber wird die ebenfalls angeregte, landschaftsgestalterische Überarbeitung jener Gehölzgruppen, die sich Am Försterpfad befinden, prinzipiell begrüßt. Die Anpflanzungen aus der Zeit des Siedlungsbaus geben durch langjährige, extensive Firmenpflege ein eher negatives Erscheinungsbild ab. Sie wirken zerschnitten, überaltert und nicht mehr den Verhältnissen bzw. den Räumlichkeiten angemessen. Eine Umwandlung könnte diese Flächen in Rasenflächen unter Beibehalt schützenswerter Gehölze das Erscheinungsbild dieses öffentlichen Raumes aufwerten und die soziale Kontrolle verbessern. Durch das Anpflanzen von attraktiven Solitärgehölzen könnte ein zusätzlicher optischer Anreiz geschaffen werden. Die ersten Pflanzgruppen im Sinne der Anregung wurden im Februar 2015 überarbeitet. Das der Anregung des Ortsbeirates beigefügte Luftbild zeigt indessen nebst städtischen, auch benachbarte Flächen, welche von der Wohnheim GmbH verwaltet werden. Seitens der Wohnheim GmbH ist vorgesehen, die im Luftbild gezeigten Bereiche im Jahre 2016 gärtnerisch überarbeiten zu lassen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 2. August 2013OFOF 792/6Goldstein-SüdOrtsbeiratsantrag · CDU
- 27. August 2013OMOM 2380Goldstein-SüdDirektanregung
- 24. Januar 2014STST 107Goldstein-SüdStellungnahme
- 28. Juli 2014STST 961Goldstein-SüdStellungnahme
- 6. Februar 2015STST 194Goldstein-SüdStellungnahme
- 18. Mai 2015Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 93 WochenSTST 713Goldstein-SüdStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab