In the Summertime: Klimaschutz für Fußgänger
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zusammenfassung
Der Magistrat hat auf verschiedene Vorschläge zur Verbesserung der Fußgängerinfrastruktur reagiert. Insbesondere wurde die Idee von Sonnensegeln an hochfrequentierten Fußgängerampeln abgelehnt, da die Umsetzung aufgrund baulicher und sicherheitstechnischer Aspekte nicht möglich ist. Zudem wird die Machbarkeit von Trinkwasserbrunnen standortspezifisch geprüft, während die Gestaltung von Sitzgelegenheiten in einem Gesamtkonzept für den Kulturcampus integriert wird.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Kirchplatz — 4 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 22.07.2026.
- Entsiegeln und mehr Bäume für den Kirchplatz22.07.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Sauberkeit in Westend/Bockenheim maximieren15.06.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Toilettenanlage in der U-Bahn-Station „Leipziger Straße“ sanieren und barrierefrei umbauen31.05.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
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Neues zu Kirchplatz per E-MailStellungnahme des Magistrats
Zu dem Punkt Sonnensegel: Der Magistrat kann dieser Anregung leider nicht entsprechen. Für die angesprochenen hochfrequentierten Fußgängerampeln kommen solche Sonnensegel nicht infrage: An mindestens drei Pfosten aufgespannt, müssen diese Segel mit Bodenfundamenten verankert werden, die Tücher müssen reiß- und feuerfest sein. Die Konstruktion kann relativ einfach beklettert und die wegen der erwähnten Umstände kostenintensiven Sonnensegel so beschädigt oder ausgeweitet werden. Zu beachten ist auch, dass die Verweildauer an Ampeln durch die Schaltzeiten gering ist, so dass der Nutzen für den Einzelnen in Frage steht. Hinzu kommt, dass konstruktionsbedingt eine Fläche erforderlich ist, die an den Ampeln meist nicht vorhanden wäre. Neben stadtgestalterischen Aspekten gilt es außerdem vor allem, die Sichtbeziehungen der Verkehrsteilnehmenden zu beachten. Zu dem Punkt Trinkwasserbrunnen: Allgemeine Aussagen zur Umsetzbarkeit kann der Magistrat nicht treffen. Die Machbarkeit muss immer standortspezifisch geprüft werden. Entscheidend sind dabei bauliche Gegebenheiten wie die Lage von Wasser, Abwasser- und weiteren Leitungen oder etwaige Untertunnelungen und Bepflanzungen. Der Magistrat prüft den Bau weiterer Trinkwasserbrunnen in Zusammenarbeit und mit der fachlichen Unterstützung der Mainova AG. Am Kirchplatz ist derzeit kein Trinkwasserbrunnen vorgesehen, bislang wurden die Prioritäten an anderer Stelle gesetzt. So wurden beispielsweise Trinkwasserbrunnen in der Liebfrauengasse und in der Fressgass' installiert. Da weitere Standorte folgen sollen, finden derzeit dazu erforderliche Abstimmungen statt. Auch ein möglicher Standort in Bockenheim wird geprüft. Der Magistrat bittet zu berücksichtigen, dass die Planung, Herstellung und Unterhaltung zeit- und kostenintensiv ist und nur Schritt für Schritt erfolgen kann. Zu dem Punkt Sitzgelegenheiten: Eine nachhaltige Gestaltung des Areals vor dem Universitätsgebäude an der Bockenheimer Warte ist integraler Bestandteil des Gesamtkonzepts der Gestaltung zukünftiger Frei- und Grünflächen des Kulturcampusgebietes. In einem von der ABG Frankfurt Holding GmbH ausgelobten Freiflächenwettbewerb wird dafür mittelfristig der Gesamtgestaltungsplan ausgewählt. Eine von diesem Plan abgekoppelte Maßnahme kann der Magistrat nicht umsetzen. Weitere potenzielle Standorte von Sitzgelegenheiten prüft der Magistrat nach dem Vorliegen konkreter Vorschläge im Hinblick auf ihre Realisierbarkeit.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 8. Oktober 2020OFOF 1211/2In the Summertime: Klimaschutz für FußgängerOrtsbeiratsantrag · FDP
- 26. Oktober 2020VV 1794In the Summertime: Klimaschutz für FußgängerAnfrage
- 12. Februar 2021Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 18 WochenSTST 365In the Summertime: Klimaschutz für FußgängerStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab