Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Jugendhaus Ortenberger Straße

Vorlagentyp: STMagistrat
15 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 15.02.2016, ST 312

Betreff: Jugendhaus Ortenberger Straße Zu den Fragestellungen nimmt der Magistrat wie folgt Stellung:

  1. Derzeit gibt es noch keine abschließenden Planungen für den Umbau der Liegenschaft zur Inobhutnahmeeinrichtung. Erste Entwürfe der Architekten werden derzeit hinsichtlich einer möglichen Realisierung geprüft und mit den zuständigen Stellen im Jugend- und Sozialamt besprochen.
  2. Die Inobhutnahmezahlen für das Gesamtjahr 2015 stellen sich wie folgt dar: Jahr 0 - unter 12 Jahre 12 - unter 18 Jahre Summe 2010 73 188 261 2011 97 185 282 2012 83 207 290 2013 88 222 310 2014 99 199 298 2015 84 151 235 Bei den Zahlen handelt es sich um die im jeweiligen Jahr beendeten Inobhutnahmen der Mädchen (ohne unbegleitete minderjährige Ausländer sowie ohne Minderjährige aus anderen deutschen Städten, die in Frankfurt in Obhut genommen wurden). Da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kinder- und Jugendhilfe Sozialdienst noch bis Ende Januar die Möglichkeit haben, Inobhutnahmen aus dem Jahr 2015 nachzutragen, kann sich die Zahl für 2015 evtl. noch ändern. Der Bedarf an weiteren Inobhutnahme-Plätzen für Frankfurter Kinder und Jugendliche in Frankfurt wurde vor allem damit begründet, dass aufgrund des fehlenden Platzangebots in Frankfurt häufig Einrichtungen außerhalb Frankfurts belegt werden müssen. Im Jahr 2014 lag der Anteil der Kinder- und Jugendlichen, die während einer Inobhutnahme in einer Einrichtung außerhalb Frankfurts untergebracht wurden, zwischen 31% (Altersgruppe 0-5 Jahre) und 53 % (Altersgruppe 11-14 Jahre). Bei den Mädchen lag der Anteil zwischen 29 % (Altersgruppe 0-5 Jahre) und 70 % (Altersgruppe 12-17 Jahren).
  3. In einem ersten Gespräch am 05.10.2015 wurden Vorstand und Vertreter des Hortes KiKids Ortenberger durch den Betriebsleiter der Kommunalen Kinder-, Jugend- und Familienhilfe über die Kündigungsabsicht mündlich in Kenntnis gesetzt. Eine Kündigung der Mietflächen kann laut Mietvertrag nur schriftlich erfolgen, dies ist bisher nicht geschehen. Mit den Beteiligten wurde inzwischen abgesprochen, auf eine Kündigung der Kikids solange zu verzichten, bis andere Räume für den Hortbetrieb gefunden wurden. Hierzu bedarf es einer Beschlussänderung durch die Betriebskommission, die darüber auf ihrer nächsten Sitzung im März entscheiden wird.
  4. Die Liegenschaft soll sukzessive im laufenden Betrieb zu einer Inobhutnahmeeinrichtung umgebaut werden. Die Umbauarbeiten werden im Benehmen mit den verantwortlichen Architekten und den Nutzern der Liegenschaft durchgeführt. So können lärmintensive Arbeiten in Zeiten durchgeführt werden, in denen wenig oder kein Betrieb in der Liegenschaft stattfindet.
  5. Bisher wurden keine alternativen Räumlichkeiten für den Hort gefunden. Der Magistrat ist bemüht, die Suche nach neuen Räumlichkeiten im Rahmen seiner Möglichkeiten zu unterstützen. Das Stadtschulamt, ist ebenfalls bemüht, die Suche nach neuen Räumlichkeiten zu unterstützen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. November 2015OMOM 4688Jugendhaus Ortenberger StraßeDirektanregung
  2. 3. November 2015OFOF 527/4Jugendhaus Ortenberger StraßeOrtsbeiratsantrag · SPD
  3. 15. Februar 2016Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 15 Wochen
    STST 312Jugendhaus Ortenberger Straße
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen