Datenlage der Stadt Frankfurt bezüglich Gefährdung des Nordends durch Hochwasserereignisse als Folge von Starkregen
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Stellungnahme des Magistrats vom 11.02.2013, ST 218
Betreff: Datenlage der Stadt Frankfurt bezüglich Gefährdung des Nordends durch Hochwasserereignisse als Folge von Starkregen Auf Grund von Fachdiskussionen in der Wasserwirtschaft ist die Gefährdung durch Starkregen schon seit Jahren in der Stadtverwaltung Frankfurt am Main ein aktuelles Thema. Bei der Planung neuer Baugebiete wird grundsätzlich die Situation bei Starkregen mit betrachtet und ggf. werden Einzelmaßnahmen in die Planung eingebracht. Hinsichtlich der Vorbeugung wurde bereits im Jahr 2000 eine übergreifende Arbeitsgruppe Regenwasserbewirtschaftung gegründet, die die im Jahr 2005 von den beteiligten Ämtern und Betrieben eingeführte "Konzeption für die Umsetzung der Regenwasserbewirtschaftung in Erschließungsgebieten" erarbeitet hat. Im Hinblick auf den Überflutungsschutz in Bestandsgebieten hat die Stadtentwässerung Frankfurt am Main mit einer Analyse für die Beispielgebiete Bergen-Enkheim und Sachsenhausen begonnen und im Rahmen der Generalentwässerungsplanung Nieder-Erlenbach eine Ersterkundung vorgenommen. Trotz moderner Datenverarbeitung mit digitalen Geländedaten ist die Berechnung von Überflutungen sehr aufwändig und führt derzeit noch nicht direkt zu verlässlichen Aussagen. Wegen der notwendigen zusätzlichen Datenerhebung und den unerlässlichen Vor-Ort-Erkundungen ist eine flächendeckende Untersuchung des gesamten Stadtgebietes, die dann auch das Nordend umfassen würde, nicht in Kürze umsetzbar. Die Stadtentwässerung Frankfurt am Main betreibt aber die Verfeinerung und Fortsetzung der Überflutungs-Untersuchungen. Die Thematik Überflutungsschutz wurde auch von der städtischen Koordinierungsgruppe Klimawandelanpassung (KGK) unter Federführung des Umweltamtes als Schwerpunkt-Aufgabe definiert. In der "Klimawandelanpassungs-Strategie der Stadt Frankfurt am Main", die dieses Jahr der Stadtverordnetenversammlung zum Beschluss vorgelegt werden soll, sind mehrere Maßnahmen einschließlich der in der Begründung zur Anregung genannten Beispiele enthalten. Dabei wird ein übergreifender Ansatz mit Einbeziehung von Stadtplanung, Straßenbau, Stadtentwässerung, Grün- und Freiflächengestaltung und weiteren Aspekten verfolgt. Da der Überflutungsschutz nicht allein eine Aufgabe der Stadt ist, sondern auch in der Verantwortung der Grundstückseigentümer liegt (Stichwort KomGUS - Kommunale Gemeinschaftsaufgabe Überflutungsschutz), wird auch an einer Verbesserung der Information und Beratung gearbeitet. In Zusammenarbeit mit der Bauaufsicht wird dazu für die Bearbeiter und die Bauherren zurzeit ein "Merkblatt Umwelt" erarbeitet.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 9. Juni 2012OFOF 231/3Datenlage der Stadt Frankfurt bezüglich Gefährdung des Nordends durch Hochwasserereignisse als Folge von StarkregenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 27. September 2012OMOM 1561Datenlage der Stadt Frankfurt bezüglich Gefährdung des Nordends durch Hochwasserereignisse als Folge von StarkregenDirektanregung
- 11. Februar 2013Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 35 WochenSTST 218Datenlage der Stadt Frankfurt bezüglich Gefährdung des Nordends durch Hochwasserereignisse als Folge von StarkregenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab