Schwanheim: Fußwege und Straßen wieder durchgängig machen - Schluss mit der Behinderung durch Falschparker
Zusammenfassung
Der Magistrat erkennt die Notwendigkeit einer verstärkten Kontrolle des Straßenverkehrs in Schwanheim an, um Falschparker zu bekämpfen. Aufgrund personeller Engpässe sind umfassende Maßnahmen jedoch nur eingeschränkt möglich. Es wird jedoch eine Erhöhung der Überwachungsintensität in naher Zukunft angestrebt.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenStellungnahme des Magistrats
Die Städtische Verkehrspolizei erkennt ein deutlich steigendes Bedürfnis an einer verstärkten Kontrolltätigkeit im Straßenverkehr im Allgemeinen. In nahezu allen Aufgabengebieten erscheint eine intensivere Aufgabenwahrnehmung durch die Städtische Verkehrspolizei wünschenswert bzw. erforderlich. Bedauerlicher Weise wurde die Anhebung der Bußgelder wegen eines Formfehlers wieder zurückgenommen, von deren Erhöhung man einen positiven Einfluss auf die Einhaltung der Verkehrsregeln erwarten konnte. Der Magistrat hofft unter dem Gesichtspunkt der Steigerung von Regelakzeptanz im Straßenverkehr, dass dieser Formfehler schnellstens geheilt und die teilweise deutlich höheren Ahndungsmöglichkeiten bei Verstößen im ruhenden, aber auch im fließenden Verkehr, wieder in Kraft gesetzt werden. Es ist zutreffend, dass die personellen Ressourcen der Städtischen Verkehrspolizei zu Defiziten in der Aufgabenwahrnehmung führen und Kontrollen in den Stadtrandgebieten daher oftmals nur sporadisch erfolgen können. Jährlich gehen über 20.000 Anrufe beim Verkehrssicherheitstelefon und über 3.000 schriftliche Hinweise beim Beschwerdemanagement ein. Zu berücksichtigen ist dabei, dass die Kontrollen in der Regel lediglich mit drei motorisierten Streifen erfolgen. Die große Anzahl an Bürgerhinweisen aus dem gesamten Stadtgebiet machen somit eine priorisierte Einteilung der Streifen erforderlich. Um die Parkverstöße im gesamten Stadtteil Schwanheim zu beseitigen, bedürfte es jedoch Personaleinsatz in einem ganz erheblichen Ausmaß. Dies ist jedoch personell nicht darstellbar, ohne andere Kernaufgaben völlig zu vernachlässigen. Daher können solche konzertierten Aktionen allenfalls in Einzelfällen durchgeführt werden. Dennoch wird der Anregung dahingehend entsprochen, dass die Städtische Verkehrspolizei in der nächsten Zeit die Überwachungsintensität erhöhen wird.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. Mai 2020OFOF 1309/6Schwanheim: Fußwege und Straßen wieder durchgängig machen - Schluss mit der Behinderung durch FalschparkerOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 16. Juni 2020OMOM 6161Schwanheim: Fußwege und Straßen wieder durchgängig machen - Schluss mit der Behinderung durch FalschparkerDirektanregung
- 25. September 2020Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1720Schwanheim: Fußwege und Straßen wieder durchgängig machen - Schluss mit der Behinderung durch FalschparkerStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab