Schwanheim: Fußwege und Straßen wieder durchgängig machen - Schluss mit der Behinderung durch Falschparker
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, die Überwachung des ruhenden Verkehrs in Schwanheim zu verstärken, um die Einhaltung der Verkehrsregeln sicherzustellen. Dies ist notwendig, da die Probleme mit Falschparkern die Erreichbarkeit für Rettungsdienste und Müllabfuhr stark beeinträchtigen.
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Thema Fußverkehr verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat möge beschließen, der Magistrat wird gebeten, in Schwanheim durch verstärkte Überwachung des ruhenden Verkehrs dafür zu sorgen, dass die Verkehrsregeln wieder eingehalten werden. Es ist so lange ein Kontrollschwerpunkt auf Schwanheim zu richten, bis sich die Situation dort deutlich gebessert hat.
Begründung
Aus Schwanheim wird berichtet, dass sich die Probleme mit dem ruhenden Verkehr dort seit Jahren in nicht mehr hinnehmbarer Art und Weise verschärft haben. Die Straßenverkehrsbehörde wird als nicht mehr präsent empfunden, es scheint, als hätten die Ämter angesichts der massiven Verkehrsverstöße einfach resigniert. Ganze Straßenzüge seien aufgrund von Falschparkern für Feuerwehr und Rettungsdienst sowie für die Müllabfuhr und andere Versorger nicht mehr erreichbar. In der Folge würden diese Straßenzüge nicht mehr von der Müllabfuhr bedient, Rettungsdienste müssten weite Strecken zu Fuß laufen. Dabei seien es oft die gleichen Fahrzeuge, die immer wieder im Halteverbot parken. Eine Fotoserie, die belegt, dass es sowohl auf den Gehwegen, wo Fußgänger*innen die Leidtragenden sind, als auch auf der Straße, wo vor allem die Müllabfuhr nicht mehr durchkommt, zu massiven Behinderungen kommt, liegt dem Ortsbeirat vor. Durch Sichtbehinderung in Einmündungsbereichen kommt es darüber hinaus zur Gefährdung der Verkehrssicherheit. Auch hier sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen, Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, besonders betroffen. Man kann nicht jede Ecke abpollern. Hier ist eine massive Erhöhung des Kontrolldrucks das Mittel der Wahl. Aufgrund der kürzlich bundesweit vorgenommenen Erhöhung der fälligen Bußgelder erscheint die Maßnahme auch deutlich wirtschaftlicher als bisher. Wenn nötig, sollte dafür neues Personal eingestellt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 28. Mai 2020Sie sind hierOFOF 1309/6Schwanheim: Fußwege und Straßen wieder durchgängig machen - Schluss mit der Behinderung durch FalschparkerOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 16. Juni 2020OMOM 6161Schwanheim: Fußwege und Straßen wieder durchgängig machen - Schluss mit der Behinderung durch FalschparkerDirektanregung
- 25. September 2020Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1720Schwanheim: Fußwege und Straßen wieder durchgängig machen - Schluss mit der Behinderung durch FalschparkerStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, BFF, FDP und fraktionslos gegen LINKE. (= Ablehnung)