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Erstellung eines Konzeptes für die Pflege des Erlenbachs

Vorlagentyp: STMagistrat
40 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren

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Inhalt

Stellungnahme des Magistrats vom 24.11.2009, ST 1650

Betreff:

Erstellung eines Konzeptes für die Pflege des Erlenbachs

Für den Erlenbach wurde ein Unterhaltungsplan vom Büro Hanke-Kappes-Heide in Zusammenarbeit mit dem Büro Beuerlein/Baumgartner für die Jahre 1990 bis 1999 erarbeitet. Darin wurden kurz- und langfristig wirkende Maßnahmen für die nächsten zehn Jahre erarbeit. In diesem Zeitraum wurden daraufhin Sohlabstürze als Wanderungshindernisse für Mikroorganismen und Fische entfernt, in den Vorländern als Überschwemmungsgebiet ein Auwald sowie ein geschlossener Gehölzsaum mit standortgerechten Arten am Bach entwickelt. Ferner wurden Teiche naturnah umgestaltet.

Ein weiteres langfristiges Ziel aus dem Unterhaltungsplan ist die Rücknahme oder Verlegung von zu nahen Wegen in der Aue. Die Uferwege sind für die Erholungsnutzung wie für die Unterhaltung ausreichend vorhanden.

Aufgrund der Anregung des Ortsbeirates 13 vom 10.03.2009 wurde in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde ein Konzept zur Pflege des Erlenbaches erstellt. Es wurde auf Grundlage der längerfristigen Ziele des o.g. Unterhaltungsplanes und aktueller Überlegungen sowie diverser Ortsterminen entwickelt. Die einzelnen Maßnahmen sind nachfolgend tabellarisch aufgelistet.

Das Maßnahmenkonzept kann dem Ortsbeirat gerne z. B. im Rahmen einer Begehung vorgestellt werden.

Nr.

Maßnahmen

Zeitplan / Durchführung

1

Die im Februar 2009 errichtete Ufersicherung in der S-Kurve oberhalb der Straßenbrücke Zum Schäferköppel wurde von 79.22 nachräglich genehmigt.

-/-

2

In Grünflächen in ausgewählten und abgestimmten Abschnitten soll ein Uferschutzstreifen nur noch alle zwei Jahre gemäht und das Mähgut zur Aushagerung abgefahren werden. Ein Sicherheitsstreifen von 1 m direkt entlang der Parkwege wird beibehalten. Hierzu gehört die Wiese an den Tennisplätzen, am linken Prallhang, am Parkplatz Bürgerhaus sowie am Spielplatz. Kommen von den Bürgern zu dieser Handhabe positive Rückmeldungen, können auch noch weitere Flächen mit extensivem Uferschutzstreifen vorgesehen werden.

ab nächster Mähsaison 2010 ff

67

3a

3b

3c

Die Steinschüttungen an der Bauminsel und der rechten Böschung an der Bauminsel sollen entfernt werden. Als Ersatz für die Steinschüttungen soll das Ufer auf der Halbinsel im rechten Gleithang zwischen den Bäumen abgeflacht werden, um dem Bach besonders bei Hochwasser mehr Platz zu geben. Der Steinsatz im linken Prallhang bleibt aus hydraulischen Gründen noch bestehen. Die Halbinsel zwischen dem Bach und dem Weg soll extensiv gepflegt werden.

Eine neue Hochwassermulde soll im darauffolgenden rechten Prallhang gebaut werden. Der vorhandene brüchige ca. 1 m hohe Steinsatz links vor der neuen Hochwassermulde kann dann entfernt werden. Auch hier soll Sukzession das Ziel sein.

Der Steinsatz rechts nördlich der Obermühle soll ebenfalls entfernt, der Prallhang abgeflacht und bepflanzt werden.

Sommer 2010

SEF 4

Der Rückbau eines kleinen wassergebundenen Weges mit Einfassung rechts des Baches zwischen dem Parkplatz und der Brücke Bürgerhaus ist vorgesehen. Die Bänke wurden hier vor Jahren entfernt. Es soll der Weg plus Bankplatz und ein 3 m langes Absperrgitter entfernt werden.

Kurzfristig

SEF / 79.22

5

Die Auslichtung von Erlen mit Todholz zwischen Stadtgrenze Bad-Vilbel und Landesstraße ist geplant.

Winter 2009/2010

SEF

Anlage 1 (ca. 464 KB)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 20. Februar 2009OFOF 125/13Erstellung eines Konzeptes für die Pflege des Erlenbachs von der Brücke .Zum Schäferköppel. bis zur Grenze Ober-ErlenbachOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 10. März 2009OMOM 3039Erstellung eines Konzeptes für die Pflege des ErlenbachsDirektanregung
  3. 28. Mai 2009STST 798Erstellung eines Konzeptes für die Pflege des ErlenbachsStellungnahme
  4. 24. November 2009Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 40 Wochen
    STST 1650Erstellung eines Konzeptes für die Pflege des Erlenbachs
    Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

STStellungnahme des Magistrats

Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.

  1. 1Antrag, Anregung oder Anfrage
  2. 2zuständiges Dezernat prüft
  3. 3Magistrat gibt Stellungnahme ab
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

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