ÖPNV stärken und vernetzen
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Zusammenfassung
Der Magistrat plant, das ÖPNV-Angebot in Frankfurt am Main zu stärken und zu vernetzen, um die Zukunftsfähigkeit des Systems bis 2035+ sicherzustellen. Dies umfasst die Schaffung attraktiver Verbindungen und die Optimierung der Umsteigebeziehungen. Ziel ist es, die Kapazitäten zu erhöhen und die Nutzerzahlen zu steigern.
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Gravensteiner-Platz — 25 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 31.08.2026.
- Zusatzschilder „Schritttempo“ am GravensteinerPlatz31.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Schrittgeschwindigkeit auf dem Gravensteiner-Platz umsetzen14.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Klimaangepasste Umgestaltung des Gravensteiner-Platzes11.08.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
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Neues zu Gravensteiner-Platz per E-MailStellungnahme des Magistrats
Zu
- Das ÖPNV-Angebot in Frankfurt am Main besteht aus einem engmaschigen Netz aus U-Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien. Diese werden zumeist in dichter Fahrtenfolge bedient und sind an vielen Stellen mit möglichst kurzen Umsteigezeiten miteinander verknüpft. Das ÖPNV-System kann dabei nur für eine begrenzte Zahl von Relationen umsteigefreie Verbindungen herstellen. Die Stadtteile Preungesheim und Bornheim sind mit den Linien U5, 18 und M34 durch Umsteigeverbindungen miteinander verbunden. Bei einem 10-Minuten-Takt tagsüber können die Umsteigeverbindungen 6 Mal pro Stunde wahrgenommen werden, bei einem 7-8-Minuten-Takt zu den Hauptverkehrszeiten sogar 8 Mal pro Stunde. Vor diesem Hintergrund ist derzeit keine umsteigefreie Busverbindung zwischen Preungesheim und Bornheim vorgesehen. Im Zuge der Untersuchungen zur Fortschreibung des Gesamtverkehrsplans der Stadt Frankfurt am Main - Teil Schiene 2035+ (GVP-Schiene) wird das ÖPNV-System eingehend untersucht, um auch mit Blick auf die nächsten 20 Jahre seine Zukunftsfähigkeit sicherzustellen. Dabei steht im Fokus, attraktive ÖPNV-Verbindungen und günstige Umsteigebeziehungen zu schaffen sowie ausreichende Kapazitäten bereitzustellen. Auch für das Gebiet des Ortsbezirks 10 wird unter Beachtung der künftigen Siedlungsentwicklungen der ÖPNV wie beschrieben eingehend untersucht. So lassen sich erforderliche Optimierungen feststellen. Die Verbindungsqualität nach Bornheim ist Teil der Betrachtung. Zu
- Die Buslinie 63 verkehrt Montag bis Freitag von 6:30 Uhr bis 9:30 Uhr sowie von 11:30 Uhr bis 20:00 Uhr und somit weitestgehend tagsüber im 15-Minuten-Takt mit Standardlinienbussen. Eine durchschnittliche Auslastung von 50 % aller Fahrten innerhalb einer Stunde wird dabei im Tagesverlauf nicht überschritten. Somit werden die Auslastungskriterien des Nahverkehrsplan 2025+ eingehalten. Sowohl Takt als auch Fahrzeuggröße entsprechen der heutigen Nachfrage. Zu Schulbeginn am Morgen und Schulende am Mittag treten kurzzeitige Nachfragespitzen auf. Daher werden zu diesen Zeiten im Bereich der IGS Eschersheim (Haltestelle Anne-Frank-Siedlung) mehrere Verstärkungsfahrten mit Gelenkbussen angeboten. Auch zur Carlo-Mierendorff-Schule (Haltestelle Gravensteiner-Platz) besteht am Morgen eine zusätzliche Fahrt mit einem Gelenkbus. Dennoch weisen zu Schulbeginn und zu Schulende - wie im gesamten Stadtgebiet - auch einzelne Fahrten der Linie 63 eine höhere Auslastung auf. Zu
- Zum ÖPNV-Angebot in Berkersheim wird auf folgende Stellungnahmen des Magistrats verwiesen. Die Darstellungen sind weiterhin aktuell: - ST 2438 vom 14.10.2022 (Ziffer 1) zu OM 2031 vom 03.05.2022; - ST 169 vom 13.01.2023 zu OM 2686 vom 13.09.
- Im Oktober 2022 wurde die Gebietserweiterung von KNUT (On-Demand-Shuttle) realisiert, welche auch Berkersheim umfasst. Das neue Gebiet wird insgesamt sehr gut angenommen und die Nutzerzahlen steigen weiter an. Für das Gebiet des Ortsbezirks 10 ist hier vor allem die U-Bahnstation Preungesheim zu nennen, welche Teil der Gebietserweiterung ist und seitdem regelmäßig genutzt wird. Bereits von Beginn an werden die Bahnhöfe in Berkersheim und am Frankfurter Berg angefahren und seither häufig frequentiert. Gleichzeitig wird "KNUT" fortlaufend evaluiert und mögliche Verbesserungen daraus abgeleitet. So wird auch eine Erweiterung des Bediengebiets bzw. die Einrichtung zusätzlicher Haltestellen kontinuierlich geprüft. Aktuell sind jedoch noch keine konkreten Maßnahmen geplant. Zu
- Schnellbusse: Für das Gebiet des Ortsbezirks 10 sind derzeit keine Schnellbusse vorgesehen. Alle genannten Stadtteile sind durch Schienenlinien angebunden (S-Bahn-Linie S6, U-Bahn-Linien U2, U5 und U9, Straßenbahn-Linie 18). Die Schienenhaltestellen sind mit den Buslinien 27, 28, 29, M34, 39, 63 oder 66 erreichbar, die darüber hinaus die Feinerschließung in den Stadtteilen vornehmen. Neue Shuttle-Systeme: Derzeit läuft am Riederwald mit dem Projekt "EASYplus" die erstmalige Verknüpfung vom autonomen Fahren mit einer On-Demand Funktion. Die Erkenntnisse dieses Testfelds werden evaluiert und fließen in mögliche zukünftige Testeinsätze autonomer Shuttlesysteme ein. Derzeit sind noch keine konkreten weiteren Projekte geplant. Schnellradwege: Zu Radschnellverbindungen hat der Magistrat zuletzt mit der Stellungnahme ST 164 vom 13.01.2023 den aktuellen Sachstand bezüglich des Ortsbezirks 10 dargelegt. Die Darstellungen sind weiterhin aktuell. Carsharing Der Magistrat beabsichtigt gemeinsam mit interessierten Carsharing-Anbietern im gesamten Stadtgebiet Carsharing-Stationen im öffentlichen Straßenraum einzurichten. Der Ortsbezirk 10 ist Teil des dritten Zuteilungsgebietes. Die Realisierung erster Carsharing-Stationen ist für 2024/25 geplant. Mobilitätsstationen und Park&Ride Gemäß des beschlossenen Nahverkehrsplans 2025+ sollen Park&Ride- und Bike&Ride-Plätze sowie Mobilitätsstationen im ganzen Stadtgebiet ausgebaut werden. Hierzu ist die Ausarbeitung konkreter Konzepte vorgesehen bzw. bereits in Bearbeitung. Eine Möglichkeit der Vernetzung der Modalitäten des Umweltverbundes sind Mobilitätsstationen. Sie dienen je nach Größe der Station zur örtlichen Bündelung von E-Scootern, Leihrädern und Carsharing-Angeboten. Auch die Verknüpfung zum ÖPNV soll nach Möglichkeit gewährleistet sein. Derzeit wird eine Gesamtstrategie für die Einführung von Mobilitätsstationen in Frankfurt am Main erarbeitet, in der zunächst Betreiberfragen im Fokus stehen. Nachgelagert erfolgt die Identifikation geeigneter Standorte, im Rahmen derer das gesamte Stadtgebiet nach potentiellen Standorten untersucht werden soll. E-Ladesäulen Die Versorgung mit E-Ladeinfrastruktur in Frankfurt am Main befindet sich im Aufbau und wird sich weiter dynamisch entwickeln. Gemäß Beschluss der städtischen Gremien plant und errichtet die Stadt Frankfurt am Main selbst keine Ladeinfrastruktur auf öffentlichen Flächen. Im Rahmen des Open-Market-Modells werden Anträge von gewerblichen Anbietern von Ladeinfrastruktur entgegengenommen und nach erfolgreicher Standortprüfung vertraglich gestattet. Für den Ortsbezirk 10 liegen derzeit keine Anträge von Anbietern zur Errichtung von E-Ladeinfrastruktur vor. Für zukünftige Genehmigungsverfahren zum weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur auf öffentlichen Flächen bereitet der Magistrat ein neues Verfahren vor. Dieses wird eine Bedarfsanalyse und eine Standortbestimmung enthalten. Der Magistrat wird zu den Einzelheiten rechtzeitig informieren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Dezember 2022OFOF 499/10ÖPNV stärken und vernetzenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 10. Januar 2023OMOM 3341ÖPNV stärken und vernetzenDirektanregung
- 26. Mai 2023Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 23 WochenSTST 1129ÖPNV stärken und vernetzenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Die Antwort des Magistrats auf einen Antrag, eine Anregung oder eine Anfrage — aus dem Ortsbeirat, der Stadtverordnetenversammlung oder der KAV. Sie gibt die Sicht der Verwaltung wieder und fließt in die weitere Beratung ein.
- 1Antrag, Anregung oder Anfrage
- 2zuständiges Dezernat prüft
- 3Magistrat gibt Stellungnahme ab