Endlich eine Ringbuslinie im Nordend: Bestehende ÖPNV-Angebote entlasten
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenInhalt
Anregung an den Magistrat vom 15.03.2018, OM 2909 entstanden aus Vorlage: OF 431/3 vom 26.02.2018
Betreff: Endlich eine Ringbuslinie im Nordend: Bestehende ÖPNV-Angebote entlasten Vorgang: OM 4113/10 OBR 3; OM 687/11 OBR 3; ST 1595/12 Die aktuellen Auslastungszahlen machen deutlich, der ÖPNV in Frankfurt hat ein massives Kapazitätsproblem in kurzer Zeit zu lösen. Das ÖPNV-Angebot ist an seiner Maximalgrenze angelangt und Steigerungen von Fahrgastzahlen, durch Bevölkerungszuwachs oder Attraktivitätssteigerung, etwa durch Preissenkungen, ist von vielen Linien aktuell gar nicht zu bewältigen. Gleichzeitig muss es das erklärte Ziel sein, dass immer mehr Menschen den ÖPNV nutzen. Die Stadt Frankfurt muss, wie andere Großstädte auch, mit mehr Nachdruck als bisher auf die Einhaltung der Grenzwerte für Schadstoffe in der Luft achten. Bereits im Jahr 2007 und erneut im Jahr 2012 hat der Ortsbeirat 3 die Prüfung einer zusätzlichen Buslinie (Quartiersbus) in westöstliche Richtung durch das Nordend gefordert. Tatsache ist, dass es im Nordend zwischen Alleenring und Anlagenring nur Süd-Nord-Verbindungen im ÖPNV gibt. Fahrgäste, die vom westlichen in das nördliche Nordend möchten, fahren erst zur Konstablerwache und dann wieder zurück ins Nordend. In der Stellungnahme des Magistrats, ST 1595, werden die aus dem damaligen Vorschlag entstandenen Planungen sehr detailliert beschrieben. Gescheitert ist das Projekt schließlich an den nicht zu erwartenden Mehreinnahmen im Vergleich zu den entstehenden Kosten. Mit Blick auf die aktuelle Diskussion über die Möglichkeiten der Attraktivitätssteigerung des ÖPNV plädiert der Ortsbeirat 3 für eine erneute Prüfung dieser Möglichkeit zur Erweiterung der Kapazitäten. Vor diesem Hintergrund wird der Magistrat aufgefordert, im Hinblick auf die aktuellen Auslastungszahlen und die aktuell drängende Notwendigkeit der Kapazitätserweiterung bei gleichzeitiger Attraktivitätssteigerung des ÖPNV-Angebotes, die Idee eines Quartierbusses, möglichst mit Elektroantrieb, aus der Stellungnahme ST 1595 noch einmal zu prüfen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 3
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. Februar 2018OFOF 431/3Endlich eine Ringbuslinie im Nordend Bestehende ÖPNV-Angebote entlastenOrtsbeiratsantrag · CDU
- 15. März 2018Sie sind hierOMOM 2909Endlich eine Ringbuslinie im Nordend: Bestehende ÖPNV-Angebote entlastenDirektanregung
- 4. Juni 2018Antwort des Magistrats · nach 14 WochenSTST 998Endlich eine Ringbuslinie im Nordend: Bestehende ÖPNV-Angebote entlastenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats