Kuhwaldstraße bei Erneuerung mit zusätzlichen Bäumen versehen
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Zusammenfassung
Der Magistrat wird gebeten, bei der Grunderneuerung der Kuhwaldstraße zusätzliche Bäume zu pflanzen und das Schwammstadtkonzept anzuwenden. Dies soll die Wachstumsbedingungen der Bäume verbessern und zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Kuhwaldstraße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 01.08.2026.
- Verlängerung des Buslinie 89 bis zum Westbahnhof01.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Grün für die Kuhwaldstraße27.03.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Zusätzliche Parkplätze in der Ohmstraße09.09.2024 · V (Auskunftsersuchen)
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Neues zu Kuhwaldstraße per E-MailAnregung
Der Magistrat wird gebeten, bei der geplanten Grunderneuerung der Kuhwaldstraße zwischen Liese-Meitner-Straße und Voltastraße
- den gesamten Straßenabschnitt beidseitig mit Bäumen zu versehen, mindestens aber im Bereich der Neuen Gymnasialen Oberstufe (neu: Toni-Sender-Oberstufe) bzw. auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Bereich Kuhwaldstraße 51 mindestens fünf neue Bäume zu pflanzen,
- der Neuen Gymnasialen Oberstufe (neu: Toni-Sender-Oberstufe) anzubieten, die neuen Bäume und Baumscheiben in deren Bereich der Straße im Rahmen von Baumpatenschaften zu pflegen, dies aber nicht zur Bedingung für die Baumpflanzungen in diesem Bereich zu machen,
- die Baumpflanzungen nach dem Konzept der Schwammstadt vorzunehmen, die Straßenerneuerung sowie die Baumpflanzungen also so vorzunehmen, dass Regenwasser von der Straße und den Gehwegen zu den Baumstämmen hinfließt, und den Wurzelbereich der Bäume mit entsprechend aufnahmefähigem Bodenmaterial zu befüllen,
- sofern die Straßenerneuerung dies zulässt, auch bei den sechs bestehenden Bäumen das Konzept der Schwammstadt umzusetzen, also den Wurzelbereich mit zusätzlichem wasseraufnahmefähigem Material zu erweitern und auch hier dafür zu sorgen, dass Regenwasser stets von Straße und Gehweg zu den Stämmen hinfließt.
Begründung
Das Schwammstadtkonzept bietet derzeit die besten Wachstumsbedingungen für Stadtbäume und sollte daher bei Neupflanzungen immer Anwendung finden, wenn sich die Möglichkeit bietet. Die geplante Grunderneuerung des Straßenabschnitts samt Grundaushub und Erneuerung der Trag- und Deckschichten sollte die Möglichkeit eröffnen, neue Bäume zu pflanzen und hierbei nach dem Schwammstadtkonzept vorzugehen. Bei bestehenden Bäumen ist eine Anpassung an dieses Konzept nur sehr schwer umsetzbar, da hierfür das Erdreich recht tief ausgehoben werden muss. Eine Grunderneuerung ist also der geeignete Zeitpunkt für solche Maßnahmen. Davon sollte gerade in einem so hoch verdichteten und versiegelten Stadtgebiet wie der City West Gebrauch gemacht werden. Die Notwendigkeit zusätzlicher Bäume mit guten Wachstumsbedingungen sollte in Zeiten des Klimawandels und zu erwartender weiterer Erhitzung der Stadtgebiete selbstverständlich sein. Bisher befinden sich im betreffenden Straßenabschnitt nur sechs Bäume im Bereich der Kuhwaldstraße 46. Hier sollte die Möglichkeit genutzt werden, den ganzen Straßenabschnitt - möglichst beidseitig - mit Bäumen zu versehen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 20. Dezember 2021OFOF 245/2Kuhwaldstraße bei Erneuerung mit zusätzlichen Bäumen versehenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 17. Januar 2022Sie sind hierOMOM 1404Kuhwaldstraße bei Erneuerung mit zusätzlichen Bäumen versehenDirektanregung
- 4. März 2022Antwort des Magistrats · nach 11 WochenSTST 610Kuhwaldstraße bei Erneuerung mit zusätzlichen Bäumen versehenStellungnahme
- 3. April 2022OFOF 336/2Straßenbauarbeiten als Chance für Baumpflanzungen nutzenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 2. Mai 2022OAOA 188Straßenbauarbeiten als Chance für Baumpflanzungen nutzenAnregung
- 15. Mai 2026OFOF 54/2Sanierung der Wöhlerstraße (Westend) in den Bereichen der Häuser Nr. 12 bis Nr. 20Ortsbeiratsantrag · CDU
- 17. August 2026OMOM 358Sanierung der Wöhlerstraße (Westend) in den Bereichen der Hausnummern 12 bis 20Direktanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Handlungs- oder Prüfauftrag, den der Ortsbeirat ohne Umweg über die Stadtverordnetenversammlung direkt an den Magistrat richtet. Sie entsteht aus einem beschlossenen Ortsbeiratsantrag (OF). Der Magistrat prüft das Anliegen und antwortet mit einer Stellungnahme (ST).
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2als Direktanregung an den Magistrat
- 3Magistrat prüft
- 4Stellungnahme (ST) zurück an den Ortsbeirat
Frist: 12 Wochen für den Bericht des Magistrats