Straßenbauarbeiten als Chance für Baumpflanzungen nutzen
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Zusammenfassung
Der Antrag fordert die Stadtverordnetenversammlung auf, den Magistrat zu beauftragen, bei Straßenbauarbeiten die Möglichkeit zur Baumpflanzung zu prüfen und umzusetzen. Dies ist besonders wichtig im Kontext des Klimawandels, um die Lebensbedingungen für Stadtbäume zu verbessern.
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Kuhwaldstraße — 2 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 01.08.2026.
- Verlängerung des Buslinie 89 bis zum Westbahnhof01.08.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Grün für die Kuhwaldstraße27.03.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Zusätzliche Parkplätze in der Ohmstraße09.09.2024 · V (Auskunftsersuchen)
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Neues zu Kuhwaldstraße per E-MailAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen, der Magistrat wird beauftragt,
- bei allen künftigen Straßenbaumaßnahmen und Straßensanierungen die Möglichkeit und die Voraussetzungen für zusätzliche Baumpflanzungen im Vorfeld eingehend zu prüfen und
- immer dann, wenn die Breite des Straßenquerschnittes dies erlaubt, neue Bäume im Rahmen der Bau- oder Sanierungsmaßnahme zu pflanzen
- hierbei nach Möglichkeit gemäß des Konzeptes der Schwammstadt vorzugehen, die Baumaßnahme sowie die Baumpflanzungen also so zu planen und umzusetzen, dass Regenwasser von der Straße und den Gehwegen zu den Baumstämmen hinfließt und den Wurzelbereich der Bäume mit entsprechend aufnahmefähigem Bodenmaterial zu befüllen,
- sofern hierfür eine Neuaufteilung des Straßenquerschnitts erforderlich ist, diese zugunsten der Baumpflanzungen und unter Erhalt des Raumes für Fußgänger*innen vorzunehmen.
Begründung
Die Notwendigkeit zusätzlicher Bäume mit guten Wachstumsbedingungen sollte in Zeiten des Klimawandels und zu erwartender weiterer Erhitzung der Stadtgebiete selbstverständlich sein und keiner weiterer Begründung bedürfen. Es ist hierfür jede sich bietende Gelegenheit unbedingt zu nutzen. Das Schwammstadtkonzept bietet derzeit die besten Wachstumsbedingungen für Stadtbäume und sollte daher bei Neupflanzungen immer Anwendung finden, wenn sich die Möglichkeit bietet. Erneuerungen von Straßenabschnitten sollten die Möglichkeit eröffnen, neue Bäume zu pflanzen und hierbei nach dem Schwammstadtkonzept vorzugehen, wenn hierbei Grundaushub und Erneuerung der Trag- und Deckschichten vorgenommen werden. Bei bestehenden Bäumen ist eine Anpassung an dieses Konzept nur sehr schwer umsetzbar, da hierfür das Erdreich recht tief ausgehoben werden muss. Erneuerungen sind also der geeignete Zeitpunkt für solche Maßnahmen. Die Grunderneuerung der Kuhwaldstraße wäre hierfür eine gute Gelegenheit gewesen und wurde durch den Ortsbeirat 2 (OM1404) angeregt. Leider wurde die Anregung vom Magistrat aufgrund zusätzlichen Planungsaufwandes verworfen (ST 610). Selbstredend erhöht sich mit Baumpflanzungen der Planungsaufwand von Straßensanierungen. Verglichen mit dem Planungsaufwand für nachträgliche Baumpflanzungen ist dieser aber vernachlässigbar. Auch wenn andere Anpassungs- und Gegenmaßnahmen zu Klimawandel im Planungsaufwand vergleichend betrachtet werden, erscheint der zusätzliche Aufwand für regelmäßige Baumpflanzungen bei Straßenerneuerungen mindestens vertretbar.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 20. Dezember 2021OFOF 245/2Kuhwaldstraße bei Erneuerung mit zusätzlichen Bäumen versehenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 17. Januar 2022OMOM 1404Kuhwaldstraße bei Erneuerung mit zusätzlichen Bäumen versehenDirektanregung
- 4. März 2022STST 610Kuhwaldstraße bei Erneuerung mit zusätzlichen Bäumen versehenStellungnahme
- 3. April 2022Sie sind hierOFOF 336/2Straßenbauarbeiten als Chance für Baumpflanzungen nutzenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 2. Mai 2022OAOA 188Straßenbauarbeiten als Chance für Baumpflanzungen nutzenAnregung
- 15. Mai 2026OFOF 54/2Sanierung der Wöhlerstraße (Westend) in den Bereichen der Häuser Nr. 12 bis Nr. 20Ortsbeiratsantrag · CDU
- 17. August 2026OMOM 358Sanierung der Wöhlerstraße (Westend) in den Bereichen der Hausnummern 12 bis 20Direktanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: GRÜNE, SPD, 1 LINKE., BFF und ÖkoLinX-ARL gegen CDU und 1 FDP (= Ablehnung); 1 FDP (= Enthaltung) bei Abwesenheit 1 LINKE.