Höchst: Reinigung Andreasplatz
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Zusammenfassung
Der Ortsbeirat fordert den Magistrat auf, das Engagement der Anwohnerinnen bei der Platzgestaltung und Pflege anzuerkennen und die Gebührenerhöhung nicht zu deren Nachteil zu gestalten. Dies soll durch eine Überprüfung der Reinigungsklasse und gegebenenfalls eine Aufwandsentschädigung für die engagierten Patinnen und Paten geschehen.
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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenAntrag
Der Ortsbeirat wolle beschließen,
der Magistrat wird aufgefordert,
das engagierte Mitwirken der Anwohnerinnen an der Platzgestaltung und Pflege anzuerkennen und die Aufwertung des Platzes nicht zu ihrem Nachteil durch erhöhte Gebühren zu konterkarieren.
Die unbillige Härte, die durch die Änderung der Reinigungsklasse von III auf V (Verdoppelung der Gebühr) nach §10 der Reinigungssatzung anzuerkennen und die Gebührenerhebung so zu ermäßigen, dass sie dem Engagement der AnwohnerInnen/PatInnen gerecht wird.
Alternativ den engagierten Patinnen und Paten des Platzes eine Aufwandsentschädigung für ihr Engagement zukommen zu lassen, um dem Gefühl, für das Engagement jetzt noch "bestraft" zu werden, entgegenzuwirken.
die Einstufung der Reinigungsklasse (neu III) zu überprüfen und möglichst auf die bisher erhobene Einstufung V zurückzusetzen, da die hier wohnenden Patinnen und Paten des Platzes selbst beim Reinigen mithelfen, die von ihnen angeregten neuen, größeren Müllbehälter zu einer Verbesserung der Sauberkeit beigetragen haben und daher die Reinigung des Platzes durch die FES nicht verstärkt werden muss.
Mitzuteilen, wann die nächste Festsetzung der Gebührenhöhe mit Kalkulationszeitraum stattfindet
Mitzuteilen, wann die nächste grundlegende Änderung der Satzung über die Straßenreinigung erfolgen wird.
Begründung
Im Rahmen des urban gardenings haben Höchster Stadtgärtnerinnen sehr zur Verbesserung des Erscheinungsbildes am Andreasplatz gesorgt und in enger Kooperation mit dem Stadtplanungsamt inzwischen sechs Hochbeete aufstellen lassen. Die Pflanzkästen werden von einer ca. 10 köpfigen Gruppe bepflanzt, gepflegt und der Platz sauber gehalten. Die Verschönerung des Platzes durch ehrenamtliche Arbeit hat dazu geführt, dass sich mehr Menschen gerne auf dem Platz aufhalten und gute Nachbarschaftsbeziehungen entwickeln. Auf Anregung der Paten wurden größere Müllbehälter angebracht, die die Sauberkeit verbessert haben. Gespräche sensibilisieren die Nutzer und Nutzerinnen des Platzes, sorgfältiger mit diesem Raum umzugehen. Die drei Regenwassertonnen, die im Sommer auf dem Andreasplatz aufgestellt und an Fallrohren privater Häuser angeschlossen werden, wurden auf Eigeninitiative einer Patin beschafft, technisch angepasst und es wurden geeignete Handwerker gefunden. Dies hat der Stadt Frankfurt erhebliche Arbeitsstunden eingespart und das Projekt erst möglich gemacht. Es dient als Prototyp zur Regenwasserbereitstellung für urban gardening an öffentlichen Plätzen in Frankfurt, und spart Trinkwasser zur Bewässerung. Ehrenamtliches Engagement zeigt hier positive Ergebnisse, die der Stadtgesellschaft insgesamt zugutekommen und muss auch entsprechend anerkannt werden. Eine solch starke Gebührenerhöhung wird dem nicht gerecht. Die Stadt kann aber in eigenem Ermessen die Gebühren im Einzelfall herabsetzen, so wie es §10 der Satzung über die Straßenreinigung ermöglicht. Dies hält der Ortbeirat an dieser Stelle für angemessen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. März 2024Sie sind hierOFOF 990/6Höchst: Reinigung AndreasplatzOrtsbeiratsantrag · SPD
- 16. April 2024OMOM 5352Höchst: Reinigung AndreasplatzDirektanregung
- 15. Juli 2024Antwort des Magistrats · nach 16 WochenSTST 1390Höchst: Reinigung AndreasplatzStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme