Erfahrungen aus der Erneuerung des Gleisbetts der Main-Weser-Bahn zwischen Berkersheim und Bad Vilbel
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Gleisbetts der Main-Weser-Bahn zwischen Berkersheim und Bad Vilbel Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge prüfen und berichten, was er nach den Erfahrungen mit der Erneuerung des Gleisbetts der Main-Weser-Bahn zwischen Berkersheim und Bad Vilbel zu tun gedenkt, um die Belastungen der Bevölkerung im Ortsbezirk 10 auf ein zumutbares Maß zu beschränken, sollte es doch zu dem geplanten Ausbau der Main-Weser-Bahn kommen. Insbesondere ist zu klären, wie die Koordinierung zwischen städtischen Stellen und denen der Bahn und den von ihr beauftragten Firmen im Vorhinein so sichergestellt werden kann, dass sich Bahn und beauftragte Firmen genau an die Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses halten und nicht ohne Berücksichtigung der Rechte der Anwohner das gesamte Umfeld der Bahntrasse mit Beschlag belegen. Begründung: Die Erfahrungen im Zusammenhang mit der Erneuerung des Gleisbetts der Main-Weser-Bahn haben belegt, dass wegen der engen und schwierigen Zuwegung zum Gleiskörper und der akustischen Verhältnisse Bauarbeiten am Gleiskörper in dem Bereich Berkersheim für die Anwohner mit massivsten Einschränkungen verbunden sind. So waren die sechs Wochen lang dauernden Warnsignale durch die installierten Signalhörnern für die Anwohner mit einer fortwährenden Störung der Nachtruhe verbunden, die während einer länger dauernden Baumaßnahme nicht hinnehmbar erscheint, zumal die Bahn versicherte, dass keine leisere Möglichkeit bestände. Auch sind die Anfahrtrouten zu der Baustelle überhaupt nicht mit städtischen Stellen koordiniert gewesen, so dass Fahrzeuge der Baufirmen inklusive großer Lastwagen ständig für sie eigentlich gesperrte Feldwege benutzten und so die Rechte der Anwohner massiv beeinträchtigten. Zuständige Stellen bei der Bahn, die das abstellen konnten, waren nur mit massivem Aufwand zu finden, so dass Abhilfemaßnahmen unverhältnismäßig lange brauchten, zumal die Baufirmen ständig ihnen angeblich zustehende Rechte geltend machten, die nicht gegeben waren. Vor dem Hintergrund dieser äußerst negativen Erfahrungen ist zu berichten, ob die Stadt Frankfurt sicherstellen kann, dass es zu solch unzumutbaren Zuständen für die Anwohner nicht wieder und vor allen Dingen längerfristig kommt, sollte es tatsächlich zu einem Ausbau der Bahn kommen.
Inhalt
Antrag vom 23.08.2011, OF 69/10
Betreff: Erfahrungen aus der Erneuerung des Gleisbetts der Main-Weser-Bahn zwischen Berkersheim und Bad Vilbel
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat möge prüfen und berichten, was er nach den Erfahrungen mit der Erneuerung des Gleisbetts der Main-Weser-Bahn zwischen Berkersheim und Bad Vilbel zu tun gedenkt, um die Belastungen der Bevölkerung im Ortsbezirk 10 auf ein zumutbares Maß zu beschränken, sollte es doch zu dem geplanten Ausbau der Main-Weser-Bahn kommen. Insbesondere ist zu klären, wie die Koordinierung zwischen städtischen Stellen und denen der Bahn und den von ihr beauftragten Firmen im Vorhinein so sichergestellt werden kann, dass sich Bahn und beauftragte Firmen genau an die Vorgaben des Planfeststellungsbeschlusses halten und nicht ohne Berücksichtigung der Rechte der Anwohner das gesamte Umfeld der Bahntrasse mit Beschlag belegen.
Begründung: Die Erfahrungen im Zusammenhang mit der Erneuerung des Gleisbetts der Main-Weser-Bahn haben belegt, dass wegen der engen und schwierigen Zuwegung zum Gleiskörper und der akustischen Verhältnisse Bauarbeiten am Gleiskörper in dem Bereich Berkersheim für die Anwohner mit massivsten Einschränkungen verbunden sind. So waren die sechs Wochen lang dauernden Warnsignale durch die installierten Signalhörnern für die Anwohner mit einer fortwährenden Störung der Nachtruhe verbunden, die während einer länger dauernden Baumaßnahme nicht hinnehmbar erscheint, zumal die Bahn versicherte, dass keine leisere Möglichkeit bestände. Auch sind die Anfahrtrouten zu der Baustelle überhaupt nicht mit städtischen Stellen koordiniert gewesen, so dass Fahrzeuge der Baufirmen inklusive großer Lastwagen ständig für sie eigentlich gesperrte Feldwege benutzten und so die Rechte der Anwohner massiv beeinträchtigten. Zuständige Stellen bei der Bahn, die das abstellen konnten, waren nur mit massivem Aufwand zu finden, so dass Abhilfemaßnahmen unverhältnismäßig lange brauchten, zumal die Baufirmen ständig ihnen angeblich zustehende Rechte geltend machten, die nicht gegeben waren. Vor dem Hintergrund dieser äußerst negativen Erfahrungen ist zu berichten, ob die Stadt Frankfurt sicherstellen kann, dass es zu solch unzumutbaren Zuständen für die Anwohner nicht wieder und vor allen Dingen längerfristig kommt, sollte es tatsächlich zu einem Ausbau der Bahn kommen.Beratung im Ortsbeirat: 10
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 23. August 2011Sie sind hierOFOF 69/10Erfahrungen aus der Erneuerung des Gleisbetts der Main-Weser-Bahn zwischen Berkersheim und Bad VilbelOrtsbeiratsantrag · FDP
- 6. September 2011VV 95Erfahrungen aus der Erneuerung des Gleisbetts der Main-Weser-Bahn zwischen Berkersheim und Bad VilbelAnfrage
- 19. Dezember 2011Antwort des Magistrats · nach 17 WochenSTST 1436Erfahrungen aus der Erneuerung des Gleisbetts der Main-Weser-Bahn zwischen Berkersheim und Bad VilbelStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme