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Welt" (Wilhelm von Humboldt) - Niedrigschwelliges Stadtteilprojekt zur Sprachförderung unterstützen Vorgang: ST 1035/14 Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Ortsbeirat stellt dem seit November 2013 auf Spendenbasis finanzierten Bockenheimer Projekt "Niedrigschwellige Sprachförderung" aus seinem Budget eine Anschubfinanzierung in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Federführend für das Projekt ist das Stadtteilbüro Bockenheim, Leipziger Straße 91, das nähere Informationen (Kostenkalkulation, Kontonummer) zur Verfügung stellen kann. Begründung: Das Stadtteilprojekt bietet als niedrigschwelliges Angebot Deutschkurse für Zuwanderer an (derzeit: ca. 15 - 20 Teilnehmende, 2 x 45 Minuten pro Woche). Neben dem Spracherwerb sollen die Kontakte zur Gesellschaft verbessert werden. Das offene, kostenlose Angebot sieht auch der Magistrat lt. der ST 1035 als eine "im Rahmen der engagierten Nachbarschaftshilfe erste Anlaufstelle für Beratung in der Zuwanderungssituation und Vermittlung alltagsrelevanter Deutschkenntnisse" an, bekundet aber gleichzeitig, dass weder aktuell noch künftig Haushaltsmittel dafür zur Verfügung stehen. Die beteiligten Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer, die oft genug auch Lebenshilfe leisten, werden bislang aus Spendengeldern, etwa dem Modell der "Sprachpaten", finanziert. Es zeichnet sich jedoch ab, dass eine Finanzierung rein auf Spendenbasis nicht ausreicht. Das Projekt kann derzeit wg. entsprechender Förderkriterien (höhere Teilnehmerzahlen, Zugangskriterien) auch nicht auf Bundes- oder Landesmittel zurückgreifen. Eine Ausweitung ist zwar denkbar, kann aber mit den derzeit eingehenden Spenden nicht gestemmt werden. Die Initiatoren waren und sind daher bemüht, Stiftungs- und/oder Sponsorenmittel zu akquirieren.
Inhalt
Antrag vom 15.10.2014, OF 564/2
Betreff: "Sprache ist der Schlüssel zur Welt" (Wilhelm von Humboldt) - Niedrigschwelliges Stadtteilprojekt zur Sprachförderung unterstützen Vorgang: ST 1035/14
Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Ortsbeirat stellt dem seit November 2013 auf Spendenbasis finanzierten Bockenheimer Projekt "Niedrigschwellige Sprachförderung" aus seinem Budget eine Anschubfinanzierung in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Federführend für das Projekt ist das Stadtteilbüro Bockenheim, Leipziger Straße 91, das nähere Informationen (Kostenkalkulation, Kontonummer) zur Verfügung stellen kann.
Begründung: Das Stadtteilprojekt bietet als niedrigschwelliges Angebot Deutschkurse für Zuwanderer an (derzeit: ca. 15 - 20 Teilnehmende, 2 x 45 Minuten pro Woche). Neben dem Spracherwerb sollen die Kontakte zur Gesellschaft verbessert werden. Das offene, kostenlose Angebot sieht auch der Magistrat lt. der ST 1035 als eine "im Rahmen der engagierten Nachbarschaftshilfe erste Anlaufstelle für Beratung in der Zuwanderungssituation und Vermittlung alltagsrelevanter Deutschkenntnisse" an, bekundet aber gleichzeitig, dass weder aktuell noch künftig Haushaltsmittel dafür zur Verfügung stehen. Die beteiligten Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer, die oft genug auch Lebenshilfe leisten, werden bislang aus Spendengeldern, etwa dem Modell der "Sprachpaten", finanziert. Es zeichnet sich jedoch ab, dass eine Finanzierung rein auf Spendenbasis nicht ausreicht. Das Projekt kann derzeit wg. entsprechender Förderkriterien (höhere Teilnehmerzahlen, Zugangskriterien) auch nicht auf Bundes- oder Landesmittel zurückgreifen. Eine Ausweitung ist zwar denkbar, kann aber mit den derzeit eingehenden Spenden nicht gestemmt werden. Die Initiatoren waren und sind daher bemüht, Stiftungs- und/oder Sponsorenmittel zu akquirieren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 11. August 2014STST 1035Bockenheimer Sprachförderung für Zuwanderer auf stabile Füße stellenStellungnahme
- 15. Oktober 2014Sie sind hierOFOF 564/2.Sprache ist der Schlüssel zur Welt. (Wilhelm von Humboldt) - Niedrigschwelliges Stadtteilprojekt zur Sprachförderung unterstützenOrtsbeiratsantrag · GRÜNE
- 1. Dezember 2014OIBOIB 280„Sprache ist der Schlüssel zur Welt“ (Wilhelm von Humboldt) - Niedrigschwelliges Stadtteilprojekt zur Sprachförderung unterstützenBudget-Initiative
- 7. September 2015Antwort des Magistrats · nach 56 WochenSTST 1276.Sprache ist der Schlüssel zur Welt. (Wilhelm von Humboldt) - Niedrigschwelliges Stadtteilprojekt zur Sprachförderung unterstützenStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme