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Der Runde Tisch und die Zuwanderung von EU-Bürgerinnen und EUBürgern aus Südosteuropa - wo sind die langfristigen Lösungen

Vorlagentyp: OFGRÜNE
24 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

von EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern aus Südosteuropa - wo sind die langfristigen Lösungen Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten: Wie häufig hat sich der "Runde Tisch Osteuropäer" seit seiner Gründung getroffen? Wer nimmt an den Treffen teil - Dezernate, Ämter, Stadtverordnete, freie Träger? Welche politischen Erkenntnisse konnten bislang aus den gemeinsamen Gesprächen gewonnen und welche konkreten Handlungen daraus abgeleitet werden, die über gesetzlich begrenzte Hilfe hinausgehen und auch langfristig Bestand haben? Konnten die im März 2015 von der SPO (Sozialpolitischen Offensive) vorgelegten "Integrationspolitischen Handlungsansätze für die Stadt Frankfurt zur Neuzuwanderung aus Südosteuropa" - z. B. zusätzliche Übergangswohnangebote, direkte und verbesserte Information durch muttersprachliche Persönlichkeiten u. ä. m. - für die Entscheidungen am Runden Tisch wirkungsvoll verwendet werden? Begründung: Der Magistrat hat zumindest durch die Einrichtung eines Runden Tisches signalisiert, dass er sich der sozialen und gesellschaftlichen Herausforderung durch Zuwanderung von EU-Bürger*innen auch aus südosteuropäischen Ländern stellen will. Leider hört man wenig von den Ergebnissen dieses Gremiums und sieht stattdessen, dass sich wiederholt, was doch eigentlich vermieden werden sollte: Arbeits- und Armutsmigrant*innen errichten - wie aktuell wieder im Gutleutviertel - auf Brachen Hütten aus Sperrmüll, werden geräumt, notdürftig versorgt und wieder nach Hause geschickt. Ein unseliger Kreislauf, den eigentlich doch der Runde Tisch mit der Erarbeitung langfristiger Lösungen durchbrechen wollte. (siehe hierzu PM des Magistrats vom 21.02.17). Bereits 2014/2015 hat der OBR 2 aus seinem Budget ein erfolgreiches Stadtteilprojekt unterstützt, das niedrigschwellige Sprachkurse für Zuwanderer anbot, die zum überwiegenden Teil aus Südosteuropa kamen. Die weitere Entwicklung von Arbeits- und Armutsmigration und von Zuwanderung aus von Kriegswirren erschütterten Ländern hat verdeutlicht, dass ehrenamtliches Engagement in diesem Rahmen zwar unersetzlich ist, strukturell aber nur begrenzt helfen kann. Die dann im März 2015 vorgelegten Handlungsansätze der SPO (Die Sozialpolitischen Offensive Frankfurt (SPO) ist ein Frankfurter Netzwerk, in dem seit über 20 Jahren der Paritätische und die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas und die Diakonie, evangelische und katholische Kirche, Jüdische Gemeinde und Frankfurter Jugendring, DGB, IB und Innere Mission, das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik und das Internationale Familienzentrum zusammenarbeiten.) zeigten das Bemühen sozial engagierter Träger, sich der Gesamtproblematik anzunehmen und der Stadt Frankfurt bei der Lösung dieser Aufgabe mit konkreten Vorschlägen zur Seite zu stehen.

Inhalt

Antrag vom 23.04.2018, OF 546/2

Betreff: Der Runde Tisch und die Zuwanderung von EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern aus Südosteuropa - wo sind die langfristigen Lösungen Der Ortsbeirat möge beschließen: Der Magistrat wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten: Wie häufig hat sich der "Runde Tisch Osteuropäer" seit seiner Gründung getroffen? Wer nimmt an den Treffen teil - Dezernate, Ämter, Stadtverordnete, freie Träger? Welche politischen Erkenntnisse konnten bislang aus den gemeinsamen Gesprächen gewonnen und welche konkreten Handlungen daraus abgeleitet werden, die über gesetzlich begrenzte Hilfe hinausgehen und auch langfristig Bestand haben? Konnten die im März 2015 von der SPO (Sozialpolitischen Offensive) vorgelegten "Integrationspolitischen Handlungsansätze für die Stadt Frankfurt zur Neuzuwanderung aus Südosteuropa" - z. B. zusätzliche Übergangswohnangebote, direkte und verbesserte Information durch muttersprachliche Persönlichkeiten u. ä. m. - für die Entscheidungen am Runden Tisch wirkungsvoll verwendet werden?

Begründung: Der Magistrat hat zumindest durch die Einrichtung eines Runden Tisches signalisiert, dass er sich der sozialen und gesellschaftlichen Herausforderung durch Zuwanderung von EU-Bürger*innen auch aus südosteuropäischen Ländern stellen will. Leider hört man wenig von den Ergebnissen dieses Gremiums und sieht stattdessen, dass sich wiederholt, was doch eigentlich vermieden werden sollte: Arbeits- und Armutsmigrant*innen errichten - wie aktuell wieder im Gutleutviertel - auf Brachen Hütten aus Sperrmüll, werden geräumt, notdürftig versorgt und wieder nach Hause geschickt. Ein unseliger Kreislauf, den eigentlich doch der Runde Tisch mit der Erarbeitung langfristiger Lösungen durchbrechen wollte. (siehe hierzu PM des Magistrats vom 21.02.17). Bereits 2014/2015 hat der OBR 2 aus seinem Budget ein erfolgreiches Stadtteilprojekt unterstützt, das niedrigschwellige Sprachkurse für Zuwanderer anbot, die zum überwiegenden Teil aus Südosteuropa kamen. Die weitere Entwicklung von Arbeits- und Armutsmigration und von Zuwanderung aus von Kriegswirren erschütterten Ländern hat verdeutlicht, dass ehrenamtliches Engagement in diesem Rahmen zwar unersetzlich ist, strukturell aber nur begrenzt helfen kann. Die dann im März 2015 vorgelegten Handlungsansätze der SPO (Die Sozialpolitischen Offensive Frankfurt (SPO) ist ein Frankfurter Netzwerk, in dem seit über 20 Jahren der Paritätische und die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas und die Diakonie, evangelische und katholische Kirche, Jüdische Gemeinde und Frankfurter Jugendring, DGB, IB und Innere Mission, das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik und das Internationale Familienzentrum zusammenarbeiten.) zeigten das Bemühen sozial engagierter Träger, sich der Gesamtproblematik anzunehmen und der Stadt Frankfurt bei der Lösung dieser Aufgabe mit konkreten Vorschlägen zur Seite zu stehen.Beratung im Ortsbeirat: 2

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 23. April 2018Sie sind hier
    OFOF 546/2Der Runde Tisch und die Zuwanderung von EU-Bürgerinnen und EUBürgern aus Südosteuropa - wo sind die langfristigen Lösungen
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  2. 14. Mai 2018VV 865Der Runde Tisch und die Zuwanderung von EU-Bürgerinnen und EUBürgern aus Südosteuropa - wo sind die langfristigen LösungenAnfrage
  3. 8. Oktober 2018Antwort des Magistrats · nach 24 WochenSTST 1944Der Runde Tisch und die Zuwanderung von EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern aus Südosteuropa - wo sind die langfristigen LösungenStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 2
Sitzung 22 · 14.05.2018
TO I, TOP 15
Angenommen
Auskunftsersuchen V 865 2018 Die Vorlage OF 546/2 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
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