Fortbestehen der Leseratte im KIFAZ Riederwald dauerhaft sichern
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenBegründung
Riederwald dauerhaft sichern Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten sich dafür einzusetzen finanzielle Fördermöglichkeiten aus dem städtischen Haushalt zu generieren, um das Fortbestehen der Leseratte (KIFAZ) im Riederwald dauerhaft zu sichern. Bisher wurde das Honorar der Büchereileiterin aus Mitteln der evangelischen Kirche bezahlt. Da die Mittel nun ausgeschöpft sind, soll das Fortbestehen aus städtischen Mitteln bestritten werden. Die Stadt Frankfurt sollte aktiv auf die Betreiber (Philippus Gemeinde Riederwald) zugehen und eine Lösung für den dauerhaften Erhalt der Einrichtung und die Finanzierung einer Honorarkraft finden. Begründung: Mit Wegfall der städtischen Bücherei ist eine große Lücke entstanden, die mit dem Einsatz des Bücherbusses, einmal pro Woche, keinesfalls geschlossen werden kann. Es fehlt eine wichtige Bildungseinrichtung und ein Treffpunkt im Stadtteil. Mit der Einrichtung der Leseratte wurde zumindest für die Kinder ein Angebot geschaffen. Mit großem Engagement wurde die kleine Bücherei eröffnet. Eine professionelle Honorarkraft, die auch schon früher in der städtischen Bücherei tätig war, leitet die Einrichtung. Sie hat große Erfahrung und einen sehr guten Zugang zu den Kindern. Entsprechend gut wird das Angebot angenommen. Wenn diese Anlaufstelle für Kinder aus Kostengründen wegfällt, ist dies ein großer Verlust für den Stadtteil. Zwar ist es der evangelischen Gemeinde gelungen durch eine Crowdfunding Aktion genug Spenden einzusammeln um die Kosten für die Honorarkraft nun auch 2018 zu sichern, aber es ist die Stadt Frankfurt welche hier ihrer Fürsorgepflicht und ihrem Bildungsauftrag nachkommen sollte. Dies ist insbesondere im Riederwald dringend erforderlich. Im Riederwald sind die Arbeitslosenzahlen und die Anzahl der Geringverdiener besonders hoch was eine extreme Kinderarmut zur Folge hat. Wir brauchen dringend ein kostenfreies Angebot für Kinder. Die Betreiber und die Bevölkerung dürfen nicht alljährlich um das Fortbestehen bangen müssen.
Inhalt
Antrag vom 19.11.2017, OF 267/11
Betreff: Fortbestehen der Leseratte im KIFAZ Riederwald dauerhaft sichern Der Ortsbeirat möge beschließen: Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten sich dafür einzusetzen finanzielle Fördermöglichkeiten aus dem städtischen Haushalt zu generieren, um das Fortbestehen der Leseratte (KIFAZ) im Riederwald dauerhaft zu sichern. Bisher wurde das Honorar der Büchereileiterin aus Mitteln der evangelischen Kirche bezahlt. Da die Mittel nun ausgeschöpft sind, soll das Fortbestehen aus städtischen Mitteln bestritten werden. Die Stadt Frankfurt sollte aktiv auf die Betreiber (Philippus Gemeinde Riederwald) zugehen und eine Lösung für den dauerhaften Erhalt der Einrichtung und die Finanzierung einer Honorarkraft finden.
Begründung: Mit Wegfall der städtischen Bücherei ist eine große Lücke entstanden, die mit dem Einsatz des Bücherbusses, einmal pro Woche, keinesfalls geschlossen werden kann. Es fehlt eine wichtige Bildungseinrichtung und ein Treffpunkt im Stadtteil. Mit der Einrichtung der Leseratte wurde zumindest für die Kinder ein Angebot geschaffen. Mit großem Engagement wurde die kleine Bücherei eröffnet. Eine professionelle Honorarkraft, die auch schon früher in der städtischen Bücherei tätig war, leitet die Einrichtung. Sie hat große Erfahrung und einen sehr guten Zugang zu den Kindern. Entsprechend gut wird das Angebot angenommen. Wenn diese Anlaufstelle für Kinder aus Kostengründen wegfällt, ist dies ein großer Verlust für den Stadtteil. Zwar ist es der evangelischen Gemeinde gelungen durch eine Crowdfunding Aktion genug Spenden einzusammeln um die Kosten für die Honorarkraft nun auch 2018 zu sichern, aber es ist die Stadt Frankfurt welche hier ihrer Fürsorgepflicht und ihrem Bildungsauftrag nachkommen sollte. Dies ist insbesondere im Riederwald dringend erforderlich. Im Riederwald sind die Arbeitslosenzahlen und die Anzahl der Geringverdiener besonders hoch was eine extreme Kinderarmut zur Folge hat. Wir brauchen dringend ein kostenfreies Angebot für Kinder. Die Betreiber und die Bevölkerung dürfen nicht alljährlich um das Fortbestehen bangen müssen.Beratung im Ortsbeirat: 11
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. November 2017Sie sind hierOFOF 267/11Fortbestehen der Leseratte im KIFAZ Riederwald dauerhaft sichernOrtsbeiratsantrag · SPD
- 4. Dezember 2017OAOA 215Fortbestehen der Leseratte im KIFAZ Riederwald dauerhaft sichernAnregung
- 21. September 2018Antwort des Magistrats · nach 44 WochenBB 304Fortbestehen der Leseratte im KIFAZ Riederwald dauerhaft sichernMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Annahme bei Enthaltung 1 BFF