Fortbestehen der Leseratte im KIFAZ Riederwald dauerhaft sichern
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Anregung vom 04.12.2017, OA 215 entstanden aus Vorlage: OF 267/11 vom 19.11.2017
Betreff: Fortbestehen der Leseratte im KIFAZ Riederwald dauerhaft sichern Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 02.05.2018 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird gebeten, sich dafür einzusetzen, finanzielle Fördermöglichkeiten aus dem städtischen Haushalt zu generieren, um das Fortbestehen der Leseratte im KIFAZ Riederwald dauerhaft zu sichern. Des Weiteren wird der Magistrat aufgefordert, aktiv auf die Betreiber (Philippus Gemeinde Riederwald) zuzugehen und eine Lösung für den dauerhaften Erhalt der Einrichtung und die Finanzierung einer Honorarkraft zu finden.
Begründung: Bisher wurde das Honorar der Büchereileiterin aus Mitteln der evangelischen Kirche bezahlt. Da die Mittel nun ausgeschöpft sind, soll das Fortbestehen aus städtischen Mitteln bestritten werden. Mit Wegfall der städtischen Bücherei ist eine große Lücke entstanden, die mit dem Einsatz des Bücherbusses, einmal pro Woche, keinesfalls geschlossen werden kann. Es fehlt eine wichtige Bildungseinrichtung und ein Treffpunkt im Stadtteil. Mit der Einrichtung der Leseratte wurde zumindest für die Kinder ein Angebot geschaffen. Mit großem Engagement wurde die kleine Bücherei eröffnet. Eine professionelle Honorarkraft, die auch schon früher in der städtischen Bücherei tätig war, leitet die Einrichtung. Sie hat große Erfahrung und einen sehr guten Zugang zu den Kindern. Entsprechend gut wird das Angebot angenommen. Wenn diese Anlaufstelle für Kinder aus Kostengründen wegfällt, ist dies ein großer Verlust für den Stadtteil. Zwar ist es der evangelischen Gemeinde gelungen, durch eine Crowdfunding-Aktion genug Spenden einzusammeln, um die Kosten für die Honorarkraft nun auch 2018 zu sichern, aber es ist die Stadt Frankfurt, welche hier ihrer Fürsorgepflicht und ihrem Bildungsauftrag nachkommen sollte. Dies ist insbesondere im Riederwald dringend erforderlich. Im Riederwald sind die Arbeitslosenzahlen und die Anzahl der Geringverdiener besonders hoch, was eine extreme Kinderarmut zur Folge hat. Es braucht dringend ein kostenfreies Angebot für Kinder. Die Betreiber und die Bevölkerung dürfen nicht alljährlich um das Fortbestehen bangen müssen. Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 11
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. November 2017OFOF 267/11Fortbestehen der Leseratte im KIFAZ Riederwald dauerhaft sichernOrtsbeiratsantrag · SPD
- 4. Dezember 2017Sie sind hierOAOA 215Fortbestehen der Leseratte im KIFAZ Riederwald dauerhaft sichernAnregung
- 21. September 2018Antwort des Magistrats · nach 44 WochenBB 304Fortbestehen der Leseratte im KIFAZ Riederwald dauerhaft sichernMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP und FRAKTION gegen AfD, LINKE. und FRANKFURTER (= Annahme) sowie BFF (= vereinfachtes Verfahren)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRAKTION