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Wiederverwendbare Kaffee-Becher/Pfandsystem

Vorlagentyp: OFSPDGRÜNECDUFRANKFURTER
138 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgen

Begründung

Kaffee-Becher/Pfandsystem Vorgang: B 232/17 Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, ob Wege gefunden werden könnten, das in Nordend und Bornheim getestete und funktionierende Becher-Pfand bzw. Tausch-System stadtweit weiterzuentwickeln. Geeignete Partner können dabei z.B. städtische Ämter, stadtnahe Gesellschaften oder auch Stiftungen, Gewerbevereine oder ähnliche zivilgesellschaftliche Organisationen sein. Begründung: Müllvermeidung wird eine immer wichtigere Rolle in der Zukunft spielen. Hierzu gehört ein Umdenken beim Gebrauch von Einmalgebrauchsgütern. Hierzu wurde ein Tausch-Pfandsystem unter Beteiligung zweier Dezernate in Bornheim und Nordend seit April erprobt und für gut befunden. In der Testphase funktionierte es als Tauschsystem, bei dem der Kunde sich einmalig registriert und direkt im Café einen Becher erhält. Diesen tauscht er gegen einen frischen bei Wiedergebrauch oder er erhält eine Pfandmünze. An diesem System beteiligt waren "cleanffm", Veterinäramt, Gewerbevereine und die "FES", um in der Testphase mögliche Risiken umfassend zu betrachten. Die Mitmachrate übertraf die Erwartungen. Es beteiligen sich 43 Kaffee-Abgabe-Stellen, und 660 Verbraucherinnen und Verbraucher haben sich in dem System registriert. Damit ist gezeigt: Es funktioniert, ein Risiko besteht nicht mehr. Zur Stabilisierung und zum Ausbau des Systems braucht es aber noch weitere Partner, Verbraucher und gewerbliche Teilnehmer (Cafés) und vor allen Dingen: Zeit! Um das nun mit viel Ehrenamt aufgebaute System nicht stocken zu lassen, baten die Initiatoren des Frankfurter Systems ‚Cup2gether' um Mitwirkung, da es nur über eine grundsätzliche Beteiligung der Stadt und weiteren Partnern in weiteren Stadtteilen umgesetzt werden kann. Um diesen nächsten Schritt - auch hin zu einem stadtweiten System - gehen zu können, braucht es einen stärkeren organisatorischen Kern und eine langfristig tragfähige Finanzierung, die mit dem Magistrat und beteiligten Partnern gefunden werden soll.

Inhalt

Antrag vom 24.07.2018, OF 262/4

Betreff: Wiederverwendbare Kaffee-Becher/Pfandsystem Vorgang: B 232/17 Der Magistrat wird gebeten zu prüfen und zu berichten, ob Wege gefunden werden könnten, das in Nordend und Bornheim getestete und funktionierende Becher-Pfand bzw. Tausch-System stadtweit weiterzuentwickeln. Geeignete Partner können dabei z.B. städtische Ämter, stadtnahe Gesellschaften oder auch Stiftungen, Gewerbevereine oder ähnliche zivilgesellschaftliche Organisationen sein.

Begründung: Müllvermeidung wird eine immer wichtigere Rolle in der Zukunft spielen. Hierzu gehört ein Umdenken beim Gebrauch von Einmalgebrauchsgütern. Hierzu wurde ein Tausch-Pfandsystem unter Beteiligung zweier Dezernate in Bornheim und Nordend seit April erprobt und für gut befunden. In der Testphase funktionierte es als Tauschsystem, bei dem der Kunde sich einmalig registriert und direkt im Café einen Becher erhält. Diesen tauscht er gegen einen frischen bei Wiedergebrauch oder er erhält eine Pfandmünze. An diesem System beteiligt waren "cleanffm", Veterinäramt, Gewerbevereine und die "FES", um in der Testphase mögliche Risiken umfassend zu betrachten. Die Mitmachrate übertraf die Erwartungen. Es beteiligen sich 43 Kaffee-Abgabe-Stellen, und 660 Verbraucherinnen und Verbraucher haben sich in dem System registriert. Damit ist gezeigt: Es funktioniert, ein Risiko besteht nicht mehr. Zur Stabilisierung und zum Ausbau des Systems braucht es aber noch weitere Partner, Verbraucher und gewerbliche Teilnehmer (Cafés) und vor allen Dingen: Zeit! Um das nun mit viel Ehrenamt aufgebaute System nicht stocken zu lassen, baten die Initiatoren des Frankfurter Systems 'Cup2gether' um Mitwirkung, da es nur über eine grundsätzliche Beteiligung der Stadt und weiteren Partnern in weiteren Stadtteilen umgesetzt werden kann. Um diesen nächsten Schritt - auch hin zu einem stadtweiten System - gehen zu können, braucht es einen stärkeren organisatorischen Kern und eine langfristig tragfähige Finanzierung, die mit dem Magistrat und beteiligten Partnern gefunden werden soll.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 24. Juli 2017BB 232„Coffee to go“ im MehrwegbecherMagistratsbericht
  2. 24. Juli 2018Sie sind hier
    OFOF 262/4Wiederverwendbare Kaffee-Becher/Pfandsystem
    Ortsbeiratsantrag · SPD, GRÜNE, CDU, FRANKFURTER
  3. 7. August 2018OMOM 3429Wiederverwendbare Kaffeebecher/PfandsystemDirektanregung
  4. 16. März 2020Antwort des Magistrats · nach 138 WochenSTST 543Wiederverwendbare Kaffeebecher/PfandsystemStellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 4
Sitzung 24 · 07.08.2018
TO I, TOP 16
Angenommen
Anregung an den Magistrat OM 3429 2018 Die Vorlage OF 262/4 wird in der vorgelegten Fassung beschlossen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Mitdiskutieren

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