Aktive Nachbarschaft in Schwanheim und Goldstein
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E-Mail-Abo einrichtenBegründung
Auf anraten des zuständigen Sozialbezirkvorstehers wurde am 05.10.2010 im Regionalrat Goldstein die Situation rund um die Kindertagesstätte KT 83 in der Henriette-Fürth-Straße diskutiert. Der Sozialbezirksvorsteher berichtete von einer zunehmenden Vermüllung und Gettoisierung des Wohnquartiers. Auch eine massive Unterversorgung bis hin zur Verwahrlosung der Kinder sei feststellbar. Im Rahmen der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass nicht nur die Henriette-Fürth-Straße, sondern auch die Bereiche Hugo-Wolf-Straße und Im Hirschländchen entsprechend abgleiten. In den genannten Bereichen wohnen häufig Großfamilien mit vielen Kindern. Das Spielangebot ist aber zumindest im Bereich Henriette-Fürth-Straße klein. Außer einem vor zwei Jahren, auch durch den Ortsbeirat mit initiierten, eingerichteten „Spielplatzes“ im Bereich des Getränkemarktes, gibt es keine Spielplätze. Die vor Jahren vorhandenen Spielplätze wurden durch die Wohnungsgesellschaften aufgelöst und nicht ersetzt. Es erscheint daher nicht ungewöhnlich, wenn Kinder in die KT 83 einbrechen, kostenintensive Schäden anrichten, um die dort vorhandenen Spielgeräte zu nutzen. Unter Anderem aus diesen Gründen herrschte breite Übereinstimmung wegen der dort festzustellenden Häufung benachteiligter Haushalte ein hauptamtliches Quartiersmanagement einzurichten. Zwar gibt es Hilfen durch das Kinder- und Jugendhaus Goldstein, allerdings können diese nur sporadisch helfen. Auch entwickeln sich gerade Helferstrukturen in den Bereichen, sie sind aber mit der Situation überfordert und wünschen sich professionelle Hilfe. Der anwesende Vertreter des zuständigen Sozialrathauses Sachsenhausen (Goldstein wurde leider vor Jahren aufgelöst und in Sachsenhausen integriert) bestätigte die in der Diskussion herrschende Meinung und teilte mit, dass das Sozialrathaus Sachsenhausen das Programm Aktive Nachbarschaft für diese Bereiche als sinnvoll bezeichnet und befürwortet. Quelle: http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl =de&geocode=&q=hirschl%C3%A4ndchen+frankfurt&sll=51.151786,10.41503 9 &sspn=20.585961,39.418945&ie=UTF8&hq=&hnear=Im+Hirschl%C3%A4ndch en,+60529+Frankfurt+am+Main,+Hessen&ll=50.084663,8.591866&spn=0.005129, 0 .01369&t=h&z=17
Inhalt
Antrag vom 06.10.2010, OF 1609/6
Betreff:
Aktive Nachbarschaft in Schwanheim und Goldstein
Der Ortsbeirat möge beschließen,
die Stadtverordnetenversammlung wird aufgefordert zu veranlassen,
dass die Bereiche Henriette-Fürth-Straße, Hugo-Wolf-Straße und Im Hirschländchen umgehend in das Programm Aktive Nachbarschaft der Stadt Frankfurt a.M. aufgenommen werden, wobei der Fokus auf der Henriette-Fürth-Straße liegt.
Begründung:
Auf anraten des zuständigen Sozialbezirkvorstehers wurde am 05.10.2010 im Regionalrat Goldstein die Situation rund um die Kindertagesstätte KT 83 in der Henriette-Fürth-Straße diskutiert.
Der Sozialbezirksvorsteher berichtete von einer zunehmenden Vermüllung und Gettoisierung des Wohnquartiers. Auch eine massive Unterversorgung bis hin zur Verwahrlosung der Kinder sei feststellbar. Im Rahmen der Diskussion kristallisierte sich heraus, dass nicht nur die Henriette-Fürth-Straße, sondern auch die Bereiche Hugo-Wolf-Straße und Im Hirschländchen entsprechend abgleiten.
In den genannten Bereichen wohnen häufig Großfamilien mit vielen Kindern. Das Spielangebot ist aber zumindest im Bereich Henriette-Fürth-Straße klein. Außer einem vor zwei Jahren, auch durch den Ortsbeirat mit initiierten, eingerichteten "Spielplatzes“ im Bereich des Getränkemarktes, gibt es keine Spielplätze. Die vor Jahren vorhandenen Spielplätze wurden durch die Wohnungsgesellschaften aufgelöst und nicht ersetzt.
Es erscheint daher nicht ungewöhnlich, wenn Kinder in die KT 83 einbrechen, kostenintensive Schäden anrichten, um die dort vorhandenen Spielgeräte zu nutzen. Unter Anderem aus diesen Gründen herrschte breite Übereinstimmung wegen der dort festzustellenden Häufung benachteiligter Haushalte ein hauptamtliches Quartiersmanagement einzurichten. Zwar gibt es Hilfen durch das Kinder- und Jugendhaus Goldstein, allerdings können diese nur sporadisch helfen. Auch entwickeln sich gerade Helferstrukturen in den Bereichen, sie sind aber mit der Situation überfordert und wünschen sich professionelle Hilfe.
Der anwesende Vertreter des zuständigen Sozialrathauses Sachsenhausen (Goldstein wurde leider vor Jahren aufgelöst und in Sachsenhausen integriert) bestätigte die in der Diskussion herrschende Meinung und teilte mit, dass das Sozialrathaus Sachsenhausen das Programm Aktive Nachbarschaft für diese Bereiche als sinnvoll bezeichnet und befürwortet.
Quelle:
http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl =de&geocode=&q=hirschl%C3%A4ndchen+frankfurt&sll=51.151786,10.41503 9 &sspn=20.585961,39.418945&ie=UTF8&hq=&hnear=Im+Hirschl%C3%A4ndch en,+60529+Frankfurt+am+Main,+Hessen&ll=50.084663,8.591866&spn=0.005129, 0 .01369&t=h&z=17
Beratung im Ortsbeirat: 6
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar. Nach der letzten Antwort wurde das Thema erneut aufgegriffen.
- 6. Oktober 2010Sie sind hierOFOF 1609/6Aktive Nachbarschaft in Schwanheim und GoldsteinOrtsbeiratsantrag · CDU, SPD, GRÜNE
- 26. Oktober 2010OAOA 1210Aktive Nachbarschaft in Schwanheim und GoldsteinAnregung
- 3. Mai 2011OAOA 2Aktive Nachbarschaft in Schwanheim und Goldstein Bericht des Magistrats vom 04.03.2011, B 130Anregung
- 16. September 2011Antwort des Magistrats · nach 49 WochenBB 382Aktive Nachbarschaft in Schwanheim und GoldsteinMagistratsbericht
- 29. Februar 2012OFOF 297/6Henriette-Fürth-Straße in das Programm .Aktive Nachbarschaft. aufnehmenOrtsbeiratsantrag · SPD
- 20. März 2012EAEA 43Produktbereich: 18 Soziales Produktgruppe: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes Henriette-Fürth-Straße in das Programm .Aktive Nachbarschaft. aufnehmenEtatanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme