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Wie können bei Ginnheimer Kindern Bewegungsmöglichkeiten gefördert werden?

Vorlagentyp: OFGRÜNE
16 Wochen bis zur Antwort4 Stationen im Verfahren1 SitzungAngenommen

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Begründung

Bewegungsmöglichkeiten gefördert werden? Im Bericht, B 37 des Magistrats „Erfahrungsbericht der Koordinierungsstelle Kinder zur Lebenssituation Frankfurter Kinder“ steht: „Die tägliche Arbeit des Kinderbüros zeigt immer wieder den Zusammenhang zwischen Bewegung und gesundem Aufwachsen von Kindern. Der Bericht arbeitet die Daten der Einschulungsuntersuchungen auf. Die Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf Kinder ohne Behinderung. Untersucht wurden im Bereich „Bewegung“: Grobmotorische Fähigkeiten (Balancieren, Einbeinstand, Einbeinhüpfen, seitliches Hin- und Herhüpfen) und feinmotorische Fähigkeiten (Diadochokinese, Fingeroppositionsversuch, Visuomotoriktest). Die häufigsten Auffälligkeiten im Bereich Bewegung sind in folgenden Stadtteilen zu finden: Bahnhofsviertel (25, 6 %), Innenstadt (15 %), Altstadt (14,4 %), Ginnheim (14,3 %), Sindlingen (13,4 %), Ostend (13,1 %) und Gutleutviertel (13,1 %).In den Stadtteilen Griesheim, Riederwald, Gallus, Rödelheim, Gutleutviertel, Ginnheim, Hausen und Sindlingen zeigen Kinder am häufigsten Entwicklungsauffälligkeiten. Dies gilt unabhängig von Geschlecht und Migrationshintergrund. Wir fragen den Magistrat:

  1. Ginnheim gehört zu den Stadtteilen mit den häufigsten Auffälligkeiten im Bereich Bewegung in Frankfurt; gleich nach den dicht bebauten Innenstadtstadtteilen, obwohl es insgesamt viel mehr Freiflächen hat. Worin könnte dies begründet liegen?
  2. Sind diese Auffälligkeiten besonders bei Kindern aus bestimmten Teilen von Ginnheim zu finden? (z.B. Kindern, die an den Hauptverkehrsstraßen wohnen oder Kindern, die in den sehr dicht gebauten Sozialwohnungen an der Ginnheimer Landstraße wohnen)?
  3. Gibt es eine Erklärung dafür, warum Ginnheim auch zu den Stadtteilen mit besonders häufigen Entwicklungsauffälligkeiten insgesamt gehört?
  4. Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, etwas für verbesserte Bewegungsmöglichkeiten nahe der Wohnung für Kinder im öffentlichen Raum, insbesondere für die Kinder, die an den Hauptverkehrsstraßen, wie Hügelstraße und Ginnheimer Landstraße leben, zu tun? Gibt es konkrete Planungen oder Ideen hierzu?
  5. Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, etwas für mehr Bewegungsmöglichkeiten der Kinder in Kitas und Schulen in Ginnheim zu tun? Gibt es konkrete Planungen oder Ideen zur Verbesserung des Bewegungsangebotes auf den Schulhöfen und Höfen der Kitas?

Inhalt

Antrag vom 03.02.2011, OF 1390/9

Betreff: Wie können bei Ginnheimer Kindern Bewegungsmöglichkeiten gefördert werden? Im Bericht, B 37 des Magistrats "Erfahrungsbericht der Koordinierungsstelle Kinder zur Lebenssituation Frankfurter Kinder“ steht: "Die tägliche Arbeit des Kinderbüros zeigt immer wieder den Zusammenhang zwischen Bewegung und gesundem Aufwachsen von Kindern. Der Bericht arbeitet die Daten der Einschulungsuntersuchungen auf. Die Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf Kinder ohne Behinderung. Untersucht wurden im Bereich "Bewegung“: Grobmotorische Fähigkeiten (Balancieren, Einbeinstand, Einbeinhüpfen, seitliches Hin- und Herhüpfen) und feinmotorische Fähigkeiten (Diadochokinese, Fingeroppositionsversuch, Visuomotoriktest). Die häufigsten Auffälligkeiten im Bereich Bewegung sind in folgenden Stadtteilen zu finden: Bahnhofsviertel (25, 6 %), Innenstadt (15 %), Altstadt (14,4 %), Ginnheim (14,3 %), Sindlingen (13,4 %), Ostend (13,1 %) und Gutleutviertel (13,1 %).In den Stadtteilen Griesheim, Riederwald, Gallus, Rödelheim, Gutleutviertel, Ginnheim, Hausen und Sindlingen zeigen Kinder am häufigsten Entwicklungsauffälligkeiten. Dies gilt unabhängig von Geschlecht und Migrationshintergrund. Wir fragen den Magistrat:

  1. Ginnheim gehört zu den Stadtteilen mit den häufigsten Auffälligkeiten im Bereich Bewegung in Frankfurt; gleich nach den dicht bebauten Innenstadtstadtteilen, obwohl es insgesamt viel mehr Freiflächen hat. Worin könnte dies begründet liegen?
  2. Sind diese Auffälligkeiten besonders bei Kindern aus bestimmten Teilen von Ginnheim zu finden? (z.B. Kindern, die an den Hauptverkehrsstraßen wohnen oder Kindern, die in den sehr dicht gebauten Sozialwohnungen an der Ginnheimer Landstraße wohnen)?
  3. Gibt es eine Erklärung dafür, warum Ginnheim auch zu den Stadtteilen mit besonders häufigen Entwicklungsauffälligkeiten insgesamt gehört?
  4. Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, etwas für verbesserte Bewegungsmöglichkeiten nahe der Wohnung für Kinder im öffentlichen Raum, insbesondere für die Kinder, die an den Hauptverkehrsstraßen, wie Hügelstraße und Ginnheimer Landstraße leben, zu tun? Gibt es konkrete Planungen oder Ideen hierzu?
  5. Welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, etwas für mehr Bewegungsmöglichkeiten der Kinder in Kitas und Schulen in Ginnheim zu tun? Gibt es konkrete Planungen oder Ideen zur Verbesserung des Bewegungsangebotes auf den Schulhöfen und Höfen der Kitas?Hauptvorlage: Bericht des Magistrats vom 14.01.2011, B 37 Beratung im Ortsbeirat: 9

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 14. Januar 2011BB 37Erfahrungsbericht der Koordinierungsstelle Kinder zur Lebenssituation Frankfurter KinderMagistratsbericht
  2. 3. Februar 2011Sie sind hier
    OFOF 1390/9Wie können bei Ginnheimer Kindern Bewegungsmöglichkeiten gefördert werden?
    Ortsbeiratsantrag · GRÜNE
  3. 17. Februar 2011VV 1527Wie können bei Ginnheimer Kindern Bewegungsmöglichkeiten gefördert werden?Anfrage
  4. 6. Mai 2011Antwort des Magistrats · nach 16 WochenSTST 745Wie können bei Ginnheimer Kindern Bewegungsmöglichkeiten gefördert werden?Stellungnahme

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

OFAntrag aus dem Ortsbeirat

Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ortsbeirat berät & beschließt
  3. 3wird zu OA, OM, OI oder V
  4. 4Magistrat setzt um oder berichtet
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf1 Beratung
OBR 9
Sitzung 49 · 17.02.2011
TO I, TOP 21
Angenommen
Auskunftsersuchen V 1527 2011 1. Die Vorlage B 37 dient zur Kenntnis. 2. Die Vorlage OF 1390/9 wird mit der Maßgabe beschlossen, dass der letzte Satz des Vorspanns gestrichen wird.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

zu 1)
Zustimmung:
Alle
zu 2)
Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinke
Ablehnung:
FDP
Enthaltung:
Freie Wähler
Abstimmung im Original

Abstimmung: zu 1. Einstimmige Annahme zu 2. CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen FDP (= Ablehnung) bei Enthaltung FREIE WÄHLER

Mitdiskutieren

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