Gießkannenklau und Brandgefahr am Südfriedhof durch Urban Nudging begegnen
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, das Konzept des "Urban Nudging" auf dem Südfriedhof einzuführen, um Gießkannendiebstähle und Brandgefahren zu reduzieren. Durch positive Impulse sollen unerwünschte Verhaltensweisen verringert und das Verantwortungsbewusstsein der Besucher gestärkt werden.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
Der Magistrat möge auf dem Südfriedhof das Prinzip des "Urban Nudging" zur Reduzierung von Gießkannendiebstählen und Brandgefahren nutzen.
Begründung
Der Presse war zu entnehmen, dass die Stadt Frankfurt erhebliche Mittel für den Ersatz entwendeter Gießkannen aufbringen muss und es auf Friedhöfen bereits zu Bränden durch Grablichter während sommerlicher Hitzeperioden gekommen ist. Gerade auf Friedhöfen als Orten der Ruhe und Pietät sollten Verbote und Kontrollen nur das letzte Mittel sein. Das Konzept des Urban Nudging setzt stattdessen auf positive Impulse statt Verbote, um gewünschtes Verhalten zu erleichtern und das Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Denkbar sind beispielsweise auffällig gestaltete, friedhofsspezifisch gekennzeichnete Gießkannen mit einem augenzwinkernden Aufdruck wie "Ich bin ein Sachsenhäuser", dezente Leitsymbole zu den Rückgabeständern sowie eine gut sichtbare Brandgefahren-Ampel an heißen Tagen mit dem Angebot sicherer Alternativen wie LED-Grablichtern. Ein entsprechendes Modellprojekt kann dazu beitragen, Diebstähle und unbeabsichtigtes Mitnehmen von Gießkannen zu reduzieren, die Brandgefahr zu verringern, Kosten für Ersatzbeschaffungen und Feuerwehreinsätze zu senken sowie die Aufenthaltsqualität auf dem Südfriedhof zu erhöhen. Bei erfolgreicher Umsetzung sollte geprüft werden, ob sich das Konzept auf weitere Frankfurter Friedhöfe übertragen lässt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 6. August 2026Sie sind hierOFOF 134/5Gießkannenklau und Brandgefahr am Südfriedhof durch Urban Nudging begegnenOrtsbeiratsantrag · FDP
- 21. August 2026OMOM 499Gießkannenklau und Brandgefahr am Südfriedhof durch Urban Nudging begegnenDirektanregung
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme