Plattform auf dem Heiligenstock
Zusammenfassung
Der Ortsbeirat 10 schlägt vor, den Magistrat um Informationen zur Planung der Aussichtsplattform auf dem Heiligenstock zu bitten. Die geplante Errichtung wird begrüßt, jedoch sind genauere Informationen erforderlich.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenAntrag
An der Unterführung Niedwiesenstraße/Treunerweg wurde von der Bahn im Zuge der Bauarbeiten an der Main-Weser-Bahn eine Baustellenfläche eingerichtet. Diese wird nun nicht mehr benötigt und soll in eine Retentionsfläche zurückgebaut werden. Da dieser Umbau nicht Teil der Planfeststellung zum Ausbau der Main-Weser-Bahn war, ergeben sich Fragen zur Ausführung einer solchen Retentionsfläche.
Der Ortsbeirat möge beschließen:
Der Magistrat wird gebeten, folgende Fragen zur geplanten Retentionsfläche zu beantworten:
Versickerungsform:
- Welche Art der Versickerungsanlage soll umgesetzt werden - ein oberirdisches Rückhaltebecken oder unterirdische Rigolen bzw. Schächte? Faktoren wie Ton- oder Lehmgehalt des Bodens, Grundwasserstand, Bepflanzung sowie die Bauart der Versickerungsanlage beeinflussen die Versickerungstiefe maßgeblich.
- Bodeneigenschaften:
Falls eine oberflächige Versickerung vorgesehen ist: Wie hoch ist die Wasserdurchlässigkeit des Bodens (K-Wert)?
- Schutz vor Schadstoffeinträgen:
Wie soll verhindert werden, dass belastetes Regenwasser (z. B. mit Schwer- und Halbmetallen, Pestiziden oder Alt-Herbiziden) vom Bahndamm in die Retentionsfläche gelangt? Durch Abrieb zwischen Schiene und Rad sowie Bremsabrieb können erhebliche Belastungen mit Schwermetallen (u. a. Arsen, Blei, Kupfer, Nickel, Zink, Eisen, Chrom) entstehen, die ein hohes Gefährdungspotential für das Grundwasser darstellen. Ein mittleres Gefährdungspotential ergibt sich zudem durch Herbizide. Der Haupteintragspfad für Herbizide und deren Abbauprodukte ist das vom Gleisbereich abfließende Oberflächenwasser, das in stehende oder fließende Gewässer gelangt.
- Abflussregelung:
Besteht eine Gewährleistung, dass keine Gefahr besteht, dass Wasser von der Retentionsfläche auf Nachbargrundstücke abgeleitet werden?
Begründung
Der Ortsbeirat 10 begrüßt die geplante Errichtung, benötigt hierzu jedoch genauere Informationen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Oktober 2025Sie sind hierOFOF 1113/9Geplante Retentionsfläche Eisenbahnunterführung Niedwiesenstraße/TreunerwegOrtsbeiratsantrag · CDU
- 30. Oktober 2025VV 1306Geplante Retentionsfläche Eisenbahnunterführung Niedwiesenstraße/TreunerwegAnfrage
- 23. Januar 2026STST 170Geplante Retentionsfläche Eisenbahnunterführung Niedwiesenstraße/TreunerwegStellungnahme
- 22. April 2026OFOF 4/9Auskunft zum Sachstand der Retentionsfläche an der Eisenbahnunterführung NiedwiesenstraßeOrtsbeiratsantrag · SPD
- 7. Mai 2026VV 10Auskunft zum Sachstand der Retentionsfläche an der Eisenbahnunterführung NiedwiesenstraßeAnfrage
- 20. Juli 2026Antwort des Magistrats · nach 39 WochenSTST 1106Geplante Retentionsfläche Eisenbahnunterführung Niedwiesenstraße/TreunerwegStellungnahme
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag, den eine Fraktion in den Ortsbeirat einbringt. In der Ortsbeiratssitzung wird darüber beraten und abgestimmt. Wird er beschlossen, geht er — je nach Thema — als Anregung an die Stadtverordnetenversammlung (OA), als Direktanregung (OM) oder als Initiative (OI) weiter.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ortsbeirat berät & beschließt
- 3wird zu OA, OM, OI oder V
- 4Magistrat setzt um oder berichtet
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP und fraktionslos gegen CDU (= Ablehnung)