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Zukunftsfähige und flexible Verknüpfung zwischen A-Linie und D-Linie im Bereich Wiesenau

Vorlagentyp: NRCDUSPD
60 Wochen bis zur Antwort3 Stationen im Verfahren2 SitzungenAngenommen

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Begründung

Nach der bisherigen Planung ist im Bereich nördlich der Station Heddernheimer Landstrasse eine ebenerdige Kreuzung zwischen D-Linie und A-Linie geplant. Diese Lösung hat den Nachteil, das weder eine Fahrtbeziehung aus Richtung Oberursel (U3) in Richtung Messe-Hauptbahnhof noch eine Fahrtbeziehung aus Richtung Riedberg/Universität in Richtung A-Strecke möglich ist. Damit würde auf Jahrzehnte hinaus auf eine Flexibilität in der Linienverknüpfung verzichtet, die für eine schnelle Reaktion auf Störungen ebenso wünschenswert wäre wie für die Reaktion auf mögliche langfristige Veränderungen in den Verkehrsströmen. Insbesondere auf dem stark belasteten oberirdischen Abschnitt der A-Linie im Bereich der Eschersheimer Landstrasse kommt es immer wieder zu Störungen im Betriebsablauf. Ebenso ist absehbar, dass es sowohl auf der A-Strecke als auch auf der D-Strecke zu Behinderungen in Folge normaler Instandsetzungsarbeiten kommen wird. Auf diesen beiden Strecken sind derartige Störungen besonders hinderlich, da es sich um die beiden am stärksten belasteten Strecken im Frankfurter U-Bahn-Netz handelt bzw. handeln wird. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist wegen dieses starken Verkehrsaufkommens immer mit erheblichen Behinderungen für die Fahrgäste, aber auch für den Individualverkehr verbunden. Weiter sollte die Möglichkeit gegeben sein, in künftigen Jahren flexibel den Linienweg der U-Bahn-Linien aus dem Norden Richtung Innenstadt über A- oder D-Linie anpassen zu können, wenn sich die Verkehrsströme in Zukunft anders gestalten sollten, als aus heutiger Sicht absehbar. Schließlich könnten auch bei Sonderanlässen, z.B. im Messeverkehr, U-Bahn-Fahrten aus Richtung Oberursel in Richtung Messe angeboten werden. Alle diese Möglichkeiten sprechen dafür, zwischen A- und D-Linie eine Form der Verknüpfung zu schaffen, die ein Höchstmass an betrieblicher Flexibilität bietet. Darüber hinaus entsteht bei dieser Streckenführung mit der Haltestelle Wiesenau eine von beiden Linien angefahrene Station, die mit kurzen Wegen und behindertengerecht als Umsteigestation dienen kann.

Inhalt

Antrag vom 12.12.2002, NR 857

Betreff:

Zukunftsfähige und flexible Verknüpfung zwischen A-Linie und D- Linie im Bereich Wiesenau

Nach der bisherigen Planung ist im Bereich nördlich der Station Heddernheimer Landstrasse eine ebenerdige Kreuzung zwischen D-Linie und A-Linie geplant. Diese Lösung hat den Nachteil, das weder eine Fahrtbeziehung aus Richtung Oberursel (U3) in Richtung Messe-Hauptbahnhof noch eine Fahrtbeziehung aus Richtung Riedberg/Universität in Richtung A-Strecke möglich ist.

Damit würde auf Jahrzehnte hinaus auf eine Flexibilität in der Linienverknüpfung verzichtet, die für eine schnelle Reaktion auf Störungen ebenso wünschenswert wäre wie für die Reaktion auf mögliche langfristige Veränderungen in den Verkehrsströmen.

Insbesondere auf dem stark belasteten oberirdischen Abschnitt der A-Linie im Bereich der Eschersheimer Landstrasse kommt es immer wieder zu Störungen im Betriebsablauf. Ebenso ist absehbar, dass es sowohl auf der A-Strecke als auch auf der D-Strecke zu Behinderungen in Folge normaler Instandsetzungsarbeiten kommen wird. Auf diesen beiden Strecken sind derartige Störungen besonders hinderlich, da es sich um die beiden am stärksten belasteten Strecken im Frankfurter U-Bahn-Netz handelt bzw. handeln wird. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist wegen dieses starken Verkehrsaufkommens immer mit erheblichen Behinderungen für die Fahrgäste, aber auch für den Individualverkehr verbunden.

Weiter sollte die Möglichkeit gegeben sein, in künftigen Jahren flexibel den Linienweg der U-Bahn-Linien aus dem Norden Richtung Innenstadt über A- oder D-Linie anpassen zu können, wenn sich die Verkehrsströme in Zukunft anders gestalten sollten, als aus heutiger Sicht absehbar.

Schließlich könnten auch bei Sonderanlässen, z.B. im Messeverkehr, U-Bahn-Fahrten aus Richtung Oberursel in Richtung Messe angeboten werden.

Alle diese Möglichkeiten sprechen dafür, zwischen A- und D-Linie eine Form der Verknüpfung zu schaffen, die ein Höchstmass an betrieblicher Flexibilität bietet. Darüber hinaus entsteht bei dieser Streckenführung mit der Haltestelle Wiesenau eine von beiden Linien angefahrene Station, die mit kurzen Wegen und behindertengerecht als Umsteigestation dienen kann.

Dies vorausgeschickt, möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen :

Der Magistrat wird aufgefordert, für die Verknüpfung zwischen A-Strecke und D-Linie eine Alternativvariante zu prüfen, bei der

  1. die D-Linie nördlich der bestehenden Station Heddernheimer Landstrasse nach Norden auf die Trasse der U 3 abbiegt,
  2. die Verknüpfung zwischen D-Linie und U 3 in etwa im Bereich der derzeitigen Station Wiesenau erfolgt und
  3. die D-Linie hinter der gemeinsamen Station Wiesenau die Ortsumfahrung Niederursel unterfährt, um anschließend Richtung Riedberg auf die bisher geplante Trasse einzuschweben.

Damit könnte die volle Flexibilität der Betriebs- und Linienführung gesichert werden.

Antragstellende Fraktion: CDU SPD

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 12. Dezember 2002Sie sind hier
    NRNR 857Zukunftsfähige und flexible Verknüpfung zwischen A-Linie und D-Linie im Bereich Wiesenau
    STVV-Antrag · CDU, SPD
  2. 27. Juni 2003BB 515Zukunftsfähige und flexible Verknüpfung zwischen A-Linie und D-Linie im Bereich WiesenauMagistratsbericht
  3. 2. Februar 2004Antwort des Magistrats · nach 60 WochenBB 80Zukunftsfähige und flexible Verknüpfung zwischen A-Linie und D-Linie im Bereich Wiesenau Planungsänderungen - D-Linie im Ortsbezirk 8Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Verkehrsausschusses
Sitzung 17 · 21.01.2003
TO I, TOP 6
Angenommen
Der Vorlage NR 857 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDFDPFAGREPBFFÖkoLinX-ARLE.l
Ablehnung:
GrünePDS
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, FDP, FAG und REP gegen GRÜNE (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: PDS (= Ablehnung) BFF, ÖkoLinX-ARL und E.L. (= Annahme)

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 19 · 30.01.2003
TO II, TOP 19
Angenommen
Der Vorlage NR 857 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDFDPFAGREPBFFE.l
Ablehnung:
GrünePDS
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, FDP, FAG, REP, BFF und E.L. gegen GRÜNE und PDS (= Ablehnung)

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