Fit für die Zukunft - Nachhaltigkeit lernen: Frankfurt beteiligt sich an der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
lernen: Frankfurt beteiligt sich an der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Die Stadt Frankfurt beteiligt sich an der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und bewirbt sich um die offizielle Auszeichnung als Kommune der UN-Dekade.
- In Frankfurt bereits existierende Bildungsprogramme im Sinne von Bildung für Nachhaltigkeit sollen gebündelt und neue Angebote entwickelt werden. Im Auftrag der Stadt koordiniert Umweltlernen in Frankfurt e.V. diese Angebote. Begründung: Im Jahr 2005 hat die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" begonnen. Sie wird bundesweit begleitet vom Modellprogramm der Bund-Länder-Kommission "Transfer-21". Das Land Hessen hat 2006 per Kabinettsbeschluss festgelegt, ressortübergreifend die UN-Dekade zu unterstützen; federführend ist die Staatskanzlei. Auch die Stadt Frankfurt ist im Rahmen der Dekade mit Projekten vertreten. Bereits 2005 wurde das Projekt "Bildungsraum GrünGürtel" als offizieller Beitrag der UN-Dekade ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr folgte das Projekt "Naturschutzbotschafter" der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und des Zoos Frankfurt. Inzwischen zeichnet die deutsche UNESCO-Kommission (in Deutschland federführend für die UN-Dekade) auch Städte und Gemeinden aus, die sich zum Leitbild "Bildung für nachhaltige Entwicklung" bekennen und überdurchschnittliche Aktivitäten entwickeln. Die ersten ausgezeichneten Kommunen sind Hamburg, Neumarkt in der Oberpfalz und Heidelberg. In Hessen wurde bislang noch keine Kommune ausgezeichnet. Durch eine Weiterentwicklung und Bündelung der bisherigen Aktivitäten ist es Frankfurt möglich, sich als Modellstadt für Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Bildungslandschaft zu profilieren. Als erste inhaltliche Schwerpunkte werden hierzu die Themen "Wasser" sowie "Energie- und Klimaschutz" vorgeschlagen. Sie entsprechen den Schwerpunktthemen der UN-Dekade für die nächsten zwei Jahre. Für das Thema "Wasser" wurden in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe "GrünGürtel", dem StadtWald-Haus, dem Kindermuseum, dem Main-ÄppelHaus und der Mainova hierzu schon erste Vorarbeiten geleistet. Die Angebote sollen nach dem Leitbild "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und dem lebenslangen Lernen für die Zielgruppen in Vorschule und Schule, die Erwachsenen und die Senioren entwickelt werden. Für Vorschule und Schule sind sie an den hessischen Lehr- und Bildungsplänen auszurichten. Träger der Veranstaltungen können für den Vorschulbereich der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen und die kirchlichen und freien Träger von Kindergärten sein. Im schulischen Bereich kann auf schulunterstützende Strukturen sowie auf außerschulische Lernorte wie Zoo, Palmengarten, Museen und die Lernstationen im Frankfurter GrünGürtel zurückgegriffen werden. In der Erwachsenen- und Seniorenbildung ist eine Kooperation mit der Volkshochschule und weiteren Trägern von Bildungsmaßnahmen anzustreben. Auch eine Medienpartnerschaft bietet sich an.
Inhalt
Antrag vom 24.01.2008, NR 741
Betreff: Fit für die Zukunft - Nachhaltigkeit lernen: Frankfurt beteiligt sich an der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Die Stadt Frankfurt beteiligt sich an der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und bewirbt sich um die offizielle Auszeichnung als Kommune der UN-Dekade.
- In Frankfurt bereits existierende Bildungsprogramme im Sinne von Bildung für Nachhaltigkeit sollen gebündelt und neue Angebote entwickelt werden. Im Auftrag der Stadt koordiniert Umweltlernen in Frankfurt e.V. diese Angebote. Begründung: Im Jahr 2005 hat die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" begonnen. Sie wird bundesweit begleitet vom Modellprogramm der Bund-Länder-Kommission "Transfer-21". Das Land Hessen hat 2006 per Kabinettsbeschluss festgelegt, ressortübergreifend die UN-Dekade zu unterstützen; federführend ist die Staatskanzlei. Auch die Stadt Frankfurt ist im Rahmen der Dekade mit Projekten vertreten. Bereits 2005 wurde das Projekt "Bildungsraum GrünGürtel" als offizieller Beitrag der UN-Dekade ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr folgte das Projekt "Naturschutzbotschafter" der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und des Zoos Frankfurt. Inzwischen zeichnet die deutsche UNESCO-Kommission (in Deutschland federführend für die UN-Dekade) auch Städte und Gemeinden aus, die sich zum Leitbild "Bildung für nachhaltige Entwicklung" bekennen und überdurchschnittliche Aktivitäten entwickeln. Die ersten ausgezeichneten Kommunen sind Hamburg, Neumarkt in der Oberpfalz und Heidelberg. In Hessen wurde bislang noch keine Kommune ausgezeichnet. Durch eine Weiterentwicklung und Bündelung der bisherigen Aktivitäten ist es Frankfurt möglich, sich als Modellstadt für Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Bildungslandschaft zu profilieren. Als erste inhaltliche Schwerpunkte werden hierzu die Themen "Wasser" sowie "Energie- und Klimaschutz" vorgeschlagen. Sie entsprechen den Schwerpunktthemen der UN-Dekade für die nächsten zwei Jahre. Für das Thema "Wasser" wurden in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe "GrünGürtel", dem StadtWald-Haus, dem Kindermuseum, dem Main-ÄppelHaus und der Mainova hierzu schon erste Vorarbeiten geleistet. Die Angebote sollen nach dem Leitbild "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und dem lebenslangen Lernen für die Zielgruppen in Vorschule und Schule, die Erwachsenen und die Senioren entwickelt werden. Für Vorschule und Schule sind sie an den hessischen Lehr- und Bildungsplänen auszurichten. Träger der Veranstaltungen können für den Vorschulbereich der Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen und die kirchlichen und freien Träger von Kindergärten sein. Im schulischen Bereich kann auf schulunterstützende Strukturen sowie auf außerschulische Lernorte wie Zoo, Palmengarten, Museen und die Lernstationen im Frankfurter GrünGürtel zurückgegriffen werden. In der Erwachsenen- und Seniorenbildung ist eine Kooperation mit der Volkshochschule und weiteren Trägern von Bildungsmaßnahmen anzustreben. Auch eine Medienpartnerschaft bietet sich an.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. Januar 2008Sie sind hierNRNR 741Fit für die Zukunft - Nachhaltigkeit lernen: Frankfurt beteiligt sich an der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“STVV-Antrag · GRÜNE
- 23. Februar 2018MM 48Frankfurt beteiligt sich am UN-Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE)Magistratsvortrag
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FAG und BFF gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: LINKE. (= Annahme) NPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FAG gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung); BFF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Prüfung und Berichterstattung mit Angabe Kosten) NPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FAG und BFF gegen FDP (= Prüfung und Berichterstattung) und NPD (= Ablehnung)