Frankfurt beteiligt sich am UN-Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE)
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Vortrag des Magistrats vom 23.02.2018, M 48
Betreff: Frankfurt beteiligt sich am UN-Weltaktionsprogramm "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 28.02.2008, § 3542 (NR 741)
- Die Stadt Frankfurt beteiligt sich an der UN-Weltaktionsprogramm "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und bewirbt sich um die weitere Auszeichnung durch die Deutsche UNESCO-Kommission.
- In Frankfurt bereits existierende Programme im Sinne von "Bildung für nachhaltige Entwicklung" sollen gebündelt und von Projekten zur Struktur weiterentwickelt werden. Dabei nimmt das Netzwerk "Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt" eine wichtige Rolle ein. Der stadtnahe Verein "Umweltlernen in Frankfurt e.V." wird beauftragt, diese Arbeit für die Stadt zu koordinieren.
- Es dient zur Kenntnis, dass im Entwurf des Haushaltsplans 2018 für Aktivitäten zur "Bildung für nachhaltige Entwicklung" wie bisher jährlich 50.000 € in der Produktgruppe 20.01 "Schulbetriebsmanagement / pädagogische Aufgaben" in der Position "Umweltlernen" enthalten sind, die zur Finanzierung der Beteiligung am UN-Weltaktionsprogramm herangezogen werden. Begründung: Die Stadt Frankfurt hat sich auf Basis des Stadtverordnetenbeschlusses vom 28.02.2008 (§ 3542) erfolgreich an der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) beteiligt. Das in der Folge gegründete Netzwerk "Nachhaltigkeit lernen in Frankfurt" hat sich seitdem zu einem innovativen Akteur in der Frankfurter Bildungslandschaft entwickelt. Zahlreiche Projekte und Programme entstanden: die "Blaue Tafel", der Wettbewerb "Brücken in die Zukunft" oder das "Schuljahr der Nachhaltigkeit" sind eindrucksvolle Beispiele dieser Arbeit. Hierfür wurde die Stadt Frankfurt mehrfach von der Deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet. Die UN-Dekade wird seit 2015 in Form eines "Weltaktionsprogramms BNE" fortgesetzt. Seine Zielsetzung ist Bestandteil der "Sustainable Development Goals" (SDGs) der Vereinten Nationen (Goal 4). Zum Weltaktionsprogramm wurden auf Bundes- und Landesebene entsprechende Beschlüsse gefasst und Gremien eingerichtet, in denen auch Frankfurt vertreten ist. Der Deutsche Städtetag hat die Kommunen zur Unterstützung der SDGs aufgefordert. Durch eine Weiterentwicklung und Bündelung der bisherigen Aktivitäten wird es möglich sein, Frankfurt weiter als Modellstadt für Bildung für nachhaltige Entwicklung zu profilieren. Auf einer breit angelegten Tagung des Netzwerks, bei der städtische Ämter (wie Umweltamt, Stadtschulamt, Jugend- und Sozialamt) ebenso vertreten waren wie NGOs (wie BioFrankfurt, Verbraucherzentrale, Zentrum Ökumene) und Unternehmen (wie FES, Frankfurter Sparkasse, Mainova), wurden Schwerpunktthemen für die Institutionen übergreifende Arbeit der kommenden Jahre erarbeitet. Diese sind: - Kompetenzaufbau für Multiplikatoren etwa in den Bereichen Klimaschutz und Biodiversität - globales Lernen, Jugendengagement und Nachhaltigkeitsinitiativen verstärkt integrieren - Schulen systematischer unterstützen, wenn sie sich Themen der Nachhaltigkeit widmen (z.B. Schuljahr der Nachhaltigkeit, Projektwoche "Nachhaltigkeit") - neue Formate entwickeln und einen Ort für die Vermittlung von Nachhaltigkeit etablieren Die genannten Aktivitäten werden mit dem städtischen Bildungsprogramm im GrünGürtel, den Energiesparprojekten an Schulen, den Programmen des Kindermuseums, des Zoos und des Palmengartens abgestimmt. Wie in der Vergangenheit soll die Koordination des Netzwerks durch "Umweltlernen Frankfurt e.V." erfolgen, da hier bereits tragfähige, produktive und erfolgreiche Kooperationsstrukturen entwickelt sind. Anlage 1 (ca. 5,7 MB)
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 24. Januar 2008NRNR 741Fit für die Zukunft - Nachhaltigkeit lernen: Frankfurt beteiligt sich an der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“STVV-Antrag · GRÜNE
- 23. Februar 2018Sie sind hierMM 48Frankfurt beteiligt sich am UN-Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE)Magistratsvortrag
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und FRAKTION gegen AfD (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP und FRANKFURTER (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION und FRANKFURTER gegen AfD (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FRAKTION, FRANKFURTER und ÖkoLinX-ARL gegen AfD (= Ablehnung); BFF (= Enthaltung)