Digitalpakt mit Netzbetreiber(n) schließen und Breitband- sowie 5GNetz flächendeckend verfügbar machen
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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgenBegründung
schließen und Breitband- sowie 5G-Netz flächendeckend verfügbar machen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, Gespräche mit Vertretern der Region zu führen, um sich gemeinsam beim Land dafür einzusetzen, mit einem Netzbetreiber über einen flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes, in Gewerbegebieten möglichst FTTB (fiber to the building) und des 5G-Mobilfunknetzes in Hessen oder zumindest in der Rhein-Main-Region zu verhandeln.
- Ferner wird der Magistrat aufgefordert, zu eruieren, wo es in Frankfurt noch "weiße Flecken" bzgl. Breitbandversorgung gibt und diese Gebiete zuerst für eine Versorgung vorzusehen. Begründung: In der Presse wird Frankfurt am Main einerseits als die Internetstadt schlechthin gelobt, andererseits gibt es auch in Frankfurt noch Stadteile wie etwa Seckbach, Eschersheim, Rödelheim oder das Dreieck Nied-Schwanheim-Griesheim, in denen teils keine Breitbandgeschwindigkeiten möglich sind. Auch auf dem Breitbandatlas des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) rangiert Frankfurt nicht auf einem Spitzenplatz unter den Groß- und größeren Städten Deutschlands. Bei den gewerblichen Verbindungsgeschwindigkeiten (> 100 Mbit/s) sieht es zwar etwas besser aus, aber auch hier gibt es noch Lücken, nach dem Breitbandatlas des BMVI insbesondere um den Hauptbahnhof, das Hafenbecken und sogar auf dem Gebiet der Industrieparks Höchst und Griesheim. Dass Verhandlungen mit Netzbetreibern sehr erfolgreich sein können und die Versorgung mit Breitbandinternet und schnellen Mobilfunknetzen vorantreiben können, zeigen die Beispiele Hannover oder Stuttgart, wo entsprechende Digitalpakte bereits vereinbart wurden. Dort scheint man auch gemerkt zu haben, dass die Bundesregierung die Wichtigkeit zuverlässiger, schneller Netze nicht erkannt hat - selbst die Bundeskanzlerin meint, 5G sei nicht überall in Deutschland notwendig. Es ist deshalb umso wichtiger, dass die Regionen selbst aktiv werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu erhalten.
Inhalt
Antrag vom 26.11.2018, NR 705
Betreff: Digitalpakt mit Netzbetreiber(n) schließen und Breitband- sowie 5G-Netz flächendeckend verfügbar machen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat wird aufgefordert, Gespräche mit Vertretern der Region zu führen, um sich gemeinsam beim Land dafür einzusetzen, mit einem Netzbetreiber über einen flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes, in Gewerbegebieten möglichst FTTB (fiber to the building) und des 5G-Mobilfunknetzes in Hessen oder zumindest in der Rhein-Main-Region zu verhandeln.
- Ferner wird der Magistrat aufgefordert, zu eruieren, wo es in Frankfurt noch "weiße Flecken" bzgl. Breitbandversorgung gibt und diese Gebiete zuerst für eine Versorgung vorzusehen. Begründung: In der Presse wird Frankfurt am Main einerseits als die Internetstadt schlechthin gelobt, andererseits gibt es auch in Frankfurt noch Stadteile wie etwa Seckbach, Eschersheim, Rödelheim oder das Dreieck Nied-Schwanheim-Griesheim, in denen teils keine Breitbandgeschwindigkeiten möglich sind. Auch auf dem Breitbandatlas des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) rangiert Frankfurt nicht auf einem Spitzenplatz unter den Groß- und größeren Städten Deutschlands. Bei den gewerblichen Verbindungsgeschwindigkeiten (> 100 Mbit/s) sieht es zwar etwas besser aus, aber auch hier gibt es noch Lücken, nach dem Breitbandatlas des BMVI insbesondere um den Hauptbahnhof, das Hafenbecken und sogar auf dem Gebiet der Industrieparks Höchst und Griesheim. Dass Verhandlungen mit Netzbetreibern sehr erfolgreich sein können und die Versorgung mit Breitbandinternet und schnellen Mobilfunknetzen vorantreiben können, zeigen die Beispiele Hannover oder Stuttgart, wo entsprechende Digitalpakte bereits vereinbart wurden. Dort scheint man auch gemerkt zu haben, dass die Bundesregierung die Wichtigkeit zuverlässiger, schneller Netze nicht erkannt hat - selbst die Bundeskanzlerin meint, 5G sei nicht überall in Deutschland notwendig. Es ist deshalb umso wichtiger, dass die Regionen selbst aktiv werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu erhalten. Bericht des Magistrats vom 29.04.2019, B 133 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Recht, Verwaltung und Sicherheit Ausschuss für Wirtschaft und Frauen Versandpaket: 28.11.2018
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 26. November 2018Sie sind hierNRNR 705Digitalpakt mit Netzbetreiber(n) schließen und Breitband- sowie 5GNetz flächendeckend verfügbar machenSTVV-Antrag · FDP
- 29. April 2019Antwort des Magistrats · nach 22 WochenBB 133Digitalpakt mit Netzbetreiber(n) schließen und Breitband- sowie 5G-Netz flächendeckend verfügbar machenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen AfD, FDP, FRAKTION und FRANKFURTER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und LINKE. gegen AfD und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP und FRANKFURTER (= Annahme) BFF (= Prüfung und Berichterstattung)