Rettungsdienste entlasten - Bagatelleinsätze reduzieren
Zusammenfassung
Der Antrag fordert eine stadtweite Kampagne zur Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger, den Rettungsdienst nur in Notfällen in Anspruch zu nehmen. Dies ist notwendig, da die Zahl der Rettungseinsätze und Bagatell-Einsätze in Frankfurt stark gestiegen ist, was die Kapazitäten der Rettungsdienste gefährdet.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung wolle beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, gemeinsam mit den Rettungsdiensten eine stadtweite Kampagne durchzuführen, welche die Bürgerinnen und Bürger informiert und dafür sensibilisiert, den Rettungsdienst nur im Notfall in Anspruch zu nehmen. In diesem Zusammenhang soll auch über weitere Notdienste wie den Ärztlichen Notdienst oder den Giftnotruf informiert werden.
Begründung
Die Zahl der Rettungseinsätze in Frankfurt hat in letzter Zeit deutlich zugenommen. In diesem Zusammenhang ist auch die Zahl der Bagatell-Einsätze erheblich gestiegen. Inzwischen wird der Rettungsdienst zu vielen Einsätzen gerufen, die eigentlich im Aufgabenbereich der hausärztlichen Versorgung liegen. Diese Bagatell-Einsätze binden Zeit, Personal und Einsatzfahrzeuge, die dann für tatsächliche Notfälle nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Frankfurter Rettungsdienste sind inzwischen an ihre Belastungsgrenze gekommen. Die Kapazitäten für eine schnelle Versorgung in lebensbedrohlichen Fällen sind in Gefahr, sollte es nicht gelingen, die Einsatzzahlen zukünftig zu reduzieren. Eine stadtweite Kampagne kann hier helfen und über den richtigen Umgang mit Notfallnummern informieren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 5. April 2023Sie sind hierNRNR 643Rettungsdienste entlasten - Bagatelleinsätze reduzierenSTVV-Antrag · CDU
- 7. August 2023BB 306Rettungsdienste entlasten - Bagatelleinsätze reduzierenMagistratsbericht
- 18. Dezember 2023BB 467Rettungsdienste entlasten - Bagatelleinsätze reduzierenMagistratsbericht
- 5. Juli 2024Antwort des Magistrats · nach 65 WochenBB 264Rettungsdienste entlasten - Bagatelleinsätze reduzierenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE. und ÖkoLinX-ELF gegen CDU und AfD (= Annahme) sowie BFF-BIG (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Volt (= Prüfung und Berichterstattung) FRAKTION (= Ablehnung) Gartenpartei (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP, LINKE., Volt und ÖkoLinX-ELF gegen CDU, AfD und Gartenpartei (= Annahme) sowie FRAKTION und BFF-BIG (= Ablehnung)