Sportvereine bei Bewältigung der Bürokratie durch .Bildungspaket. unterstützen
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Thema Schulen und Bildung verfolgenBegründung
Bürokratie durch "Bildungspaket" unterstützen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, sicherzustellen, - dass den Vorhaltungen und Beschwerden der Antragsteller und der Vereine im Zusammenhang mit "Leistungen für Bildung und Teilhabe" aus dem sogenannten "Bildungspaket" ernsthaft nachgegangen wird; - dass bürokratischer Wildwuchs abgestellt und ein Verfahren gefunden wird, um das begrüßenswerte Ziel des "Bildungspakets" zu erreichen, nämlich Kindern aus allen Einkommensschichten die Teilnahme am Vereinssport zu ermöglichen; - dass Hilfe für Menschen in Notlagen Ehrenamtliche in den Vereinen nicht über das zumutbare Maß belasten. Begründung: Das sogenannte Bildungspaket mit seinen "Leistungen für Bildung und Teilhabe" stellt die Frankfurter Vereine, darunter vor allem auch die Sportvereine vor großenteils unlösbare bürokratische Herausforderungen. Wie der Sportkreis Frankfurt mitteilt, verstehen die meisten Antragsteller - nicht nur aus sprachlichen Gründen - das komplizierte Verfahren nicht. Wegen oft unzureichender Beratung in den Jobcentern müssen die Ehrenamtlichen in den Sportvereinen in sehr vielen Einzelfällen Aufklärung und Beratung übernehmen. Beim Neujahrsempfang der TG Bornheim berichtete z.B. deren Vorsitzender Peter Völker, dass bei der Bearbeitung von "Leistungen für Bildung und Teilhabe" sein Verein mit fünf verschiedenen Ämtern Kontakt aufnehmen müsse, um dann acht verschiedene Leistungsformen zuzuordnen und abzurechnen. Die TG Bornheim sehe sich deshalb gezwungen, einen Mitarbeiter eigens für die Bearbeitung von Leistungen aus dem sog. "Bildungspaket" einzustellen. Die umständliche Abwicklung führt jedoch nicht nur dazu, dass Vereine teilweise ihre Beitragsstruktur ändern müssen, um den Anforderungen der bürokratischen Vorschriften gerecht zu werden, sondern auch dazu, dass die Vereine aufgrund langwieriger und komplizierter Bearbeitung und häufig verspäteter Leistungen der Jobcenter auch erhebliche finanzielle Nachteile haben.
Inhalt
Antrag vom 25.01.2012, NR 215
Betreff: Sportvereine bei Bewältigung der Bürokratie durch "Bildungspaket" unterstützen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, sicherzustellen, - dass den Vorhaltungen und Beschwerden der Antragsteller und der Vereine im Zusammenhang mit "Leistungen für Bildung und Teilhabe" aus dem sogenannten "Bildungspaket" ernsthaft nachgegangen wird; - dass bürokratischer Wildwuchs abgestellt und ein Verfahren gefunden wird, um das begrüßenswerte Ziel des "Bildungspakets" zu erreichen, nämlich Kindern aus allen Einkommensschichten die Teilnahme am Vereinssport zu ermöglichen; - dass Hilfe für Menschen in Notlagen Ehrenamtliche in den Vereinen nicht über das zumutbare Maß belasten.
Begründung: Das sogenannte Bildungspaket mit seinen "Leistungen für Bildung und Teilhabe" stellt die Frankfurter Vereine, darunter vor allem auch die Sportvereine vor großenteils unlösbare bürokratische Herausforderungen. Wie der Sportkreis Frankfurt mitteilt, verstehen die meisten Antragsteller - nicht nur aus sprachlichen Gründen - das komplizierte Verfahren nicht. Wegen oft unzureichender Beratung in den Jobcentern müssen die Ehrenamtlichen in den Sportvereinen in sehr vielen Einzelfällen Aufklärung und Beratung übernehmen. Beim Neujahrsempfang der TG Bornheim berichtete z.B. deren Vorsitzender Peter Völker, dass bei der Bearbeitung von "Leistungen für Bildung und Teilhabe" sein Verein mit fünf verschiedenen Ämtern Kontakt aufnehmen müsse, um dann acht verschiedene Leistungsformen zuzuordnen und abzurechnen. Die TG Bornheim sehe sich deshalb gezwungen, einen Mitarbeiter eigens für die Bearbeitung von Leistungen aus dem sog. "Bildungspaket" einzustellen. Die umständliche Abwicklung führt jedoch nicht nur dazu, dass Vereine teilweise ihre Beitragsstruktur ändern müssen, um den Anforderungen der bürokratischen Vorschriften gerecht zu werden, sondern auch dazu, dass die Vereine aufgrund langwieriger und komplizierter Bearbeitung und häufig verspäteter Leistungen der Jobcenter auch erhebliche finanzielle Nachteile haben. Bericht des Magistrats vom 25.05.2012, B 226 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Ausschuss für Umwelt und Sport Versandpaket: 01.02.2012
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 25. Januar 2012Sie sind hierNRNR 215Sportvereine bei Bewältigung der Bürokratie durch .Bildungspaket. unterstützenSTVV-Antrag · SPD
- 25. Mai 2012Antwort des Magistrats · nach 17 WochenBB 226Sportvereine bei Bewältigung der Bürokratie durch .Bildungspaket. unterstützenMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten und NPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Annahme)