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Sportvereine bei Bewältigung der Bürokratie durch .Bildungspaket. unterstützen

Vorlagentyp: NRSPD
17 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren2 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Begründung

Bürokratie durch "Bildungspaket" unterstützen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, sicherzustellen, - dass den Vorhaltungen und Beschwerden der Antragsteller und der Vereine im Zusammenhang mit "Leistungen für Bildung und Teilhabe" aus dem sogenannten "Bildungspaket" ernsthaft nachgegangen wird; - dass bürokratischer Wildwuchs abgestellt und ein Verfahren gefunden wird, um das begrüßenswerte Ziel des "Bildungspakets" zu erreichen, nämlich Kindern aus allen Einkommensschichten die Teilnahme am Vereinssport zu ermöglichen; - dass Hilfe für Menschen in Notlagen Ehrenamtliche in den Vereinen nicht über das zumutbare Maß belasten. Begründung: Das sogenannte Bildungspaket mit seinen "Leistungen für Bildung und Teilhabe" stellt die Frankfurter Vereine, darunter vor allem auch die Sportvereine vor großenteils unlösbare bürokratische Herausforderungen. Wie der Sportkreis Frankfurt mitteilt, verstehen die meisten Antragsteller - nicht nur aus sprachlichen Gründen - das komplizierte Verfahren nicht. Wegen oft unzureichender Beratung in den Jobcentern müssen die Ehrenamtlichen in den Sportvereinen in sehr vielen Einzelfällen Aufklärung und Beratung übernehmen. Beim Neujahrsempfang der TG Bornheim berichtete z.B. deren Vorsitzender Peter Völker, dass bei der Bearbeitung von "Leistungen für Bildung und Teilhabe" sein Verein mit fünf verschiedenen Ämtern Kontakt aufnehmen müsse, um dann acht verschiedene Leistungsformen zuzuordnen und abzurechnen. Die TG Bornheim sehe sich deshalb gezwungen, einen Mitarbeiter eigens für die Bearbeitung von Leistungen aus dem sog. "Bildungspaket" einzustellen. Die umständliche Abwicklung führt jedoch nicht nur dazu, dass Vereine teilweise ihre Beitragsstruktur ändern müssen, um den Anforderungen der bürokratischen Vorschriften gerecht zu werden, sondern auch dazu, dass die Vereine aufgrund langwieriger und komplizierter Bearbeitung und häufig verspäteter Leistungen der Jobcenter auch erhebliche finanzielle Nachteile haben.

Inhalt

Antrag vom 25.01.2012, NR 215

Betreff: Sportvereine bei Bewältigung der Bürokratie durch "Bildungspaket" unterstützen Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, sicherzustellen, - dass den Vorhaltungen und Beschwerden der Antragsteller und der Vereine im Zusammenhang mit "Leistungen für Bildung und Teilhabe" aus dem sogenannten "Bildungspaket" ernsthaft nachgegangen wird; - dass bürokratischer Wildwuchs abgestellt und ein Verfahren gefunden wird, um das begrüßenswerte Ziel des "Bildungspakets" zu erreichen, nämlich Kindern aus allen Einkommensschichten die Teilnahme am Vereinssport zu ermöglichen; - dass Hilfe für Menschen in Notlagen Ehrenamtliche in den Vereinen nicht über das zumutbare Maß belasten.

Begründung: Das sogenannte Bildungspaket mit seinen "Leistungen für Bildung und Teilhabe" stellt die Frankfurter Vereine, darunter vor allem auch die Sportvereine vor großenteils unlösbare bürokratische Herausforderungen. Wie der Sportkreis Frankfurt mitteilt, verstehen die meisten Antragsteller - nicht nur aus sprachlichen Gründen - das komplizierte Verfahren nicht. Wegen oft unzureichender Beratung in den Jobcentern müssen die Ehrenamtlichen in den Sportvereinen in sehr vielen Einzelfällen Aufklärung und Beratung übernehmen. Beim Neujahrsempfang der TG Bornheim berichtete z.B. deren Vorsitzender Peter Völker, dass bei der Bearbeitung von "Leistungen für Bildung und Teilhabe" sein Verein mit fünf verschiedenen Ämtern Kontakt aufnehmen müsse, um dann acht verschiedene Leistungsformen zuzuordnen und abzurechnen. Die TG Bornheim sehe sich deshalb gezwungen, einen Mitarbeiter eigens für die Bearbeitung von Leistungen aus dem sog. "Bildungspaket" einzustellen. Die umständliche Abwicklung führt jedoch nicht nur dazu, dass Vereine teilweise ihre Beitragsstruktur ändern müssen, um den Anforderungen der bürokratischen Vorschriften gerecht zu werden, sondern auch dazu, dass die Vereine aufgrund langwieriger und komplizierter Bearbeitung und häufig verspäteter Leistungen der Jobcenter auch erhebliche finanzielle Nachteile haben. Bericht des Magistrats vom 25.05.2012, B 226 Zuständige Ausschüsse: Ausschuss für Soziales und Gesundheit Ausschuss für Umwelt und Sport Versandpaket: 01.02.2012

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 25. Januar 2012Sie sind hier
    NRNR 215Sportvereine bei Bewältigung der Bürokratie durch .Bildungspaket. unterstützen
    STVV-Antrag · SPD
  2. 25. Mai 2012Antwort des Magistrats · nach 17 WochenBB 226Sportvereine bei Bewältigung der Bürokratie durch .Bildungspaket. unterstützenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf2 Beratungen
Ausschusses für Umwelt und Sport
Sitzung 7 · 16.02.2012
TO I, TOP 11
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 215 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFreie Wähler
Sonstige:
Piraten (Annahme)NPD (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP und FREIE WÄHLER (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten und NPD (= Annahme)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 7 · 23.02.2012
TO I, TOP 12
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 215 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüne
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFreie WählerPiraten
Sonstige:
NPD (Annahme)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER und Piraten (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Annahme)

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