Die Eröffnung der Neuen Altstadt angemessen feiern
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Karlstraße — 5 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.09.2026.
- Karlsplatz: Zusagen einhalten, Verdrängung vermeiden21.09.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
- Zusätzliche Mülleimer rund um den Karlsplatz15.09.2026 · OM (Anregung an Magistrat (Ortsbeirat))
- Radwegeverbindung Karlstraße auch während Baustellen sichern23.03.2026 · ST (Stellungnahme des Magistrats)
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Neues zu Karlstraße per E-MailBegründung
angemessen feiern Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, die DomRömer GmbH mit der Erarbeitung eines Rahmenkonzepts zur offiziellen und festlichen Eröffnung der Neuen Altstadt zu beauftragen. In die Erarbeitung soll auch die Tourismus+Congress GmbH sowie das Kulturdezernat bezüglich der kulturellen Bausteine des Programms einbezogen werden. Der Stadtverordnetenversammlung ist über das Konzept zu berichten. Das Programm soll möglichst viele Gruppen der Bevölkerung ansprechen, inhaltlich sowohl anspruchsvolle Veranstaltungen wie einen attraktiven festlichen Rahmen anbieten, die unterschiedlichen zentralen Orte unserer Frankfurter Altstadt neu ins Bewusstsein rücken und als verbindende Klammer die Identität Frankfurts im geschichtlichen Wandel beleuchten. Begründung: Anfang 2018 wird mitten im Herzen Frankfurts die neue Altstadt fertiggestellt sein. Das Stadthaus wird als Veranstaltungsort genutzt werden können. In 35 Altstadthäusern werden 200 Menschen in rund 80 Wohnungen ein neues Zuhause finden. Gastronomie, Gewerbe und Handel sind dann zum größten Teil belegt und werden auf rund 30 Erdgeschossflächen zur Belebung der Innenstadt beitragen. Aufgrund der überragenden Bedeutung dieser Häuser, Gassen und Plätze für die Geschichte Frankfurts und Europas und der teilweisen Wiederherstellung nach ihrer Zerstörung soll die neue Altstadt den Bürgerinnen und Bürgern Frankfurts mit angemessenen Einweihungsfeierlichkeiten vorgestellt und übergeben werden. Bausteine dieses Programms könnten sein: - Ein Festakt im Kaisersaal, - Eine Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte (Karmeliterkloster) zur Geschichte Frankfurts und seiner Altstadt, mit dem Angebot einer knapp gehaltenen Informationsbroschüre für die breite Bevölkerung, - Eine Buchedition (breit aufgestellt über die Geschichte des Wiederaufbaus), - Tag der offenen Türen im Stadthaus, - Führungen über den Krönungsweg zu den Häusern besonderer historischer Bedeutung und den in der neuen Altstadt untergebrachten Museen einschließlich eines Audiostreams, - Fest in den Gassen und auf den Plätzen der neuen Altstadt und Vorstellung der Gewerbetreibenden, - Szenische Darstellungen a) auf den Plätzen der neuen Altstadt (Ausschnitte aus dem Ur-Faust Goethes wie sie 1932 bis 1939 von den jüdischen Organisatoren des Neuen Theaters Karlstraße aufgeführt wurden b) im Kaisersaal "Wahl und Krönung" (wie 2006 anlässlich des Jubiläums der Goldenen Bulle aufgeführt) c) ggf. im Kaiserdom kleine wiederholende Konzerte der Dom-Singschule mit Ausschnitten aus Krönungsmusiken. Auch die Einbeziehung junger und lokaler Kunst- und Kulturschaffender mit ihrer Auseinandersetzung zur Neuen Altstadt wäre wünschenswert. Für ein passendes Rahmenprogramm zu ihrer offiziellen Fertigstellung ist ein langer zeitlicher Vorlauf erforderlich (mind. 24 Monate), wenn Ausstellungen und Veranstaltungen konzipiert, Festschriften hergestellt und die dazu nötigen Sponsoren eingeworben werden sollen. Um sicherzustellen, dass auch die Gewerbeflächen weitgehend belegt sind, ist das Programm sinnvollerweise für die Zeit direkt nach der Sommerpause 2018 zu planen.
Inhalt
Antrag vom 19.01.2016, NR 1376
Betreff: Die Eröffnung der Neuen Altstadt angemessen feiern Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: Der Magistrat wird aufgefordert, die DomRömer GmbH mit der Erarbeitung eines Rahmenkonzepts zur offiziellen und festlichen Eröffnung der Neuen Altstadt zu beauftragen. In die Erarbeitung soll auch die Tourismus+Congress GmbH sowie das Kulturdezernat bezüglich der kulturellen Bausteine des Programms einbezogen werden. Der Stadtverordnetenversammlung ist über das Konzept zu berichten. Das Programm soll möglichst viele Gruppen der Bevölkerung ansprechen, inhaltlich sowohl anspruchsvolle Veranstaltungen wie einen attraktiven festlichen Rahmen anbieten, die unterschiedlichen zentralen Orte unserer Frankfurter Altstadt neu ins Bewusstsein rücken und als verbindende Klammer die Identität Frankfurts im geschichtlichen Wandel beleuchten.
Begründung: Anfang 2018 wird mitten im Herzen Frankfurts die neue Altstadt fertiggestellt sein. Das Stadthaus wird als Veranstaltungsort genutzt werden können. In 35 Altstadthäusern werden 200 Menschen in rund 80 Wohnungen ein neues Zuhause finden. Gastronomie, Gewerbe und Handel sind dann zum größten Teil belegt und werden auf rund 30 Erdgeschossflächen zur Belebung der Innenstadt beitragen. Aufgrund der überragenden Bedeutung dieser Häuser, Gassen und Plätze für die Geschichte Frankfurts und Europas und der teilweisen Wiederherstellung nach ihrer Zerstörung soll die neue Altstadt den Bürgerinnen und Bürgern Frankfurts mit angemessenen Einweihungsfeierlichkeiten vorgestellt und übergeben werden. Bausteine dieses Programms könnten sein: - Ein Festakt im Kaisersaal, - Eine Ausstellung im Institut für Stadtgeschichte (Karmeliterkloster) zur Geschichte Frankfurts und seiner Altstadt, mit dem Angebot einer knapp gehaltenen Informationsbroschüre für die breite Bevölkerung, - Eine Buchedition (breit aufgestellt über die Geschichte des Wiederaufbaus), - Tag der offenen Türen im Stadthaus, - Führungen über den Krönungsweg zu den Häusern besonderer historischer Bedeutung und den in der neuen Altstadt untergebrachten Museen einschließlich eines Audiostreams, - Fest in den Gassen und auf den Plätzen der neuen Altstadt und Vorstellung der Gewerbetreibenden, - Szenische Darstellungen a) auf den Plätzen der neuen Altstadt (Ausschnitte aus dem Ur-Faust Goethes wie sie 1932 bis 1939 von den jüdischen Organisatoren des Neuen Theaters Karlstraße aufgeführt wurden b) im Kaisersaal "Wahl und Krönung" (wie 2006 anlässlich des Jubiläums der Goldenen Bulle aufgeführt) c) ggf. im Kaiserdom kleine wiederholende Konzerte der Dom-Singschule mit Ausschnitten aus Krönungsmusiken. Auch die Einbeziehung junger und lokaler Kunst- und Kulturschaffender mit ihrer Auseinandersetzung zur Neuen Altstadt wäre wünschenswert. Für ein passendes Rahmenprogramm zu ihrer offiziellen Fertigstellung ist ein langer zeitlicher Vorlauf erforderlich (mind. 24 Monate), wenn Ausstellungen und Veranstaltungen konzipiert, Festschriften hergestellt und die dazu nötigen Sponsoren eingeworben werden sollen. Um sicherzustellen, dass auch die Gewerbeflächen weitgehend belegt sind, ist das Programm sinnvollerweise für die Zeit direkt nach der Sommerpause 2018 zu planen.Nebenvorlage: Antrag vom 04.02.2016, NR 1386 Antrag vom 10.02.2016, NR 1389 Antrag vom 24.02.2016, NR 1391
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 19. Januar 2016Sie sind hierNRNR 1376Die Eröffnung der Neuen Altstadt angemessen feiernSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 2. September 2016BB 227Die Eröffnung der Neuen Altstadt angemessen feiernMagistratsbericht
- 13. März 2017BB 83Die Eröffnung der Neuen Altstadt angemessen feiernMagistratsbericht
- 25. August 2017BB 273Die Eröffnung der Neuen Altstadt angemessen feiernMagistratsbericht
- 24. November 2017MM 231Ausrichtung der Feierlichkeiten zur offiziellen und festlichen Eröffnung der Neuen Altstadt 2018Magistratsvortrag
- 9. Juli 2018Antwort des Magistrats · nach 129 WochenBB 200Die Eröffnung der Neuen Altstadt angemessen feiernMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Beratungsverlauf4 Beratungen
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (3 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Die Vorlage NR 1376 wird abgelehnt. 2. Die Vorlage NR 1386 wird abgelehnt. 3. Die Vorlage NR 1389 wird abgelehnt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. FDP (= Annahme im Rahmen NR 1389) BFF (= Annahme im Rahmen NR 1386) CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Der Vorsitzende stellt fest, dass die Vorlage NR 1376 keine Mehrheit erhalten hat und somit zunächst abgelehnt ist. zu 2. FDP (= Ablehnung) BFF (= Annahme) CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) zu 3. FDP (= Annahme) BFF (= Ablehnung) CDU, GRÜNE, SPD und LINKE. (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, BFF und FDP gegen LINKE. (= Ablehnung)
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (4 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage NR 1376 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1386 wird abgelehnt. 3. a) Der Ziffer 1. der Vorlage NR 1389 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage NR 1389 wird abgelehnt. 4. Die Vorlage NR 1391 wird abgelehnt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE und SPD gegen LINKE. (= Ablehnung), FDP (= Annahme im Rahmen NR 1389) und BFF (= Annahme im Rahmen NR 1386) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE. und FDP gegen BFF (= Annahme) zu 3. a) CDU, GRÜNE, SPD und FDP gegen LINKE. und BFF (= Ablehnung) b) CDU, GRÜNE, LINKE. und BFF gegen SPD und FDP (= Annahme) zu 4. CDU, GRÜNE, FDP und BFF gegen SPD und LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL (NR 1376, NR 1386 und NR 1389 = Ablehnung) REP und Stv. Dr. Dr. Rahn (NR 1376, NR 1386 und NR 1389 = Annahme) Stv. Krebs (NR 1376 und NR 1386 = Annahme, NR 1389 = Ablehnung)
Ganzen Sammelbeschluss anzeigen (4 Punkte, betrifft überwiegend andere Vorlagen)
1. Der Vorlage NR 1376 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. 2. Die Vorlage NR 1386 wird abgelehnt. 3. a) Der Ziffer 1. der Vorlage NR 1389 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt. b) Die Ziffer 2. der Vorlage NR 1389 wird abgelehnt. 4. Die Vorlage NR 1391 wird abgelehnt.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, SPD, REP, Stv. Dr. Dr. Rahn und Stv. Krebs gegen LINKE. und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) sowie FDP (= Annahme im Rahmen NR 1389) und BFF (= Annahme im Rahmen NR 1386) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP und ÖkoLinX-ARL gegen BFF, REP, Stv. Dr. Dr. Rahn und Stv. Krebs (= Annahme) zu 3. a) CDU, GRÜNE, SPD, FDP, REP und Stv. Dr. Dr. Rahn gegen LINKE., BFF, ÖkoLinX-ARL und Stv. Krebs (= Ablehnung) b) CDU, GRÜNE, LINKE., BFF, ÖkoLinX-ARL und Stv. Krebs gegen SPD, FDP, REP und Stv. Dr. Dr. Rahn (= Annahme) zu 4. CDU, GRÜNE, FDP und BFF gegen SPD und LINKE. (= Annahme)