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Anforderungen an eine Interimsspielstätte und ein "Zentrum der Künste" prüfen

Vorlagentyp: NRFDP
36 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren4 Sitzungen

Zusammenfassung

Der Antrag fordert den Magistrat auf, die Anforderungen an eine Interimsspielstätte sowie an ein "Zentrum der Künste" zu prüfen. Dies ist notwendig, um die Qualität der Aufführungen zu sichern und die finanziellen Belastungen der Stadt zu berücksichtigen. Das erwartete Ergebnis ist eine fundierte Grundlage für die Planung und Umsetzung der kulturellen Einrichtungen.

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Antrag

  1. Der Magistrat soll prüfen und berichten, welche detaillierten Anforderungen Schauspiel und Oper an eine Ausweichspielstätte haben, um die hervorragende Qualität der Aufführungen halten und ihren Angestellten möglichst angenehme Proben- und Arbeitsbedingungen während der Interimsspielzeit bieten zu können.
  2. Der Magistrat soll prüfen und berichten, welche Anforderungen und Erwartungen das Frankfurter LAB (Dresden Frankfurt Dance Company, Ensemble Modern, Hessische Theaterakademie, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Künstlerhaus Mousonturm) an ein "Zentrum der Künste" haben.
  3. Der Magistrat soll seine detaillierten Vorstellungen und Pläne von einem "Zentrum der Künste" und seiner Finanzierung (Stadt/Land) darlegen.

Begründung

Der Presse war zu entnehmen, dass es Überlegungen gibt, das Zoo-Gesellschaftshaus und das bisher dort geplante Kinder- und Jugendtheater als Interimsspielstätte für die Städtischen Bühnen zu nutzen. Es sollte jedoch dringend geprüft werden, welche Anforderungen das Schauspiel und die Oper an eine Ausweichspielstätte generell haben, um weitere Möglichkeiten in Betracht ziehen zu können, die eventuell positive Auswirkungen auf andere Großprojekte haben und finanzielle Einsparungen mit sich bringen könnten. Das ist angesichts der generellen gigantischen finanziellen Belastung, die in den nächsten Jahren auf die Stadt zukommen wird (Neubau Städtische Bühnen, Kinder- und Jugendtheater im Zoo-Gesellschaftshaus, Kulturcampus, ZOOKUNFT 2030+) und die besondere finanzielle Belastung, die durch die Folgen der Corona-Pandemie entstehen wird, dringend notwendig. In diesem Sinne sollte geprüft werden, ob zum Beispiel ein "Zentrum der Künste" − wie es auf dem Kulturcampus entstehen soll − nicht auch als Interimsspielstätte für die Städtischen Bühnen genutzt werden könnte. Positiv könnte sich hier auch die unmittelbare Nähe zum Bockenheimer Depot auswirken. Wenn die Pläne und die Umsetzung für den Bau eines "Zentrums der Künste" in organisatorischer und finanzieller Abstimmung mit dem Land zügig erfolgen könnten, wäre das auch ein Gewinn für die zahlreichen Künstler der freien Szene in Frankfurt. Das Kinder- und Jugendtheater könnte hingegen bei den Planungen für ein neues Gebäude für die Städtischen Bühnen miteinbezogen werden. Die Kosten für die Sanierung des Zoo-Gesellschaftshauses würden somit entfallen. Zudem könnten später vorhandene Kapazitäten des bereits bestehenden Theaterbetriebes (Verwaltung, Maske, Technik, Werkstatt etc.) der Städtischen Bühnen genutzt werden und müssten nicht im Zoo-Gesellschaftshaus als eigenständiger Kostenfaktor für den laufenden Betrieb eines Kinder- und Jugendtheaters angesetzt werden. Das Zoo-Gesellschaftshaus könnte der Zoologischen Gesellschaft für ein "Conservation Center" und weiterhin dem Zoo zur Verfügung gestellt werden. Denn auch die Themen Arten- und Klimaschutz sollten in Frankfurt so schnell wie möglich einen repräsentativen Ort bekommen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 7. April 2020Sie sind hier
    NRNR 1159Anforderungen an eine Interimsspielstätte und ein „Zentrum der Künste“ prüfen
    STVV-Antrag · FDP
  2. 18. Dezember 2020Antwort des Magistrats · nach 36 WochenBB 681Anforderungen an eine Interimsspielstätte und ein „Zentrum der Künste“ prüfenMagistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

NRAntrag in der Stadtverordnetenversammlung

Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.

  1. 1Fraktion bringt Antrag ein
  2. 2Ausschüsse beraten & empfehlen
  3. 3Plenum beschließt
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf4 Beratungen
Haupt- und Finanzausschusses
Sitzung 39 · 05.05.2020
TO I, TOP 40
Zur Kenntnis
Es dient zur Kenntnis, dass der Haupt- und Finanzausschuss die Beratung der Vorlage NR 1159 auf den Kultur- und Freizeitausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Stadtverordnetenversammlung
Sitzung 44 · 07.05.2020
TO II, TOP 23
Zur Kenntnis
Es dient zur Kenntnis, dass der Haupt- und Finanzausschuss die Beratung der Vorlage NR 1159 auf den Kultur- und Freizeitausschuss delegiert hat.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFRAKTIONFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF, FRAKTION und FRANKFURTER

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 39 · 18.05.2020
TO I, TOP 6
Beraten
nicht auf TO Die Vorlage NR 1159 wird dem Magistrat zur Prüfung und Berichterstattung überwiesen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneBFFFrankfurter
Ablehnung:
AfDLinkeFDPFRAKTION
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, BFF und FRANKFURTER gegen AfD, LINKE, FDP und FRAKTION (= Annahme)

Kultur- und Freizeitausschusses
Sitzung 43 · 22.10.2020
TO I, TOP 3
Beraten
nicht auf TO Der Magistrat wird aufgefordert, den Bericht zur Vorlage NR 1159 spätestens in drei Monaten vorzulegen. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneAfDLinkeFDPBFFFrankfurter
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, LINKE., FDP, BFF und FRANKFURTER

Mitdiskutieren

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