Neukonzeption Theaterförderung außerhalb der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt eine Neukonzeption der Theaterförderung außerhalb der Städtischen Bühnen vor, um die Rahmenbedingungen und die ästhetischen Entwicklungen der Theaterlandschaft besser zu unterstützen. Ziel ist es, eine effektive Fördersystematik einzuführen und die Erfahrungen nach zwei Jahren zu evaluieren.
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Thema Kultur verfolgenBeschlussvorschlag
- Der Vorlage M 66 wird in der vorgelegten Fassung zugestimmt.
- Die Vorlage NR 929 wird abgelehnt.
Begründung
Die Theaterlandschaft ist einer fortwährenden Änderung unterworfen, abhängig und zusammenhängend mit den ihr gegebenen Rahmenbedingungen und den ästhetischen und inhaltlichen Entwicklungen jeglicher Kunst. Um dieser Bewegung innerhalb der Strukturen, der Formen und Thematiken gerecht zu werden, bedarf es auch einer steten Weiterentwicklung der Theaterförderung seitens der Stadt und Überprüfung des neuen Fördermodells.
A. Zielsetzung
Auf Basis der grundlegenden Ergebnisse aus dem seitens des Magistrates eingeleiteten partizipativen Verfahren zwischen Akteuren der Frankfurter Theaterszene und dem Kulturamt als magistratsseitig zuständigem Fachamt wurden die "Richtlinien zur Förderung der Darstellenden Künste außerhalb der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main" umfassend überarbeitet, neu gefasst und werden hiermit zur Beschlussfassung vorgelegt.
B. Alternativen
Inhaltlich ist anzumerken, dass die bisherige so genannte "Institutionelle Förderung" auf eine "Zwei-Jahres-Förderung" bzw. "Vier-Jahres-Förderung" umgestellt werden soll.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 14. Januar 2013BB 29Neustrukturierung TheaterförderungMagistratsbericht
- 13. Februar 2013NRNR 522Mehr Transparenz und Flexibilität im Fördersystem der Allgemeinen TheaterförderungSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 21. März 2014Sie sind hierMM 66Neukonzeption Theaterförderung außerhalb der Städtischen Bühnen in Frankfurt am MainMagistratsvortrag
- 10. Juni 2014NRNR 929Transparente Förderstrukturen für die Freie SzeneSTVV-Antrag · ELF_Piraten
- 5. Februar 2016Antwort des Magistrats · nach 160 WochenBB 38Neukonzeption Theaterförderung außerhalb der Städtischen Bühnen in Frankfurt am MainMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Beratungsverlauf5 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, FDP, FREIE WÄHLER und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, SPD, LINKE., FDP, FREIE WÄHLER, ELF Piraten und RÖMER
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP und RÖMER gegen LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 929); SPD (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) zu 2. CDU, GRÜNE und FDP gegen LINKE. (= Annahme) sowie RÖMER (= Prüfung und Berichterstattung); SPD (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FREIE WÄHLER (M 66 und NR 929 = Ablehnung) ELF Piraten (M 66 = Annahme im Rahmen NR 929, NR 929 = Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu 1. CDU, GRÜNE, FDP und RÖMER gegen SPD und FREIE WÄHLER (= Ablehnung) sowie LINKE. und ELF Piraten (= Annahme im Rahmen NR 929) zu 2. CDU, GRÜNE, SPD, FDP und FREIE WÄHLER gegen LINKE. und ELF Piraten (= Annahme) sowie RÖMER (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ARL, NPD und REP (M 66 und NR 929 = Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: zu 1. CDU und GRÜNE gegen SPD und ÖkoLinX-ARL (= Ablehnung) sowie LINKE. und ELF Piraten (= Annahme im Rahmen NR 929) zu 2. zu a) CDU, GRÜNE, SPD und ÖkoLinX-ARL gegen LINKE. und ELF Piraten (= Annahme) FDP, FREIE WÄHLER, RÖMER, NPD und REP haben an der Abstimmung über die Vorlagen M 66 und NR 929 nicht teilgenommen.