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Der sehr große Zuschnitt der Gruppenräume in Frankfurter Kindertagesstätten wird mit dem Anspruch begründet, die Gebäude

Vorlagentyp: F
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Frage vom 25.05.2012, F 460 Der sehr große Zuschnitt der Gruppenräume in Frankfurter Kindertagesstätten wird mit dem Anspruch begründet, die Gebäude flexibel nutzen zu können - etwa wenn sich die Bevölkerungszusammensetzung in einem Stadtteil ändert. Um die Gebäude bei Bedarf umwidmen zu können, wird kein Unterschied zwischen Kindergarten- und Krippengruppen gemacht. In anderen Städten sind die Räume für unter Dreijährige hingegen oftmals deutlich kleiner. Daher frage ich den Magistrat: Ist es tatsächlich notwendig, jede Kita so flexibel zu bauen, dass man theoretisch von reiner U 3-Betreuung auf reine Kindergarten-Betreuung umstellen kann, oder würde es nicht ausreichen, eine bestimmte Anzahl von Kitas pro Stadtteil nach diesen Maßstäben zu bauen?

Antwort des Magistrats: Der Ausbau der Kinderbetreuung in Frankfurt am Main findet über drei Instrumente statt: - Errichtung von Kita-Neubauten durch die Stadt Frankfurt am Main, und Ausschreibung im Rahmen von Betriebsträgerschaften - Maßnahmen im Frankfurter Sofortprogramm Kinderbetreuung, Anmietung von bestehenden Liegenschaften insbesondere Büro-/Gewerberäume und Umwandlung in Kindertageseinrichtungen - Erweiterung von Kindertageseinrichtungen im Trägereigentum im Bestand, insbesondere bei kirchlichen Einrichtungen und beim städtischen Träger - Betrieb 48/Kita Frankfurt. Den größten Anteil beim Ausbau haben die Maßnahmen im Sofortprogramm, für 2012/2013 allein circa 1.600 Plätze im Bereich der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren. Diese Maßnahmen eignen sich allerdings in den wenigsten Fällen für flexible Nutzungen. Der Anteil der Kita-Neubauten am Gesamtausbau ist dagegen weniger umfänglich, für 2012/2013 circa 900 Plätze im Bereich der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren. Da in den bestehenden circa 660 Kindertageseinrichtungen in Frankfurt am Main eine flexible Nutzung oft ausgeschlossen ist, teilweise niedrigere Raumstandards aus den vergangenen 50 Jahren, und auch bei den Maßnahmen im Sofortprogramm diese Flexibilität nicht vorhanden ist, werden gerade die Neubauten dazu gebraucht, um in Zukunft flexible Nutzungen umzusetzen. Die im Neubaubereich geplanten 15 neuen reinen Krippenstandorte mit jeweils 5 bis 6 Gruppen sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt und sollen den Bedarf nicht nur für einen einzelnen Stadtteil, sondern oft auch für angrenzende Regionen abdecken, zum Beispiel Standort Praunheim - Ebelfeldschule für die Stadtteile Praunheim, Hausen und Rödelheim, oder der Standort Ginnheim - Immermannstrasse für die Stadtteile Ginnheim, Eschersheim und Dorn-busch. Nur in einem einzigen Fall befinden sich zwei Standorte in einem Stadtteil, in Eckenheim Nord -Niederbornstraße - und Eckenheim Süd - Feuerwehrstraße. In diesem Fall ist der Versorgungsauftrag für die Krippe Eckenheim Nord so definiert, dass die Bedarfe aus den Stadtteilen Eckenheim, Preungesheim und Berkersheim abgedeckt werden sollen. Die Krippe Eckenheim Süd soll dagegen den Bedarf aus den angrenzenden Neubaugebieten, Frankfurter Bogen, New Betts, New Atterberry und Gießener Strasse, mit abdecken. Das heißt, es ist tatsächlich notwendig die Kita-Neubauten so flexibel wie geplant zu bauen, da sie nur einen Teil des Gesamtausbaus in der Kindertagesbetreuung darstellen, aber am ehesten für eine flexible Nutzung geeignet sind. Antragstellende Person(en): Stadtv. Stefan Freiherr von Wangenheim

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. Mai 2012 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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