Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.03 Integration und Antidiskriminierung
Zusammenfassung
Der Antrag sieht die Unterstützung des Projektes "BusStop" mit jährlich 5.000,- € im Haushalt 2020/2021 vor. Ziel ist es, die erfolgreiche Arbeit gegen Fremdenfeindlichkeit in Höchst und ganz Frankfurt fortzusetzen. Dies soll durch ein kreatives, multikulturelles Projekt geschehen.
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Das Projekt "BusStop" wird im Haushalt 2020/2021 mit jährlich 5.000,- € unterstützt, um seine erfolgreiche Arbeit in Höchst und künftig auch in ganz Frankfurt weiterführen zu können. Die Federführung des Projektes übernimmt das Amt für Multikulturelle Angelegenheiten und erhält dazu die erforderlichen Mittel. Sofern die Mittelverwendung nicht vollständig im laufenden Haushaltsjahr erfolgt, ist ein Budgetübertrag möglich. Eine Verwendung der Mittel für andere Zwecke ist nicht zulässig. Über die Ausführung dieses Beschlusses ist der Stadtverordnetenversammlung binnen sechs Monaten zu berichten.
Begründung
Das Projekt "BusStop" ist eine Kooperation zwischen PakBann e.V. "Deutsch-Pakistanische-Begegnungen", der Stadtteilinitiative Bunter Tisch - Höchst Miteinander und dem Begegnungs- und Servicezentrum Höchst des Frankfurter Verbandes. Ehrenamtlich engagieren sich hier Menschen in einem Theaterprojekt gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Die Idee dazu entstand 2016, als in den täglichen Schlagzeilen Meldungen über Fremdenfeindlichkeit zunahmen, die sich auf der Straße, im Alltäglichen ereignen. In von den Beteiligten selbst verfassten Szenen werden Vorurteile und Alltagsrassismus thematisiert, wie sie sich z. B. an einer Bushaltestelle zutragen. Das erste Programm hatte 2017 Premiere im Kulturkeller Höchst. Mehrere Aufführungen folgten und fanden großen Zuspruch sowohl beim Publikum wie auch im Echo der Öffentlichkeit. BusStop 2 hatte Premiere am 26. Oktober 2019, anschließend erfolgten noch 3 weitere Aufführungen mit wiederum großem Zuspruch. Die Aktiven möchten gerne ihre sehr gute Arbeit in Höchst und darüber hinaus auch in ganz Frankfurt weiterführen. Ein absolut unterstützungswürdiges Unterfangen, durch ein kreatives, multikulturelles Projekt, der zunehmenden alltäglichen Fremdenfeindlichkeit zu begegnen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 21. Februar 2020Sie sind hierEE 6Produktbereich: 10 Wahlen und übergeordnete Angelegenheiten Produktgruppe: 10.03 Integration und Antidiskriminierung Unterstützung des Projektes „BusStop“ gegen zunehmende alltägliche FremdenfeindlichkeitEtatantrag · CDU, SPD, GRÜNE
- 12. Oktober 2020Antwort des Magistrats · nach 33 WochenBB 568Unterstützung des Projektes „BusStop“ gegen zunehmende alltägliche FremdenfeindlichkeitMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Antrag zur Änderung des Haushaltsplans — um Mittel zu verschieben oder zusätzlich einzuplanen. Etatanträge werden in den Haushaltsberatungen der Stadtverordnetenversammlung behandelt.
- 1Fraktion bringt Etatantrag ein
- 2Haushaltsberatungen
- 3Plenum beschließt den Haushalt
10.03 Integration und Antidiskriminierung
Ausgaben 2025: 20 Mio € · im Antragsjahr 2020 9 Mio € — preisbereinigt +88 % bis heute
Der Topf steht im Titel des Antrags. Er zeigt, worüber verhandelt wird — nicht, was der Antrag selbst kostet.