Klimaschutz in Frankfurt Klimaschutzstadtplan für Frankfurt
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Bericht des Magistrats vom 02.10.2009, B 861
Betreff:
Klimaschutz in Frankfurt Klimaschutzstadtplan für Frankfurt
Vorgang:
l. Beschl. d. Stv.-V. vom 03.05.2007, § 1806
- NR 338 CDU und GRÜNE, NR 402 GRÜNE, l. B 212/09 -
Der Magistrat legt hiermit einen zusammenfassenden Bericht vor:
Zu § 1658: Der Stadtverordnetenversammlung wurde eine aktualisierte Energie- und CO2-Bilanz vorgelegt. Es wurde ein aktualisiertes Energie- und Klimaschutzkonzept mit Maßnahmenplan für Frankfurt am Main entwickelt, dessen Entwurf der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt wurde. Die mit den Projektpartnern abgestimmte Version wird der Stadtverordnetenversammlung als Magistratsvortrag vorgelegt.
Bei der Erstellung des Konzepts wurden Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Organisationen und Verbände im Rahmen der Forumsveranstaltungen der "Lokalen Energie Initiative Frankfurt“ LEIF einbezogen und beteiligt.
Im Rahmen der Bauleitplanung und von Bauprojekten in Frankfurt wendet sich das Energiereferat gezielt an die Bauträger, um eine energiesparende Bauweise und eine energieeffiziente Versorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbaren Energien zu erreichen.
Bei den Architekturwettbewerben, die die Stadt Frankfurt für eigene Gebäude ausschreibt, sind die "Leitlinien für wirtschaftliches Bauen“ des Hochbauamtes einzuhalten. Diese sehen die Passivhausbauweise als Regelfall vor. Im Rahmen des Wettbewerbs wird die Einhaltung dieser Richtlinien geprüft. Der Hochhausrahmenplan sieht die Einhaltung eines Primärenergiekennwertes von 150 kWh/m2 vor. Ohnehin wurden die generell einzuhaltenden Vorschriften durch die Novelle der Energiesparverordnung zum 1. 10. 2009 und das Inkrafttreten Erneuerbare-Wärme-Gesetzes in Richtung auf geringeren Energieverbrauch und eine stärkere Nutzung erneuerbarer Energien geändert.
Zu § 1806: Das Energiereferat hat im Juni 2008 den Klimaschutzstadtplan ins Internet gestellt und im Juni 2009 aktualisiert. Insgesamt sind über 1000 Objekte (Passivhäuser, Blockheizkraftwerke, Solaranlagen, Biomasseanlagen) mit Zusatzinformationen abrufbar, soweit die Eigentümer der Anlagen dem zugestimmt haben.
Das Energiereferat führt regelmäßig zu verschiedenen Anlässen ("Tag der erneuerbaren Energien“, "Route der Industriekultur“ usw.) Führungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger zu Projekten des Klimaschutzes in Frankfurt durch. Des Weiteren wurden mehrere Führungen für ausländische Delegationen von Ministerien, Stadträten und Fachplanern u. a. aus China, Japan, Frankreich, Belgien sowie verschiedenen osteuropäischen Ländern zu den Themen energiesparende Hochhäuser, Passivhausbauweise und Blockheizkraftwerke durchgeführt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Februar 2007NRNR 338Klimaschutz in FrankfurtSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 30. März 2007NRNR 402Klimaschutzstadtplan für FrankfurtSTVV-Antrag · GRÜNE
- 7. Juli 2008BB 419Klimaschutz in Frankfurt Klimaschutzstadtplan für FrankfurtMagistratsbericht
- 19. Dezember 2008BB 865Klimaschutz in Frankfurt Klimaschutzstadtplan für FrankfurtMagistratsbericht
- 3. April 2009BB 212Klimaschutz in Frankfurt Klimaschutzstadtplan für FrankfurtMagistratsbericht
- 2. Oktober 2009Sie sind hierBB 861Klimaschutz in Frankfurt Klimaschutzstadtplan für FrankfurtMagistratsbericht
- 30. Oktober 2009MM 214Energie- und Klimaschutzkonzept für die Stadt Frankfurt am MainMagistratsvortrag
- 4. März 2011BB 124Klimaschutz in FrankfurtMagistratsbericht
- 28. August 2020Antwort des Magistrats · nach 705 WochenBB 436Klimaschutz in FrankfurtMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.
- 1Magistrat legt Bericht vor
- 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: FAG und NPD (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler Sonstige Voten/Protokollerklärung: NPD (= Kenntnis)