Energie- und Klimaschutzkonzept für die Stadt Frankfurt am Main
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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Vortrag des Magistrats vom 30.10.2009, M 214
Betreff: Energie- und Klimaschutzkonzept für die Stadt Frankfurt am Main Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 29.03.2007, § 1658 (NR 338)
- Die Stadtverordnetenversammlung stimmt dem Energie- und Klimaschutzkonzept für die Stadt Frankfurt am Main zu. Der Magistrat wird aufgefordert die Maßnahmen aus dem Maßnahmenplan umzusetzen.
- Die erforderlichen Mittel sind in den kommenden Jahren an den im Maßnahmenplan skizzierten Mittelbedarf anzupassen. Begründung: Die internationalen Daten zur Entwicklung der CO2-Emissionen sind dramatisch. Der dadurch bedingte Temperaturanstieg um durchschnittlich 2°C in den nächsten 100 Jahren, gilt als wahrscheinlich (IPCC Bericht 2007). Die Klimaerwärmung wirkt sich schon jetzt durch eine Häufung extremer Wetterereignisse auch hier in Frankfurt aus. Die im Klimaschutzkonzept enthaltene CO2-Bilanz für Frankfurt zeigt nur eine geringe Reduktion der emittierten Treibhausgase. In den Jahren 1987 bis 2005 sind die energiebedingten CO2-Emissionen in Frankfurt um 6 %, d.h. 416.000 Tonnen zurück gegangen. Um die Klimaerwärmung einzudämmen, sind höhere Reduktionen erforderlich. Deshalb hat sich die Stadt Frankfurt am Main als Klimabündnis Gründungsmitglied und Mitglied im Konvent der Bürgermeister Europas zu weitreichenden Reduktionszielen verpflichtet. Konkret bedeutet dies eine Verminderung der Treibhausgasemissionen alle 5 Jahre um 10 % - oder 140.000 Tonnen pro Jahr. Damit kann die Kommune ihrer im Grundgesetz festgelegten Verpflichtung zur Daseinsvorsorge gerecht werden. Mit dem Klimaschutzkonzept liegt nun ein Maßnahmenplan vor, mit dem das Klimabündnisziel erreicht werden könnte. Diesen gilt es nun umzusetzen. Anlage 1 (ca. 1,4 MB)
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 22. Februar 2007NRNR 338Klimaschutz in FrankfurtSTVV-Antrag · CDU, GRÜNE
- 7. Juli 2008BB 419Klimaschutz in Frankfurt Klimaschutzstadtplan für FrankfurtMagistratsbericht
- 19. Dezember 2008BB 865Klimaschutz in Frankfurt Klimaschutzstadtplan für FrankfurtMagistratsbericht
- 3. April 2009BB 212Klimaschutz in Frankfurt Klimaschutzstadtplan für FrankfurtMagistratsbericht
- 2. Oktober 2009BB 861Klimaschutz in Frankfurt Klimaschutzstadtplan für FrankfurtMagistratsbericht
- 30. Oktober 2009Sie sind hierMM 214Energie- und Klimaschutzkonzept für die Stadt Frankfurt am MainMagistratsvortrag
- 4. März 2011Antwort des Magistrats · nach 210 WochenBB 124Klimaschutz in FrankfurtMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: SPD, LINKE. und FAG; Freie Wähler (= Enthaltung) CDU und GRÜNE (= Votum im Haupt- und Finanzausschuss) Sonstige Voten/Protokollerklärung: FDP (= Annahme) REP (= Ablehnung) NPD (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler zu b) CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE. und FAG (= Annahme ohne Zusatz); Freie Wähler (= Enthaltung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP (= Annahme) NPD (= Enthaltung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und Freie Wähler zu b) CDU, GRÜNE und FDP gegen SPD, LINKE., FAG und REP (= Annahme ohne Zusatz); Freie Wähler und NPD (= Enthaltung)