Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Modernisierung der Wohnsiedlung Heinrich-Stahl-Straße durch die Wohnheim.GmbH

Vorlagentyp: B
10 Wochen bis zur Antwort2 Stationen im Verfahren3 Sitzungen
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängiges Bürgerprojekt seit 2010. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Wohnen verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 10.11.2008, B 703

Betreff: Modernisierung der Wohnsiedlung Heinrich-Stahl-Straße durch die Wohnheim GmbH Vorgang: A 649 LINKE. Die ABG Frankfurt Holding GmbH bzw. Wohnheim GmbH hat als Eigentümerin der Liegenschaften in der Heinrich-Stahl-Straße zu der o.a. Anfrage wie folgt Stellung genommen:

Zu 1: Der Bauzeitenplan hatte vorgesehen, dass in den Blöcken 2-6 und 8-12 gleichzeitig gearbeitet werden sollte. Ein Zeitversatz ergab sich lediglich aus den nacheinander folgenden Wohnungssträngen. Die Arbeiten wurden im

  1. Quartal 2007 mit der Vorrüstung der Heizungsleitungen im Keller begonnen. Im
  2. Quartal 2007 wurden die Heizungsleitungen und Heizkörper in den Wohnungen installiert. Ab dem
  3. Quartal 2007 begannen die Sanierungsarbeiten in den Wohnungen, sprich Strangsanierung, Erneuerung der Bäder und Ertüchtigung der elektrischen Leitungen einschließlich der Nebenarbeiten (Putz-, Maler-, Fliesen- und Bodenbelagsarbeiten). Die Fassaden- und Dacharbeiten liefen parallel zu den Innenarbeiten. Verzögerungen gab es, weil bei verschiedenen Gewerken keine oder inakzeptable Angebote für die Ausführung abgegeben wurden. Das führte in der Folge zu einem gestörten Bauablauf. Ebenfalls durften die Fassadenarbeiten erst nach intensiver Abstimmung mit dem Denkmalamt ausgeführt werden. So wurde beispielsweise die Farbe der Steine an der Giebelseite vom Denkmalamt nicht akzeptiert und ein vollständig neuer Brand der Ziegelsteine musste hergestellt werden. Ein weiterer Grund für Verzögerungen war die hohe Zahl an Umsetzern. Vollmodernisierungen finden in der Regel im bewohnten Zustand statt. Nur in einzelnen Härtefällen wird für eine temporäre Umsetzung der Bewohner gesorgt. Im Fall der Heinrich-Stahl-Straße wollten ca. 90% der Bewohner umgesetzt werden. Ein Wunsch der verständlich ist, der jedoch im Vorfeld nicht formuliert wurde und deshalb im Zeitplan nicht berücksichtigt war. Der mit Suche, Zuweisung und Umzug in die Ersatzwohnung verbundene Aufwand ist enorm und zeitintensiv. Aktuell müssen noch die Fenster in den Treppenhäusern eingebaut werden. Danach kann die Fassade und das Treppenhaus fertig gestellt und das Gerüst abgebaut werden. Die Arbeiten an den Blöcken 2-6 und 8-12 werden bis Ende Oktober 2008 abgeschlossen sein. Dadurch ergibt sich eine Gesamtbauzeit von 18 Monaten, in der die Beteiligten mehr oder weniger betroffen waren. Von den Arbeiten waren nicht alle Bewohner über die gesamte Zeit betroffen, da in den Wohnungen zeitversetzt gearbeitet wurde. Bei Berücksichtigung des Umfanges der Arbeiten und dem erforderlichen Abstimmungsbedarf mit dem Denkmalamt ist die Bauzeit als normal anzusehen. Vergleichbare Objekte wie beispielsweise die Wegscheidestraße 46-50 und 52-56 haben ebenfalls eine Gesamtbauzeit von 18 Monaten. Zu 2: Die Anfragen wurden jeweils beantwortet. Lösungsvorschläge konnten teilweise nicht berücksichtigt werden, weil es Vereinbarungen mit dem Denkmalamt und vertragliche Verpflichtungen mit den ausführenden Firmen gibt. Eine Zusammenarbeit mit der Mieterinitiative ist nur bedingt möglich. Die Verpflichtungen gründen aus den Mietverträgen mit den Bewohnern, so dass Dritte als deren Vertreter nicht anerkannt werden können. Zu 3: Die Mehrkosten werden aufgrund der Denkmalschutzauflagen auf ca. 35% geschätzt. Bei einer Bausumme von ca. 1,97 Mio. € sind dies ca. 700.000,00 €. Die genauen Beträge können erst nach Abrechnung der Maßnahme benannt werden. Öffentliche Zuschüsse wurden nicht gewährt. Zu 4: Die Vorgaben der ENEV werden in vollem Umfang eingehalten. Zur Finanzierung der Maßnahme sind KfW Darlehen in Anspruch genommen worden. Dazu muss die Wohnheim GmbH die Vorgaben der ENEV sogar um 40% unterschreiten. Zu 5: Der Grund hierfür war die beschriebene Problematik der Giebelseite und dass die Verträge mit den Firmen für die wesentlichen Gewerke nicht zustande gekommen sind (s. zu 1). Insgesamt ist die Unzufriedenheit der Bewohner nachvollziehbar. Eine Vollmodernisierung stellt eine besondere Belastung der Anwohner dar. Die beauftragte Projektleitung hat nicht immer mit dem nötigen Einfühlungsvermögen auf die Vorwürfe und Bedürfnisse der Beteiligten reagiert. Vor allem im Bereich Koordinierung der ausführenden Firmen und Informationen gegenüber den Bewohnern gab es Defizite. Daraus wurden Konsequenzen gezogen und für die weiteren Arbeiten eine neue Projektleitung bestimmt. Die betroffenen Bewohner werden in einer Mieterversammlung über den weiteren Ablauf informiert.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 3. September 2008AA 649Modernisierung der Wohnsiedlung Heinrich-Stahl-Straße durch die Wohnheim GmbHSTVV-Anfrage · LINKE.
  2. 10. November 2008Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 10 Wochen
    BB 703Modernisierung der Wohnsiedlung Heinrich-Stahl-Straße durch die Wohnheim.GmbH
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf3 Beratungen
OBR 6
Sitzung 28 · 02.12.2008
TO I, TOP 61
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 703 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 27 · 19.01.2009
TO I, TOP 41
Beraten
nicht auf TO Die Beratung der Vorlage B 703 wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF

Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau
Sitzung 28 · 16.02.2009
TO I, TOP 64
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 703 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneLinkeFDPFAGBFF
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung
Alle verknüpften Vorlagen