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- Schlechter Schulstart für immer mehr Kinder in Frankfurt - Einrichtung eines Schulmaterialfonds - Übernahme der Kosten für die Unterrichtsmaterialien in den…

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- Schlechter Schulstart für immer mehr Kinder in Frankfurt - Einrichtung eines Schulmaterialfonds - Übernahme der Kosten für die Unterrichtsmaterialien in den öffentlichen Schulen im Nordend - Bekämpfung der Kinderarmut - Schulmittelfonds einrichten - Sch

Vorlagentyp: B
50 Wochen bis zur Antwort9 Stationen im Verfahren21 Sitzungen

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Bericht des Magistrats vom 21.07.2008, B 440

Betreff: - Schlechter Schulstart für immer mehr Kinder in Frankfurt - Einrichtung eines Schulmaterialfonds - Übernahme der Kosten für die Unterrichtsmaterialien in den öffentlichen Schulen im Nordend - Bekämpfung der Kinderarmut - Schulmittelfonds einrichten - Schulmittelfonds einrichten - Lernmittelfreiheit realisieren - Einrichtung eines kommunalen Schulfonds Vorgang: Beschl. d. Stv.-V. vom 28.02.2008, § 3526 - NR 586 und E 113 LINKE., E 76 SPD, E 175 FAG, OA 486 OBR 1, EA 66 OBR 3 - Prüfung eines Fonds für Schulmaterialien Innerhalb des Schuljahres 07/08 gab es insbesondere aus den Grundschulen gehäuft Meldungen über fehlende Ausrüstung der Kinder im Bereich der Schulmittel, so dass ein tatsächlicher Bedarf konstatiert werden kann, der im Folgenden noch quantifiziert wird. Zwar umfassen die Regelsätze des SGB II und SGB XII auch Kosten für Lernmittel - für Kinder bis zum 14.Lebensjahr monatlich 10, 92 € bzw. für Kinder ab 14 Jahren 14,56 € pro Monat- aber vor dem Hintergrund der ständig steigenden Preise ( Lebensmittel, Fahrkosten, Energie ) und der insgesamt knapp bemessenen Höhe der Regelleistungen , stehen den Schulkindern diese Beträge zur Anschaffung von Schulmitteln häufig tatsächlich nicht zur Verfügung. Die Bezifferung der mit der Anregung verbundenen Kosten ist überschlägig möglich. In Frankfurt am Main lebten nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2007 rund 17.500 Kinder in der Altersgruppe 6 bis 15 Jahren von SGB II . Ergänzt um die 400 Schulkinder im Leistungsbezug von SGB XII bzw. AsylblG im Jahr 2007, ergibt sich pro Schuljahr folgende Berechnung: Bei einer möglichen jährlichen freiwilligen Leistung von 50 € für 17.761 hilfebedürftige Schulkinder entstehen Kosten in Höhe von 888.050 Euro. In Anbetracht einer noch genau zu beziffernden Zahl von Kindern mit ungesichertem Aufenthaltsstatus bzw. von Kindern aus illegalen Familien ist insgesamt von ca. 20.000 Kindern auszugehen und damit von jährlichen Kosten in Höhe von 1 Million Euro. Eine entsprechende Zahlung wäre ein freiwilliger kommunaler Beitrag zur Armutsprävention und würde allen Kindern die notwendige Ausrüstung mit Schulmaterialien zu Teil werden lassen. Regelung für Kinder mit ungeklärten Aufenthaltsstatus Eine gesonderte unbürokratische Regelung für Kinder aus Familien mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus ist notwendig. Nicht alle Kinder und Familien stehen im Leistungsbezug nach SGB II, SGB XII oder dem AsylblG sondern leben ohne Existenzgrundlage oder Alimentation in Frankfurt. Für diesen Personenkreis sollte in vertraulichen Beratungskontexten die Möglichkeit geschaffen werden, Zugang zu dieser freiwilligen Leistung zu erhalten. Für ganz besondere Härtefälle und Einzelpersonen steht der Kindernotfond des Frankfurter Kinderbüros zur Verfügung. Der Fond wird aus Spenden Frankfurter Bürger gespeist und hat ca. 35.000 € pro Kalenderjahr zur Verfügung. Hier werden im Schwerpunkt Gelder für Fahrkarten, Ferienfreizeiten, Lebensmittel und Schulmaterialien bereitgestellt. Seit der Einführung von Hartz IV am 1.01.05 hat sich die Nachfragefrequenz dramatisch erhöht. Die Kapazität des Kindernotfonds reicht bei weitem nicht zur Alimentierung größerer Personengruppen aus. Kommunaler Vergleich In der für den Bericht zur Verfügung stehenden Zeit war eine bundesweite Umfrage bezüglich einer vergleichbaren Praxis in anderen Kommunen nicht möglich. Eine entsprechende Recherche wird durch das Dezernat II sichergestellt. Im Nachgang zur Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses am 28.04.08 zum Thema Kinderarmut richtet das Dezernat VIII eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe ein. Im November 2008 sollen erste Ergebnisse im Jugendhilfeausschuss präsentiert, diskutiert und geprüft werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Verfahrensverlauf

Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.

  1. 4. August 2007OFOF 326/1Einrichtung eines SchulmaterialfondsOrtsbeiratsantrag · LINKE.
  2. 22. August 2007NRNR 586Schlechter Schulstart für immer mehr Kinder in FrankfurtSTVV-Antrag · LINKE.
  3. 18. September 2007OAOA 486Einrichtung eines SchulmaterialfondsAnregung
  4. 22. November 2007OFOF 366/3Haushalt 2008 Übernahme der Kosten für die Lernmittel in den öffentlichen Schulen im NordendOrtsbeiratsantrag · LINKE.
  5. 29. November 2007EAEA 66Haushalt 2008 Produktbereiche: 18 Soziales sowie 20 Bildung Produktgruppen: 18.01 Leistungen des Jugend- und Sozialamtes sowie 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädagogische Aufgaben Übernahme der Kosten für die Unterrichtsmaterialien in den öffentlichen SchuEtatanregung
  6. 18. Januar 2008EE 113Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Schulmittelfonds einrichten - Lernmittelfreiheit realisierenEtatantrag · LINKE.
  7. 21. Januar 2008EE 175Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement/pädag. Aufgaben Einrichtung eines kommunalen SchulfondsEtatantrag · FAG
  8. 24. Januar 2008EE 76Produktbereich: 20 Bildung Produktgruppe: 20.01 Schulbetriebsmanagement und pädagogische Aufgaben Bekämpfung der Kinderarmut - Schulmittelfonds einrichtenEtatantrag · SPD
  9. 21. Juli 2008Sie sind hierAntwort des Magistrats · nach 50 Wochen
    BB 440- Schlechter Schulstart für immer mehr Kinder in Frankfurt - Einrichtung eines Schulmaterialfonds - Übernahme der Kosten für die Unterrichtsmaterialien in den öffentlichen Schulen im Nordend - Bekämpfung der Kinderarmut - Schulmittelfonds einrichten - Sch
    Magistratsbericht

Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.

Was bedeutet diese Vorlage?

BBericht des Magistrats

Ein Informationsbericht des Magistrats an die Stadtverordnetenversammlung — etwa als Antwort auf eine Anregung oder als Zwischenbericht. Die Stadtverordnetenversammlung nimmt ihn zur Kenntnis, weist ihn zurück oder fordert einen Folgebericht. Es ist keine Sachentscheidung.

  1. 1Magistrat legt Bericht vor
  2. 2Stadtverordnetenversammlung nimmt zur Kenntnis
Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert
Beratungsverlauf21 Beratungen
KAV
Sitzung 28 · 04.08.2008
TO II, TOP 42
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 2
Sitzung 25 · 11.08.2008
TO I, TOP 53
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 10
Sitzung 25 · 12.08.2008
TO II, TOP 34
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 16
Sitzung 24 · 12.08.2008
TO I, TOP 39
Beraten
a) Die Beratung des Tagesordnungspunktes wird bis zur nächsten turnusmäßigen Sitzung zurückgestellt. b) Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, die Vorlage B 440 ebenfalls zurückzustellen.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 13
Sitzung 24 · 12.08.2008
TO I, TOP 19
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 4
Sitzung 24 · 12.08.2008
TO II, TOP 22
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Ablehnung:
Linke
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen LINKE. (= Zurückweisung)

OBR 6
Sitzung 25 · 12.08.2008
TO I, TOP 81
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 7
Sitzung 25 · 12.08.2008
TO II, TOP 20
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 1
Sitzung 26 · 12.08.2008
TO I, TOP 52
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 3
Sitzung 25 · 14.08.2008
TO II, TOP 32
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 8
Sitzung 24 · 14.08.2008
TO I, TOP 47
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 12
Sitzung 24 · 15.08.2008
TO I, TOP 24
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 5
Sitzung 25 · 15.08.2008
TO I, TOP 68
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDP
Ablehnung:
FAGLinke
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE und FDP gegen FAG und LINKE. (= Zurückweisung)

OBR 15
Sitzung 24 · 15.08.2008
TO I, TOP 26
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 14
Sitzung 24 · 18.08.2008
TO I, TOP 18
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 11
Sitzung 23 · 18.08.2008
TO II, TOP 22
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

OBR 9
Sitzung 23 · 21.08.2008
TO II, TOP 23
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUSPDGrüneFDPBFFFraktionslos
Sonstige:
Linke (Kenntnis als Zwischenbericht)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, FDP, BFF und fraktionslos; LINKE. (= Kenntnis als Zwischenbericht)

Jugendhilfeausschusses
Sitzung 20 · 02.09.2008
TO I, TOP 17
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient als Zwischenbericht zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

OBR 16
Sitzung 25 · 09.09.2008
TO I, TOP 23
Zur Kenntnis
Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis.

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
Alle
Abstimmung im Original

Abstimmung: Einstimmige Annahme

Ausschusses für Bildung und Integration
Sitzung 25 · 27.10.2008
TO I, TOP 20
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneBFF
Ablehnung:
SPDLinkeFDPFAG
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE und BFF gegen SPD, LINKE. und FDP (= Kenntnis als Zwischenbericht) sowie FAG (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)

Ausschusses für Soziales und Gesundheit
Sitzung 25 · 30.10.2008
TO I, TOP 15
Zur Kenntnis
nicht auf TO Die Vorlage B 440 dient zur Kenntnis. (Ermächtigung gemäß § 12 GOS)

Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.

Zustimmung:
CDUGrüneFDPBFF
Ablehnung:
SPDLinkeFAG
Sonstige:
REP (Kenntnis)NPD (Kenntnis)
Abstimmung im Original

Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und BFF gegen SPD und LINKE. (= Kenntnis als Zwischenbericht, da eine Berichterstattung zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppe erwünscht ist) sowie FAG (= Zurückweisung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Kenntnis)

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