Einrichtung eines Schulmaterialfonds
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Thema Schulen und Bildung verfolgenInhalt
Anregung vom 18.09.2007, OA 486 entstanden aus Vorlage: OF 326/1 vom 04.08.2007
Betreff: Einrichtung eines Schulmaterialfonds Vorgang: Zwischenbescheid des Magistrats vom 23.05.2008 Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen: a) Der Magistrat wird aufgefordert, die Einrichtung eines Fonds für Schulmaterialien zu prüfen. b) Der Magistrat wird aufgefordert darzustellen, wie die Einrichtung eines Schulmaterialfonds für bedürftige Familien mit schulpflichtigen Kindern möglichst noch zum Schuljahr 2007/2008 im Herbst 2007 erfolgen kann. Zum Bezug von Leistungen aus diesem Schulmaterialfonds soll folgender Personenkreis anspruchsberechtigt sein: Empfänger von
- Arbeitslosengeld II,
- Sozialgeld,
- Grundsicherung,
- Hilfe zum Lebensunterhalt,
- Leistungen nach dem Asylberwerberleistungsgesetz. Mögliche Anspruchsvoraussetzungen können dabei sein:
- das Vorliegen eines Frankfurt-Passes,
- dass sowohl der/die Sorgeberechtigte/n als auch das Kind/die Kinder in Frankfurt am Main gemeldet sind und
- Originalquittungen über den Erwerb von Schulmaterial (Übungs- und sonstige Hefte, Stifte, Ordner, Schreibwaren und ggf. auch Schulbücher). c) Der Magistrat wird aufgefordert, zu berichten, welche unbürokratischen Regelungen für Kinder aus Familien mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus möglich sind, damit auch diese im Falle des Schulbesuchs der Kinder wegen der insgesamt sehr schwierigen Lebensumstände besonders bedürftigen Mitbürger in den Genuss einer solchen dringend benötigten Hilfe kommen können. d) Der Magistrat wird darüber hinaus um eine Auflistung und Darstellung einer vergleichbaren Praxis in anderen Kommunen gebeten. In welchen Städten und Kommunen (bundesweit) werden, über den gesetzlichen Rahmen des SGB II hinaus, Zuschüsse z. B. für Schulmaterialien, Weihnachten u. Ä. durch den kommunalen Haushalt finanziert? Wie werden die Betroffenen über die Möglichkeiten, zusätzliche Beihilfen zu erhalten, unterrichtet?
Begründung: Die Initiative ist in einem Ortsbezirk wie dem Ortsbezirk 1 mit mehreren Stadtteilen mit hohem Anteil an Bürgern mit Migrationshintergrund und einem hohen Anteil an Beziehern niedriger Einkommen und von Transferleistungen aus den Sozialsystemen notwendig. Hiervon sind z. B. das Gallus oder das Gutleut- sowie das Bahnhofsviertel betroffen. Eine solche Maßnahme hat für die hiervon betroffenen Bürger existenzielle Bedeutung. Dies vor allem in Zeiten, in denen durch steigende Lebensmittelpreise und sich verteuerndem Grundbedarf die Lebenshaltungskosten gerade der Bezieher niedriger Einkommen in einen Bereich abrutschen, in dem die bloße Existenz nicht mehr finanzierbar wird. Anlage 1 (ca. 271 KB) Antragstellender Ortsbeirat: Ortsbeirat 1
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Verfahrensverlauf
Vom Antrag bis zur Antwort — jeder Schritt anklickbar.
- 4. August 2007OFOF 326/1Einrichtung eines SchulmaterialfondsOrtsbeiratsantrag · LINKE.
- 18. September 2007Sie sind hierOAOA 486Einrichtung eines SchulmaterialfondsAnregung
- 21. Juli 2008Antwort des Magistrats · nach 50 WochenBB 440- Schlechter Schulstart für immer mehr Kinder in Frankfurt - Einrichtung eines Schulmaterialfonds - Übernahme der Kosten für die Unterrichtsmaterialien in den öffentlichen Schulen im Nordend - Bekämpfung der Kinderarmut - Schulmittelfonds einrichten - SchMagistratsbericht
Wie wir den Verfahrensweg aus den PARLIS-Daten rekonstruieren:im Blog erklärt.
Was bedeutet diese Vorlage?
Der lange Weg: ein beschlossener Ortsbeiratsantrag, der über die Stadtverordnetenversammlung läuft. Die Stadtverordnetenvorsteherin verteilt ihn an Ausschüsse, die beraten und eine Empfehlung geben. Das Plenum entscheidet, danach setzt der Magistrat um.
- 1Ortsbeirat beschließt OF
- 2Anregung an die Stadtverordnetenversammlung
- 3Ausschüsse beraten & empfehlen
- 4Plenum entscheidet
- 5Magistrat setzt um
Frist: 12 Wochen bei Überweisung zur Prüfung und Berichterstattung
Beratungsverlauf7 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP, FAG und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE. und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, SPD, GRÜNE, LINKE., FDP und BFF
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD, LINKE. und FAG (= Annahme) sowie FDP und BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Ablehnung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU und GRÜNE gegen SPD und FAG (= Annahme), LINKE. (= Annahme im Rahmen NR 586) sowie FDP und BFF (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: REP und NPD (= Ablehnung) Aktenzeichen: 40 1